Honore de Balzac
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Balzac in "Eugenie Grandet"

Die arme Frau legte sich schlafen, wie ein Schüler, der seine Aufgabe nicht gelernt hat und sich davor ängstigt, nach dem Erwachen das erboste Gesicht seines Lehrers zu sehen.

Balzac in "Die Messe des Gottesleugners"

 

Das Elend hat seinen eigenen Schlaf

voll schöner Träume.

Balzac in "Die Kleinbürger"

 

Seit zwanzig Jahren pflegte er

in den Armen der Trunkenheit,

seiner letzten Geliebten, einzuschlafen.

 

 

Balzac in "Ursule Mirouët"

Unschuld hat stets einen guten Schlaf.

Balzac in "Das Verfluchte Kind"

 

Schlafende Gesichter haben einen Ausdruck von Milde, die sie der vollkommenen Ruhe des Körpers und des Geistes verdanken.

 

Balzac in "Eine Frauenstudie"

Je mehr in solchen Minuten der Körper schlummerschwer ist, desto behender wird der Geist.

Balzac in "Katharina von Medici"

Der Kerkermeister von Blois ließ den armen Jungen von vier Männern auf eine Bahre legen

und ihn ins Stadtgefängnis bringen, wo Christophe in jenen tiefen Schlaf fiel, in den, wie es heißt, fast alle Mütter sinken, wenn sie die grausigen Schmerzen der Niederkunft überstanden haben.

Balzac in "Physiologie der Ehe"

Solange wir es mit einer untätigen, schlafenden Frau zu tun hatten, war nichts leichter, als die Netze zu flechten, in denen wir sie gefangen hielten; aber sobald sie erwacht und sich wehrt, gerät alles in Verwirrung.

Marilyn MonroeBalzac in "Tante Bette"

Sie war so schön wie Frauen, die schön genug sind, um auch im Schlaf schön zu sein. Das ist das Eindringen der Kunst in die Natur; das ist, mit einem Wort, das Wirklichkeit gewordene Gemälde.

 

 

 

Balzac in "Katharina von Medici"

Er legte sich zu Bett und

verließ es erst wieder als Toter.

 
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