Honorede Balzac
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Anm. F.W.: Diese Kurzfassungen (Klappentexte) sollen ein paar Hinweise über den Inhalt der einzelnen Werke geben. Sie entstammen nicht der Feder des Verfassers dieser Homepage und werden Schritt für Schritt in  eigene Auffassungen überarbeitet.

 
Lebwohl

Es ist die Geschichte .... im Aufbau!

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Die Marañas

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Der Rekrut

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El Verdugo

Es ist die Geschichte .... im Aufbau!

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Ein Drama am Meeresufer

Bei Balzac ist mitunter in einem seiner Bücher jener Moment greifbar, wo das Tragische gebannt wird und weicht, weil es objektiviert wird. Mit welchem Kunstgriff dabei der Romancier verfährt, lässt beispielsweise die in der Bretagne spielende Novelle Un Drame au Bord de la Mer erkennen. Die ersten Seiten - sie schildern den jungen erfolgshungrigen Dichter Louis und seine Geliebte, seinen <<Schutzengel>> Pauline, in heiterer Seelenverfassung am Gestade - vergegenwärtigen das Wohlbefinden, die <<Euphorie>> latender schöpferischer Empfänglichkeit. Alsdann tritt eine andere Existenz in ihre Rechte; das Leben enthüllt seine Tragik in Gestalt eines Familiendramas, das dazu angetan ist, im mystischen Sinnbild die Qual des Schöpfers zu offenbaren: ein Vater hat seinen ungeratenen Sohn umgebracht und in Zusammenhang damit auch den Tod der Mutter auf dem Gewissen; Schöpfer und Geschöpf haben sich wechselseitig zerfleischt. Louis und Pauline vernehmen den Bericht über die in der Familie Cambremer geschehene Vater-Sohn-Tragödie aus dem Mund eines einfachen Fischers, nachdem sie den alten Cambremer, der als Einsiedler in einer Grotte haust, auf einem Felsen haben sitzen sehen. Von einer bildhaften Vision des Gehörten übermannt, fühlt Louis das Herannahen eines Feuers, das in seinem Hirn brennt. Aber Pauline weiß, wie der Fiebernde mit seiner Erschütterung durch die tragische Begebenheit fertig werden kann, und rät ihm: Louis schreibe das nieder, dann wirst du das Fieber überwinden. (Auszug aus "Balzac" von Gaëtan Picon)

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Meister Cornelius

Es ist die Geschichte .... im Aufbau!

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Die rote Herberge

In der "Roten Herberge" speist ein auf der Durchreise in Paris weilender Deutscher bei einem Bankier zu Abend und erzählt von einem Verbrechen, das 1799 in Andernach begangen worden war. Er weiß nicht, dass der Mörder, Jean-Frédéric Taillefer, ein reicher, hochgeehrter Finanzmann geworden ist und am gleichen Tisch sitzt. Der gegenwärtige große Reichtum des Mörders beruht auf jenem ungestraft gebliebenen Jugendverbrechen, um dessentwillen ein unschuldiger zum Tode verurteilt worden ist; dieser hatte die Idee dazu gehabt und sich bei den Vorbereitungen bloßgestellt, aber die Tat nicht begangen. Der Erzähler errät die grausige Wahrheit, als er Taillefers Verhalten beobachtet: Hermanns Erzählung macht den Bankier so bestürzt, dass er als Opfer einer Nervenkrise beinahe zusammenbricht. Nun aber ist der Erzähler in Victorine Taillefer, die Tochter des Mörders, verliebt. Kann er, wenn er sie heiratet, ruhigem Gewissens der Erbe eines einer Blutschuld entstammenden Vermögens werden? Seine Freunde, die in diesem Konflikt um Rat gefragt werden, stimmen alle für die Heirat. >>Wohin käme man, wenn man über den Ursprung aller Vermögen Nachforschungen anstellen müsste?<<

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Über Katharina von Medici

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Das Lebenselixier

In "Das Lebenselixier" hat Don Juans Vater, >>dem Tode nahe, seinen Sohn gebeten, ihn, wenn er tot sei, mit einem geheimnisvollen Elixier zu bestreichen, das ihn wieder lebendig machen würde.... Don Juan, der seit Jahren begehrt, sich der Erbschaft des Vaters zu erfreuen, erfüllt dessen letzten Wunsch nicht und behält das Elixier für sich. Am Ende eines ausschweifenden Lebens muss auch er sterben und bittet zuvor seinen Sohn um den Dienst, den er ehemals seinem Vater verweigert hatte. Der Sohn gehorcht, aber erschrickt vor der auferstandenen Leiche und lässt die Phiole fallen, ehe er sein Werk vollendet hat. Die kirchlichen Behörden stellen das Wunder fest und kanonisieren Don Juan feierlich......<<

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Die Verbannten

Erzählung, die am Beispiel zweier mittelalterlicher Mystiker und Okkultisten Balzacs eigene religiöse Vorstellungen enthält.

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Louis Lambert

Erzählung. Der leidenschaftliche Denker Louis Lambert ist als >>innerer Mensch<< zum Scheitern verurteilt und verfällt am Vorabend seiner Hochzeit für immer in einen tranceartigen Zustand höheren Wahnsinns.

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Séraphita

Erzählung. Das engelhafte, männlich-weibliche Wesen Séraphitus-Seraphita erscheint in einem abgelegenen norwegischen Dorf und lehrt das Geheimnis von der Doppelgeschlechtlichkeit und von der Zugehörigkeit zur Welt des Lichts.

"Séraphita soll die zwei Naturen in einem einzigen Wesen darstellen, wie Fragoletta, doch mit dem Unterschied, dass ich dieses Wesen als einen Engel verstehe, der sich zu seiner letzten Verkörperung entwickelt hat und nun seine Hülle abwirft, um gen Himmel zu fahren. Er wird von einem Mann und von einer Frau geliebt, denen er bei seiner Himmelfahrt sagt, sie hätten alle beide die sie verbindende Liebe geliebt, die sie in ihm, dem vollkommen reinen Engel, erblickt hätten; er enthüllt ihnen ihre Leidenschaft und schenkt ihnen, da er nun unser irdisches Elend hinter sich lässt, die Liebe." (Balzac)

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Physiologie der Ehe

>>Physiologie der Ehe oder Philosophisch-eklektische Betrachtungen über Glück und Unglück der Ehe, veröffentlicht von einem jungen Junggesellen<<, anonym erschienenes essayistisch-aphoristisch-anektotisches Ehehandbuch.

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Die kleinen Nöte des Ehelebens

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Die tolldreisten Geschichten

Aus dem Vorhaben, ein neues Decamerone zu verfassen, wurden 3 mal 10 kurzweilige Geschichten über die hohe französische Gesellschaft. Balzac stellt den Hochadel in seiner ganzen, diesseitsbejahenden Lebenslust dar und enthüllt in brillanter Sprache skandalöse Details über vermeintliche Verbindungen, die laut Standesgesetzen nicht hätten sein dürfen.

Besonders bekannt ist die Erzählung Der Sukkubus (frz. Le Succube), in der die Stadt Tours durch die exotische Schönheit der Moriskin Zulma in Aufruhr gebracht wird. Die oberflächlich leichte Geschichte untermauert Balzac mit Prozesskarten aus dem 13. Jahrhundert. So steht hinter der leichten Lektüre und den verdorbenen Geschichten eine Anklage an die Scheinmoral und den Machthunger der frivolen Obrigkeit.

Die Erzählung Die schöne Imperia (frz. La belle Impéria) spielt zur Zeit des Konstanzer Konzils und wurde 1927 von Franco Alfano als Oper Madonna Imperia vertont.

>>Die tolldreisten Geschichten gesammelt in den Abteien der Tourraine und ans Licht gebracht von Herrn von Balzac zur Belustigung der Pantagruelisten und keiner anderen<< Sammlung von Erzählungen in der Nachfolge der mittelalterlichen Novellenkunst mit der Sprache und Erzählweise des Dichters Francois Rabelais (1494-1553), den Verfasser des Romans >>Gargantua und Pantagruel<<.

Dreißig tolldreiste Novellen voll derber Erotik und doppelbödigem Witz enthält die Sammlung der "Contes drolatiques", mit der Balzac ein Gegenstück zur "Menschlichen Komödie", seines großen Romanwerks, schuf. Im späten Mittelalter und der Renaissance spielen nicht von ungefähr die meisten Possen und Intrigen, in denen Schlossherren, Künstler, Kurtisanen und Kardinäle alle Arten und Abarten des Lustgewinns erproben. Unbekümmert um alle Normen klassischer Ästhetik schöpft Balzac aus der italienischen Schwanknovelle ebenso wie aus Rabelais, Boccaccio und dem englischen Schauerroman, lässt er historische Persönlichkeiten wie Marguerite de Navarre und Katharina von Medici in zum Teil delikaten Missionen auftreten.

Kurzbeschreibung
In diesen dreißig berühmten aus überschäumender Lebenslust und gallischem Leichtsinn gegenüber allem Spießertum erschaffenen Geschichten erhebt sich Balzac zum größten Humoristen des neueren Frankreich. Er schrieb sie, um sich zu erholen, neben seinen großen Romanen, und es gibt wohl kein Werk von ihm, in dem seine unerschöpfliche Phantasie und Erfindungsgabe so schlackenlose erzählerische Meisterschaft erreicht hat wie in diesem fröhlichen Buch der Geschichten außer Rand und Band.

Auszug
Die schöne Imperia

Der Erzbischof von Bordeaux hatte, als er sich zum Konzil von Konstanz begab, in sein Gefolge einen ausnehmend hübschen, jungen Priester aus der Touraine aufgenommen, dessen Benehmen und Redeweise überaus fein waren; er galt ja auch als ein Sohn der Soldee und des königlichen Statthalters. Gern hatte ihn der Erzbischof von Tours seinem Amtsbruder bei seiner Durchreise durch diese Stadt überlassen - Geschenke solcher Art sind unter Erzbischöfen üblich, da sie wissen, wie theologische Fragen die Seele plagen können. So kam also der junge Priester zum Konzil und wurde im Hause seines Prälaten untergebracht, der ein Mann von guten Sitten und großer Gelehrsamkeit war.

Philipp von Mala - so hieß der Priester - war entschlossen, sich gut zu führen und seinem Herrn, wie es sich gebührte, zu dienen; aber auf diesem hochheiligen Konzil sah er eine Menge Leute, die ein lockeres Leben führten und dabei nicht weniger, sondern noch mehr an Ablässen, Goldtalern und Pfründen gewannen als alle die anderen, die fromm und sittsam blieben. Nun, während einer Nacht, in der seine Tugend argen Anfechtungen ausgesetzt war, blies ihm der Teufel in Ohr und Hirn, er solle sich doch auch seinen Anteil am Wohlleben sichern, da ja jeder sich aus dem Schoße unserer heiligen Mutter Kirche das Seine hole, ohne dass er sich dadurch ausschöpfen ließe, was gewiss ein Wunder sei und das Vorhandensein Gottes beweise. Und der Priester aus der Tourraine hörte auf den Teufel. Er nahm sich vor, zu schmausen und sich den Leib mit deutschen Braten samt Saucen voll zuschlagen, solange es ihn nichts kostete, denn er war arm wie eine Kirchenmaus.

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