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Kennen Sie den
Grund für die Unvollkommenheit des
weiblichen Schoßes?
Dieses Rätsel löst Balzac in „Unziemliche
Reden dreier Pilger“ :
» Ich jedenfalls
«,
sprach der Burgunder,
» und
jetzt wird mir auch die Lesart klar, die ein Gelehrter für jene Verse
aus der Bibel gefunden hat, in denen von der
Wertschöpfung berichtet wird. In
diesem Bericht , den wir bei uns zu Hause ein ‚Noël’
nennen, liegt der Grund für die Unvollkommenheit des weiblichen
Schoßes beschlossen, dessen Durst, ganz anders als bei den Weibchen
der Tiere, kein Mann stillen kann, so viel teuflische Glut liegt in ihm
verborgen. In diesem ‚Noël’
heißt es, dass, als Gott der Herr bei seiner Arbeit an Eva gerade einmal
wegen eines Esels, der zum ersten Mal im Paradies sein Iah schrie, den
Kopf wandte, der Teufel den Augenblick benutzte, um seinen Finger in das
allzu vollkommene Geschöpf hineinzubohren und ihm eine heiße Wunde
beizubringen, die der Herrgott nur zum Teil wieder schließen konnte –
daher die Jungfrauen. Das Weib sollte durch dieses Häutchen verschlossen
bleiben, und die Kinder sollten auf die Art und Weise gemacht werden,
wie Gott die Engel machte, und eine Lust sollte dabei walten, die ebenso
hoch über der fleischlichen steht wie der Himmel über der Erde. Als der
Teufel diesen Verschluss sah, zog er, aus Wut darüber, dass er
übertölpelt worden war, den schlafenden Herrn Adam bei der Haut und zog
sie so lang, bis sie die Form seines Teufelsschwanzes hatte; da aber der
Menschenvater auf dem Rücken gelegen hatte, trug er dieses Anhängsel
vorn. Und dann geschah es, dass sich diese beiden Werke des Teufels
leidenschaftlich zu vereinigen strebten, dem Gesetz vom Gleichartigen
zufolge, dem Gott den Lauf seiner Welten unterworfen hat. Daher kommen
die Erbsünde und die Leiden des Menschengeschlechts; denn als Gott sah,
was der Teufel angerichtet hatte, wollte er gern wissen, was daraus
werden würde.«
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