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Roger Granville, Graf de,
Generalstaatsanwalt, geboren um 1779, zuerst
Sekretär des Notars Bordin, verteidigt 1809 Michu, den
Verwalter im Prozess um die Entführung des Senators Malin de
Gondreville (»Eine dunkle Geschichte«). Durch Cambacérès
Protektion gelangt er in die kaiserliche Staatsanwaltschaft.
Er heiratet seine Kindheitsfreundin Angélique Bontems, eine
bigotte Frau, die 1822 stirbt (»Eine Evas Tochter«).
Grandvilles Mätresse, Caroline Crochard, brennt mit einem
anderen Liebhaber durch; der Sohn, den sie von Granville
hat, wird ein Übeltäter (»Eine doppelte Familie«). 1821 wird auf seinen Antrag hin
Cäsar Birotteau (im gleichnamigen Roman) rehabilitiert;
behilflich ist er auch Philippe de Suzy (»Lebwohl«), Octave de Bauvan
und dem Grafen Sérisy. 1829 versucht er nach Kräften, für
Lucien de Rubempré einzutreten, der im Verdacht stand,
Esther Gobseck ermordet zu haben (»Glanz
und Elend der Kurtisanen«)
Schließlich widmet sich Granville ganz seiner richterlichen
Arbeit und seinen Freunden. Die Juli-Regierung belässt ihm seine
unter der Restauration erworbenen hohen Ämter; um 1840 wird
er Pair von Frankreich(»Vetter Pons«).
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