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Waldemar Fink ist neuer Blitzschachmeister
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Die Blitzschachmeisterschaft wurde wieder im seit Jahren bewährten Modus ausgetragen. Es werden 6 Turniere, verteilt über das ganze Spieljahr, ausgetragen. Der Sieger erhält 10 Punkte, der Zweite 9, der Dritte 8 usw. Es gibt jeweils ein Streichresultat, so dass ein Spieler auch mal an einem Spieltag fehlen kann, ohne gleich alle Titelchancen einzubüssen. In diesem Jahr fiel die Entscheidung erst mit dem letzten Spiel. Beim 6. Turnier deutete bereits alles auf eine Titelverteidigung von Alfred Zimmermann hin, der knapp vor Waldemar Fink lag. Beide hatten 2 Turniere gewonnen und in Runde 4 teilten sie sich die Siegpunkte. Beide Spieler konnten noch die schlechten 7 bzw. 6 Punkte als Streichresultat einbringen. Demnach hätte Alfred Zimmermann unter Umständen sogar einen Rang hinter Waldemar Fink landen dürfen um vorne zu bleiben und eventuell auch zwei Punkte um punktgleich zu landen. Beide Spieler hatten im sechsten Turnier nicht die Dominanz , wie in den Spieltagen davor. Den Sieg holte Holger Paoli, der sich mit 40 Gesamtpunkten einen tollen dritten Rang beim "Blitzen" sicherte. Er teilte die Punkte mit Waldemar Fink und besiegte Alfred Zimmermann. Da Alfred Zimmermann das direkte Duell gegen Waldemar Fink gewann, schien ihm die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Doch nach unerwarteten Niederlagen gegen Alois Baumgartner und im letzten Spiel gegen Franz Huber musste doch noch gerechnet werden. Waldemar Fink, der ebenfalls gegen Franz Huber verloren hatte, landete mit 6,5 Zählern im letzten Turnier auf dem zweiten Gesamtrang (nach 6 Spieltagen). Mit 6 Zählern landete Alfred Zimmermann mit einem halben Zähler Rückstand auf Platz 3 und das hätte gereicht, wenn nicht mit Fritz Arnold und Alois Baumgartner noch zwei weitere Spieler ebenfalls auf 6 Punkte gekommen wären. So mussten die Punkte für die Plätze 3, 4 und 5 geteilt werden. In der Gesamtwertung aller Turnier bedeutete das, Platz1 für Waldemar Fink (46,5 Punkte) und Platz 2 für den Titelverteidiger Alfred Zimmermann (45,5 Punkte). Ein äußerst spannendes Turnier, bei dem sich insgesamt 14 Spieler beteiligt hatten. Mit Waldemar Fink hat der ESV einen würdigen Vereinsmeister. In den vergangen 10 Jahren landete Waldemar Fink achtmal unter den besten Drei, davon 2004 und 2005 sogar ganz oben. Eine sehr beeindruckende und konstante Leistung über einen langen Zeitraum. |