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                                       Vereinsmeisterschaft 2010

 

Achter Titel in Folge für Fritz Arnold

 

Bei der Vereinsmeisterschaft 2010 nahmen zwar nur 11 Spieler teil, dennoch war es eines der spannendsten Turniere der letzten Jahren. Die ersten vier Plätze  nur durch einen einzigen Punkt getrennt, wobei die Platzierungen 2 bis 4 bei Punktgleichheit nur durch die Feinwertung entschieden wurden.  Waldemar Fink, der nach seinem Auftaktsieg gegen Holger Paoli in Runde 2 sensationell gegen Abonnementmeister Fritz Arnold gewann, galt fortan als Geheimfavorit für dieses Turnier. Dieser Rolle wurde er bis einschließlich Runde 6 auch gerecht. Mit 5,5 Zählern aus sechs Begegnungen führte er nach nur einem Remis gegen Franz Huber die Tabelle an.  In den letzten Runden jedoch erwischte es ihn böse. Völlig unerwartet verlor er gegen Neuzugang Arkadij Ulumdzhiev und Franz Krah. Eine weitere Niederlage gegen Rupert Neulinger-Jagode und eine Punkteteilung gegen Peter Sierian ließ ihn schließlich auf Rang 5 abstürzen. Auf Rang drei landeten punktgleich Rupert Neulinger-Jagode und Spartenleiter Alois Baumgartner. Alois Baumgartner schob sich mit einem Schlussspurt, aus dem er 4 Punkte aus vier Runden holte, noch aufs Siegerpodest. Rupert Neulinger-Jagaode, der einen sehr guten Start erwischt hatte, verlor gegen Turnierende etwas unerwartet gegen Georg Färber, hatte aber in einem "direkten Endspiel" gegen Fritz Arnold noch alle Trümpfe in der Hand. Platz zwei ging an Peter Sierian. Konstant sicher, wie immer, spielte sich der Routinier von Sieg zu Sieg. Gegen Ende des Turniers hätte er sich beinahe mit einem taktischen Remis gegen Waldemar Fink verkalkuliert. In der Begegnung sprachen alle Vorteile für einen Sieg von Peter Sierian. Nach langem Rechnen entschied er sich für ein Remisangebot, was wegen einer unnötigen Niederlage gegen Franz Huber beinahe ins Auge gegangen wäre. Da aber Rupert Neulinger-Jagode gegen Georg Färber verlor, konnte er seinen knappen Vorsprung halten. Zum achten Mal in Folge wurde Fritz Arnold schließlich Vereinsmeister. Die Niederlage in Runde zwei gegen Waldemar Fink konnte er mit souveränen Siegen in der Folge wieder wett machen und nutzte damit die Schwächephasen seiner Konkurrenten. Auch zwei Punkteteilungen gegen Alois Baumgartner und Georg Färber brachten ihn nicht mehr ins Wanken. So kam es in Runde 10 zum "direkten Endspiel" gegen Rupert Neulinger-Jagode. Nach hartem Kampf setzte sich Routine gegen forsches Angriffsschach durch. Fritz Arnold gewann die Meisterschaft mit 8 Punkten vor Peter Sierian (7 Punkte). Platz 3 ging gemeinsam an Alois Baumgartner und Rupert Neulinger-Jagode (je 7 Punkte). 5. Waldemar Fink (6 Punkte), 6. Georg Färber (5,5 Punkte), 7. Franz Huber (4,5 Punkte), 8. Arkadij Ulumdzhiev (4 Punkte), 9. Franz Krah (3 Punkte), 10. Holger Paoli (3 Punkte), 11. Alfons Urlhart (0 Punkte)

 

von links: Fritz Arnold, Peter Sierian, Alois Baumgartner, Rupert Neulinger-Jagode