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Franz Huber löst nach 8 Jahren Fritz Arnold als Vereinsmeister ab!
Acht Jahre in Folge kannte der ESV Pocking nur einen Vereinsmeister im Schach - Fritz Arnold. Doch bei der Meisterschaft 2011 lief es für den Abonnementmeister von Beginn an nicht so rund. Nach drei "leichteren" Auftaktbegegnungen gab es bereits in Runde 4 die erste Niederlage gegen Waldemar Fink, gefolgt von einer weiteren Verlustpartie gegen Rupert Neulinger-Jagode. Es folgten zwei Remis-Partien gegen Holger Paoli und Peter Sierian. Eine unglückliche Niederlage gegen Franz Huber, machte die Hoffnung auf eine Titelverteidigung endgültig zunichte. Für Franz Huber dagegen bedeutete dieser Sieg einen riesigen Schritt in Richtung erster Vereinsmeisterschaft. Durch einen unerwarteten Partiegewinn gegen Angstgegner Waldemar Fink und einen Abschlusssieg gegen Georg Färber, setzte sich Franz Huber am letzten Spieltag punktgleich aufgrund der minimal besseren Feinwertung vor Waldemar Fink auf Platz 1. Die einzige Niederlage setzte es zum Auftakt gegen Rupert Neulinger-Jagode. Es folgten zwei Punkteteilungen gegen Peter Sierian und Holger Paoli, ehe acht Siege in Serie schließlich den Titel brachten. Platz zwei ging äußerst unglücklich an Waldemar Fink, der nur einen halben Feinwertungspunkt schlechter platziert war. Waldemar Fink spielte hopp oder topp - kein einziges Remis. Allerdings leistete er sich zwei Niederlagen gegen den neuen Vereinsmeister und Spartenleiter Alois Baumgartner. Auch der dritte Platz war eine Überraschung. Holger Paoli spielte ein superstarkes Turnier mit nur einer Niederlage gegen Waldemar Fink und landete mit 8,5 Punkten, nur einen halben Zähler hinter dem Spitzenduo. Platz 4 ging an Rupert Neulinger-Jagode, der kurz vor Turnierende seinen sicher scheinenden Podestplatz durch eine Niederlage gegen Holger Paoli verlor. Platz 5 belegte Alois Baumgartner vor Peter Sierian, der zwar nur eine Partie verlor, sich aber insgesamt zu viele Punkteteilungen leistete um ganz vorne zu landen. Fazit: So knapp, spannend und ausgeglichen verlief schon lange keine Vereinsmeisterschaft mehr.
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Platz 1: Franz Huber |
Platz 2: Holger Paoli |
Platz 2: Waldemar Fink |