Vereinsausflug am 11. September 2011 nach Nördlingen

 

Herrliches Wetter begleitete die Mitglieder des ESV Pocking auf Ihrem Vereinsausflug 2011 nach Nördlingen. Nachdem in Pfarrkirchen und Hebertsfelden die letzten Teilnehmer zugestiegen waren, ging es über den Flughafen München auf die Autobahn Richtung Augsburg. Auf einem Rastplatz gab es dann eine Kaffeepause mit Würsten, Brezen, Kaffee und Gebäck, bevor es dann über Donauwörth in Richtung Nördlingen weiter ging. Bereits eine halbe Stunde früher als geplant erreichte man Nördlingen. Am Busparkplatz am Deininger Tor wurden die "Eisenbahner" bereits von der Stadtführerin empfangen. Während sich ein kleiner Teil bereits auf eigene Faust zur Erkundigung der Stadt aufmachte, folgte der Rest der Führerin durch das Löpsinger Tor. Hier gab es die Möglichkeit das Stadtmauermuseum kurz zu besuchen, was vor allem die Kinder gerne nutzen. Hier gab es Uniformen aus dem 30-jährigen Krieg zu bestaunen, ebenso Kanonen und einem Diorama

 

Stadtführung

Löpsinger Tor

mit Zinnfiguren, das die Schlacht bei Nördlingen 1634 nachstellte. Auf der Stadtmauer spazierte man dann weiter bis zum Baldinger Tor. Von hier ging durch die Altstadt vorbei an den Kasarmen - ehemalige Häuser von Soldaten, welche direkt an die Stadtmauer gebaut waren -  über das Gerberviertel mit dem ältesten Handwerkhaus Deutschlands, den Tändelmarkt mit der ehemaligen Franziskanerkirche - heute Klösterele -  zum Rieskratermuseum. Hier wurde natürlich Halt gemacht, denn es musste selbstver-ständlich der "Mondstein" der von der Mondlandung mitgebracht wurde und im Rieskratermuseum ausgestellt ist, bestaunt werden. Hier hätte man den ganzen Nachmittag verbringen knnen, den das Museum zeigt in allen Details die Entstehung des Nördlinger Rieses vor 15 Millionen Jahren durch den Einschlag eines Meteoriten. Leider war die Zeit zu kurz bemessen und der Weg führte ins Zentrum der Stadt zum wunderschönen Marktplatz. Hier begeisterten natürlich die Fachwerkhäuser, allen voran das Rathaus, das Zeug- und das Tanzhaus.

Stadtführung auf der Stadtmauer

 

"Mondstein" im Rieskratermuseum

Mit der Besichtigung der St. Georgs Kirche, eine der größten und schönsten spätgotischen Hallenkirchen Süddeutschlands endete die Stadtführung. Der Großteil begab sich dann zum gemeinsamen Mittagsessen zum Brauereigasthof in der Fußgängerzone.
Der Nachmittag wurde von allen Teilnehmern individuell gestaltet. Viele "plagten" sich die 350 Stufen auf den Kirchturm "Daniel" hoch und wurde mit einem herrlichen Blick über die Altstadt und das gesamte Nördlinger Ries belohnt. Das schöne Wetter trug seinen Teil zum Panoramablick bei.
Die schönen Altstadtgassen und die zahlreichen Straßencafes luden zum Verweilen ein. Der ganzjährige "Nördlinger Weihnachtsmarkt"- ein Geschäft am Marktplatz - war auch geöffnet und lud zu einem Besuch ein. Auch in dien vielen Parks und Grünflächen konnte man die Seele baumeln lassen. Nach einem "Tag im Mittelalter" startete man pünktlich um 17 Uhr zurück ins Rottal, wo man gegen 21 Uhr wieder in Pocking ankam.

 

ältestes Handwerkerhaus Deutschlands im Gerberviertel

Erklärungen in der St. Georgs-Kirche

 

Marktplatz

Blick vom "Daniel" auf die Altstadt

Blick vom "Daniel" auf Stadt und Nördlinger Ries

ehemaliges Franziskanerkloster - heute Klösterle

Altstadt mit Blick auf Kirchturm "Daniel"

"Minigruppe" im Park vor dem "Feilturm"