Der gute Osama

 

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Hallo liebe Freitagsphilosophierende,

ich schloss meine Augen um zu sehen und mir wurde gewahr was geschehen würde. Nach dem Tod Osamas (Verwechselungen mit noch lebenden Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtig) gelobten alle 600 Mio. Moslems dieser Welt Besserung. Sie wollten so leben wie die fortschrittlichen Menschen dieser Erde - also wie die 275 Mio. US Amerikaner und 400 Mio. fortschrittlichen Europäer. ( die anderen 200 Mio. Osteuropäer lassen wir jetzt mal als rückständig gelten.)

Sie bauten sich also große Häuser, schufen eine riesige Industrie, fuhren jeden Tag einzeln in ihren Autos zur Arbeit, hatten mindestens zwei Fernseher und einen Computer in ihrer Zweizimmerwohnung die sie allein bewohnten. Kurzum sie verbrauchten, nachdem sie ihre Wälder für Autobahnen abgeholzt hatten, genauso viel Energie wie die fortschrittlichen Menschen.

Auch benahmen sie sich immer sehr friedlich - gut sie überfielen von Zeit zu Zeit ein sich kommunistisch zu entwickeln drohendes Land (wie es halt die Amis auch taten) - aber es wurden keine hohen Türme zerstört und das war gut so.

Alle waren es zufrieden. Es war schön anzusehen wie die Erde aufblühte und bald alle Menschen zu strahlen anfingen, doch plötzlich hatten wir einen neuen Feind - unsere Umwelt! Die noch vorhandenen Bäume starben langsam ab, das Ozonloch war inzwischen ein weltweites Loch geworden und unser Wasser hatte einen eigenartigen B(l)eigeschmack. Nun galt es die Umwelt zu bekämpfen und auch hier kämpfte das amerikanische Volk, angeführt von seinem Präsidenten wieder in vorderster Front.

Als ich meine Augen wieder öffnete wünschte ich das ich es nicht getan hätte.

Ich wünsche Ihnen und Euch ein schönes Wochenende.

Micha