|
|
|
|
Liebe Freitagsphilosophierende, Man stelle sich folgende Tatsache vor; Eine Kerze (bestehend aus Wachs und Docht) wird von einem Streichholz entzündet. Der Docht brennt und wird durch das zunächst feste und dann flüssige Kerzenwachs “am Brennen” gehalten. Das Wachs sorgt dafür das die Kerze weiterbrennt. Wachs und Docht bilden eine Einheit und sorgen dafür das sie beide verbrennen respektive vernichtet werden. Eine Einheit vernichtet sich selbst! Wenn ich nun aber ein neues Streichholz nehme und es mit Wachs tränke, sodass das Streichholz eine dicke Wachsschicht bekommt, und es dann über die brennende Kerze hält, entzündet sich die Streichholz erst dann wenn die Wachsschicht weggeschmolzen ist. “Der natürliche Feind” des Wachses, also das Streichholz, wird durch das Wachs geschützt. WARUM? Warum schützt das Wachs seinen feind und vernichtet sich auf der anderen Seite mit seinem “Freund” dem Docht selbst? Oder ist am Ende der Docht auch der Feind des Wachses? Oder ist es etwa der Sinn des Wachses in einen anderen Aggregatzustand überzugehen. Und welche Opferrolle spiel der Docht in dieser ganzen Geschichte? Ich weiß das klingt alles ziemlich wirr. Aber ich weiß auch das es einen tieferen Sinn ergibt. Nur Welchen? Denkt mal drüber nach. Ein schönes erholsames Wochenende wünscht Ihnen und Euch, Micha |