Friedensschule

Wettringen

_________________________________________________________________________

Modul

 

Berufswahlvorbereitung

 

 

 

Eine sorgfältige und intensive Berufswahlvorbereitung bildet einen wesentlichen  Schwerpunkt im Schulprogramm der Friedensschule.

 

Ziele der gesamten Berufswahlvorbereitung

 

 

 

Einrichtung eines „Berufsorientierungsbüros“ (BOB)

 

Seit Beginn des Schuljahres 2008/2009 steht den Schülern dieser spezielle Raum zur Verfügung, der als zentrale Anlaufstelle für alle Maßnahmen zur Berufsorientierung dienen soll. In diesem  Koordinierungsbüro werden Sprechstunden des Berufsberaters und Beratungsgespräche von externen Partnern (z. Bsp. Vertreter der Handwerkskammern, Seniorexperten, Vertreter örtlicher Firmen ) angeboten.

In der Mittagspause - mindestens an drei Wochentagen – können sich  interessierte Schülerinnen und Schüler mithilfe des Internets, der Programme der Arbeitsagentur, zahlreicher Informationsschriften  sowie einer entsprechenden Datenbank über Berufe und Ausbildungsstellen informieren. Außerdem können im BOB  Bewerbungen geschrieben werden,  Fachlehrer leisten Hilfestellung.

 

 

 

 

Einführung eines „Berufswahlordners“

 

Die Schüler sollen  durch dieses neue Arbeitsmittel lernen, weitgehend selbstständig und eigenverantwortlich zu handeln, indem sie ihren Lernprozess dokumentieren.

 

Ab dem 2. Halbjahr des 8. Schuljahres sammeln die Schüler alle wichtigen Informationen, Übungen, Musterschreiben, Leistungsnachweise zur Berufsorientierung in diesem Berufswahlordner unter folgender Gliederung:

- Informationen über Berufe

- Was möchte ich, was kann ich?

- Anforderungen der Berufswelt

- Praktische Erfahrungen sammeln

- Bewerbung und Lebenslauf

- Zeugnisse und Leistungsnachweise

 

 

8. Schuljahr  

 

·      Arbeitsplatzerkundung in Wettringer Betrieben (erstes Halbjahr)

 

·      Einführung in die Berufswahlvorbereitung  durch den

Einsatz der neuen (ab Schuljahr 2008/2009)  Medienkombination „planet-

Berufe.de“ der Arbeitsagentur

 

Mit dem neu entwickelten „Selbsterkundungsprogramm“  erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich über ihre beruflichen Interessen und persönlichen Stärken klar zu werden und darauf aufbauend die passenden Berufe zu finden.

 

·      Vorbereitungen im Fach Deutsch:

    - „Wortstark 8 „: Kapitel Traumberufe – Berufsträume

    -  Lebenslauf /Bewerbung um eine Praktikumsstelle

  

·      „Berufsschnuppertag“ im April:

Am „Girls-Day“ begleiten alle Schülerinnen und Schüler einen Verwandten oder Bekannten  an ihrem Arbeitsplatz  und machen dadurch erste reale Erfahrungen mit der Berufswelt

 

·      Suche nach Praktikumsstellen für das dreiwöchige Praktikum im 9. Schuljahr (Ausgabe der Informationsschreiben und Meldebögen an Eltern und Betriebe)

 

 

 

 

 

 

9. Schuljahr:

 

·      Berufsberatung in der Schule als regelmäßiges Angebot

 

·      August / September: Fahrt nach Rheine

a) Besuch im Berufsinformationszentrum“ in Rheine (BIZ) 

b) Besichtigung der Kreishandwerkerschaft / Informationsgespräche

(beide Klassen wechseln nach circa zwei Stunden)

 

 

Betriebspraktikum in Klasse 9:  drei Wochen vor den Herbstferien

 

·      Ziele:

-         konkrete Einblicke in die Arbeitswelt bekommen

-         Unsicherheit vor dem unbekannten Beruf verlieren

-         überprüfen, ob eigene Vorstellungen von dem Praktikumsberuf mit der Realität übereinstimmen

-         selber beurteilen, inwieweit eigene Fähigkeiten den Berufsanforderungen entsprechen

-         eigene berufliche Zukunft realistisch einschätzen

 

·      Vorbereitung des Praktikums

-         Klärung organisatorischer Fragen

-         Verhaltensregeln als Gast im Praktikumsbetrieb

-         Anforderungen an die Praktikumsmappe

 

·      Vorbereitung im Fach Deutsch:

-         Wortstark 9: „Etappenziel: Beruf“

-         Lebenslauf  / Bewerbungsschreiben

-         Tagesbericht / Vorgangsbeschreibung

 

 

·      Nachbereitung des Praktikums:

-         die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen auswerten

-         für weitere berufliche Alternativen offener werden

 

 

 

 

 

 

Weitere Berufswahlvorbereitung im Verlauf der Klasse 9:

 

·        „Schnupperpraktikum“ in Werkstätten der Kreishandwerkerschaft

     an einem Tag im Nov/Dez (nur für Freuwillige, da die Kapazitäten begrenzt 

     sind)

 

·      Zu Gast in den Klassen: (nach den Osterferien)

Sachverstand , Akzeptanz  und Erfahrungen externer Fachleute nutzen

 

-          Auszubildende berichten:

      „worauf es ankommt“ (bisherige Erfahrungen der Azubis / Tipps)

 

-         Betriebsinhaber und  Vertreter der Kreishandwerkerschaft informieren über:

            Erwartungen der Wirtschaft an die Schulabgänger, über Chancen in den jeweiligen Berufen aber auch über Defizite bei Auszubildenden

 

·      Duale Ausbildung und schulische Alternativen (Heft „Beruf regional“ der Arbeitsagentur)

           

·      Bewerbung und Lebenslauf  (vertiefend im Fach Deutsch!)

 

·      Bewerbungstraining (Krankenkassen, Volksbank)

Simulation von Vorstellungsgesprächen (Volksbank!!)

 

·      erste Auswahltests kennen lernen und trainieren

 

Arbeit mit dem Programm /Planet-beruf.de

 

 

Klasse 10

 

zweiwöchiges Praktikum der Klassen 10 nach den Herbstferien

 

Vorbereitung:

·        Ausbildungsplatzsuche als Zielsetzung!

·        Betrieb sollte möglichst in den ersten 2 Wochen feststehen

 

Nachbereitung des Betriebspraktikums

 

 

 

Tagespraktikum der Klasse 10 A

 

Erstmals wird im Schuljahr 2008/2009 für die Klasse 10 A ein spezielles Tagespraktikum durchgeführt:

 

Im Anschluss an das zweiwöchige Praktikum nach den Herbstferien absolvieren  die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 A an jedem Mittwoch ein Tagespraktikum in Betrieben, die grundsätzlich im Folgejahr eine Ausbildungsstelle anbieten.

 

So können die Schüler in der praktischen Arbeit ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten unter Beweis stellen und sich so als Bewerber um eine Ausbildungsstelle empfehlen.

 

Zur Abgrenzung der Pflichten und Rechte wird zwischen den drei „Parteien“

Betrieb – Schule – Schüler und Eltern ein entsprechender Vertrag geschlossen, der möglichst bis zum Ende des 10. Schuljahres gelten soll. In Einzelfällen kann eine solche Praktikumsstelle im Januar/Februar gewechselt werden.

 

Weitere Maßnahmen zur Berufswahl

 

·      Zu Gast in den Klassen: (teils bereits im 9. Schuljahr)

Sachverstand , Akzeptanz  und Erfahrungen externer Fachleute nutzen

 

-          Auszubildende berichten:

      „worauf es ankommt“ (bisherige Erfahrungen der Azubis / Tipps)

 

-         Betriebsinhaber und  Vertreter der Kreishandwerkerschaft informieren über:

            Erwartungen der Wirtschaft an die Schulabgänger, über Chancen in den jeweiligen Berufen aber auch über Defizite bei Auszubildenden

 

·        Zweites (vertieftes) Bewerbungstraining durch Fachleute der Krankenkassen

 

·        Deutsch: Wortstark 10: „Start in die Arbeitswelt“

 

·        Ausbildungsplatzangebote im BOB (Zeitungsanzeigen etc, Firmenangebote)

 

·        Hilfen bei Bewerbungsschreiben im BOB

 

·        Permanente Betreuung durch Berufsberatung

·        Arbeit mit „Planet-beruf.de“ (Schwerpunkt Bewerbungstraining)