Abdruck des Berichts
des OVB vom 6.2.2012, (Quelle: http://www.ovb-online.de/neumarkt-stveit/erhoeht-mitgliedsbeitraege-1589870.html)
Diskussionsbedarf gab es bei der Jahreshauptversammlung des
TSV Neumarkt-St. Veit am Freitag im Fruhmannhaus,
denn die Vorstandschaft hatte die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge auf die Agenda
geschrieben. Diese sei nötig, erklärte Vorstand Harry Eberl,
damit der Verein finanziell abgesichert ist und das Sportangebot weiterhin aufrecht erhalten werden kann.
Neumarkt-St. Veit - Rückläufige Mitgliederzahlen und geringere Zuschüsse auf der einen Seite, höhere Energiekosten und anstehende Sanierungsarbeiten der Tennisanlage in Teising auf der anderen: Damit begründete Kassier Jürgen Wallner die Notwendigkeit zur Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. Er betonte dabei: "Die Erhöhung der Beiträge hat nichts mit dem Bau des Fußballerheims zu tun, wie jetzt vielleicht viele denken mögen." Die Fußballabteilung habe dafür einen einmaligen Beitrag in Höhe von 20000 Euro aus der Vereinskasse erhalten, bezog sich Wallner auf eine Vereinbarung, die im Oktober 2011 geschlossen worden war. Wie Vorstand Harry Eberl erläuterte, sei das Stadtplatzfest, deren Ausrichter der TSV ist, eine große Einnahmequelle. Aber auch eine unsichere: "Wir können die Bilanz nur halten, wenn das Stadtplatzfest gut läuft. Doch das Fest ist wetterabhängig. Wir dürfen nicht riskieren, dass wir in zwei, drei Jahren handlungsunfähig sind", erläuterte der Vorstand den Hintergrund zur Beitragserhöhung. Eberl verhehlte nicht, dass eine schrittweise Erhöhung eigentlich schon in den vergangenen Jahren hätte erfolgen müssen, die Mitglieder seien also ohnehin jahrelang von Erhöhungen verschont geblieben. "Diese Abstände werden zukünftig kleiner", kündigte bereits an. Schließlich gelte es, das Angebot des TSV aufrecht zu erhalten. Minimalziel sei es, zusätzliche fixe Einnahmen in Höhe von 5000 bis 7000 Euro zu erhalten, sagte Jürgen Wallner zu den Mitgliedern. Zumal die Ausgabenseite (siehe Artikel unten) schon bald weiter strapaziert werde. Denn am Tennisheim in Teising stehen laut Wallner wichtige Sanierungsmaßnahmen an. "Eine Stützmauer droht einzustürzen", informierte er die Mitglieder. "Es herrscht dringend Handlungsbedarf." Die einfachste Variante mit Setzsteinen würde bei entsprechendem Arbeitseinsatz der TSV-Mitglieder immer noch 5840 Euro kosten, so Wallner. Der Kassier führte in seiner Argumentation für höhere Beiträge Vergleiche mit anderen Sportvereinen im Landkreis an, die im Schnitt 20 bis 30 Prozent höhere Beiträge hätten, bisweilen sogar Spartenbeiträge erheben würden. "Auch darüber müssen wir diskutieren." Eberl schlug dann bei den Erwachsenen eine Erhöhung des Jahresbeitrages von 47 auf 55 Euro vor ("Das ist nicht einmal ein Euro im Monat."), der Jugendbeitrag würde sich von 25 auf 30 Euro erhöhen, der Beitrag der Kinder von 20 auf 25 Euro. Familien würden anstatt 120 künftig 130 Euro an den TSV überweisen. Auch ein Passivbeitrag in Höhe des bisherigen Erwachsenenbeitrags von 47 Euro wurde ins Spiel gebracht. In dessen Genuss, so Eberl, sollen ältere Mitglieder kommen, ein Bestätigungsschreiben an den TSV würde dafür ausreichen. In der Versammlung keimten sogleich Bedenken auf, dass die Beitragserhöhung zu Austritten führen könne. Uwe Beckel erschien der Passiv-Beitrag zu hoch. Fritz Lobner entgegnete, dass der TSV Gewaltiges leiste, die Mehreinnahmen würde eventuelle Austritte leicht kompensieren. Lothar Eberl warnte ebenso vor Austritten, drängte auf Abteilungsbeiträge. Über kurz oder lange würden auch diese kommen, sagte Harry Eberl dazu, "schon alleine deshalb, um Gleichheit im Sportverein zu schaffen". Einige Abteilungen kassierten bereits Beiträge, andere nicht, "sie hängen am Tropf des Vereins". Der Zweite Vorsitzende Martin Petermeier argumentierte, dass der Beitrag seit Euro-Einführung nur um zwei Euro erhöht worden sei. Die Erhöhung sei überfällig. In Zukunft sollte diese Schritt für Schritt erfolgen, "große Sprünge alle paar Jahre vermieden werden", empfahl er. Unterstützung erhielt er von TSV-Beisitzer Max Heimerl: "Wir können es uns nicht leisten, dauerhaft über den Verhältnissen zu leben. Wir haben über viele Jahre von der Substanz gelebt und mehr ausgegeben als wir eingenommen haben." Man dürfe die Qualität nicht einschränken, es verbliebe nur die Einnahmenschraube, an der gedreht werden müsse. Die Mehrheit sah es ebenso und stimmte für die vorher erwähnte Erhöhung, zwei Gegenstimmen gab es, vier TSV-Mitglieder enthielten sich ( ausführlicher Versammlungsbericht folgt). je
Abdruck des Berichts
des OVB vom 4.2.2012, (Quelle: http://www.ovb-online.de/neumarkt-stveit/sportverein-412800-euro-bewegt-1589842.htmll)
Fußballabteilung steuert selbst 30000 Euro zum Bau
des Fußballerheimes bei
Neumarkt-St. Veit - Knapp 37000 Euro hat der TSV auf
der hohen Kante, unter Berücksichtigung des Vermögens aus den einzelnen
Abteilungen wären es sogar rund 78000 Euro, wie Kassier Jürgen Wallner in
seinem Kassenbericht vorrechnete. 395262 Euro hat der Verein an Einnahmen
generiert, wobei knapp 54000 Euro an Übungsleiterpauschalen eingenommen wurden,
knapp 12700 Euro gab es an Spenden, 46000 Euro flossen als Zuschüsse für das
Fußballerheim. Rund 28300 Euro wurden bei Veranstaltungen eingenommen, 3300 Euro
kamen durch Werbung in die Kasse. Der größte Posten auf der Einnahmenseite war
das Darlehen für das Fußballerheim in Höhe von 192000 Euro, 30000 Euro steuerte
die Fußballabteilung selbst zum Heim bei. Bei den Ausgaben schlagen sich die
160000 Euro als größter Ausgabenposten für den Bau des Fußballerheimes nieder.
Knapp 44000 Euro wurden an die Übungsleiter ausgezahlt, 90000 Euro in die
Fotovoltaikanlage auf dem Fußballerheim investiert. 24000 Euro wurden für
Veranstaltungen ausgegeben, rund 52000 Euro hatte der Verein an Vorsteuer zu
entrichten. Insgesamt knapp 412800 Euro, die der Verein an Ausgaben hatte. je
Rückblick
Jahreshauptversammlung 03.02.2012 (Auszug und stark verkürzt)
Begrüßung durch Harald Eberl
Die Tagesordnung wird genehmigt
Es wird den drei TSV Mitgliedern Hermann Gross, Peter Garde und Eberhard Alt gedacht, die im Jahr 2011 verstarben.
Mitgliederanzahl gesunken auf 1384 (675 weibliche Mitglieder, 709 männliche Mitglieder)
Rückblick:
- 125 Jahrfeier (Freitag, 3.6., mäßige Sportlerparty, Samstag, 4.6. Spiel ohne Grenzen, ebenfalls mäßige Beteiligung, Sonntag, 5.6. Weihe der Standarten mit Festzug und Gottesdienst, 12.11.: Festabend im Kulturbahnhof mit Marcel Huber, mit Umrahmung durch die Musikschule
- Kinderfasching organisiert durch Anita Joschko, Carmen Ziegler, Gerd Bauer und alle Helfer
- Faschingskranzl organisiert durch Gabi Groß
- Volksfestauszug mit Fußballern aus Caneva
- erfolgreiches Stadtplatzfest bei bestem Wetter
- Crosslauf (Leichtathletik und Lauftreff), etwa 200 Teilnehmer
- Ferienprogramm (Slack-Line, Karate)
- Vortrag Blutdruck, Cholesterin und Diabetis
- Weihnachtsgarten (Fußballer und Tanzaufführung)
Ausblick:
- mangels Beteiligung kein Faschingskranzl mehr
- Fertigstellung des Fußballheimes im Jahre 2012
- Erhalt des sportlichen Angebotes
- Mitgliedergewinnung
- sichere Geldquelle
- stärkere Öffentlichkeitsarbeit
- zweitägige Zukunftswerkstatt mit BLSV, Infoveranstaltung am 23.2.2012 im Gasthaus Meier (Teising)
- Basketball (Tina uns Markus Buchner)
- Einradfahren (Gerd Bauer und Anita Joschko)
-
Fußball (
- Karate (Hans Brieschenk)
- Lauftreff/Nordic Walking (Gaby Groß)
- Leichtathletik (Andreas Spirkl), Leichtathletik-LAZ Inn
- Stockschützen (Max Holzmann)
- Tennis (Uwe Beckel)
- Tischtennis (Gernot Fink)
- Eltern-Kind-Turnen (Martin Beisel)
- Kinderturnen (Carmen Ziegler)
- Rhönrad (Carmen Ziegler)
- Fitness (Beate Peczek, Sabine Breu, Gerd Bauer, Harald Eberl)
- Aqua-Fitness (Gerd Bauer)
- Kids-Dance (Jasmin Nestler)
- Rhythmik und Tanz (Jasmin Nestler)
- Volleyball (Angelika Huber)
Jürgen Wallner berichtet über den Status und stellt insbesondere die Eigenleistungen – organisiert durch Martin Petermeier - heraus.
- Zuschuss des Hauptvereins für Fußballheimbau 20.000€.
- Darlehen: 85000 + 107000€
- PV-Anlage: 90.000€
- Zuschuss aus der Fußballabteilung zum Fußballheim: 30.000€
Kassenstände
- Hauptkasse: 36.780€ (gesunken von etwa 53000€)
- Tennis: 23.800€
- Stockschützen: 4.800€
- Karate: 2.200€
- Fußball: 10.921€
Hermann Hackner stellt die ordnungsgemäße Führung der Kasse fest und schlägt die Entlastung vor.
-
Der Vorstand wird ohne Gegenstimme entlastet
Folgende Erhöhungen werden diskutiert und per Abstimmung mit 2 Gegenstimmen und 4 Enthaltungen genehmigt:
- Kinder: von 20 auf 25 Euro
- Jugendliche von 25 auf 30 Euro
- Erwachsene: von 47 auf 55 Euro
- Familienbeitrag: von 120 auf 130 Euro
- auf Antrag (einzureichen bis 16.02.2012): Passiv-Beitrag weiterhin bei 47 Euro
Gewählt werden:
- Harald Eberl (1. Vorstand)
- Martin Petermeier (2. Vorstand)
- Jürgen Wallner (Kassier)
- Annemarie Menzel (Schriftführerin)
-
Max Heimerl,
- Hermann Hackner und Gabi Kallus (Kassenprüfer)
Geehrt werden langjährige TSV-Mitglieder
Grußwort durch den BLSV-Vorsitzenden Sepp Elsberger
keine Anträge
keine Wünsche, keine Fragen