Jahreshauptversammlung 2008
Der
Sportheim-Neubau war Diskussionsthema bei der Jahreshauptversammlung der
TSV-Fußballer. Die bei der Jahreshauptversammlung des TSV genannten Zahlen zur
Finanzierung seien nur eine grobe Schätzung.
Die bei
der TSV-Jahreshauptversammlung genannten Zahlen zur Finanzierung hätten keine
Fakten zur Grundlage, seien vielleicht eine grobe Schätzung, sagte Martin
Petermeier. Derzeit werde erst ein Konzept, «das Hand und Fuß haben wird»,
erstellt, dieses soll Grundlage für die Machbarkeit sein. Fakt sei außerdem,
dass seit vielen Jahren von den dringend benötigten Umkleidekabinen gesprochen
werde. Die Maßnahmen sollen baldmöglichst verwirklicht werden, forderte Petermeier.
Auch den
Arbeitsbeitrag thematisierte Petermeier. Es sei ein zu großer Aufwand, die
Beiträge exakt zu erfassen. Der Arbeitsbeitrag könne deswegen nicht erhoben
werden. Dem Antrag der Nichterhebung stimmten die Anwesenden zu.
Im
weiteren Verlauf der Jahreshauptversammlung erklärte sich Rüdiger Streck
bereit, den Posten des Zweiten Abteilungsleiters (vorher Andreas Hänsel) zu
übernehmen, während für den bisherigen Jugendleiter Stefan Farnbacher
zukünftig Andreas Hänsel diese Aufgabe übernehmen wird.
Zum
Sportlichen: Die erste Herren-Fußballmannschaft des TSV Neumarkt will heuer
einen guten Mittelplatz halten und in der Saison 2008/2009 um den Aufstieg
mitspielen. Die nachrückenden A-Jugendspieler sollen dies ermöglichen. Ferner
verweist die Abteilung darauf, dass alle Klassen von A bis F im Jugendbereich
besetzt seien und viele Nachwuchsmannschaften um vordere Tabellenplätze
mitspielten. Zehn Mannschaften mit etwa 160 fußballbegeisterten Spielern und
Spielerinnen, die von 13 Trainern betreut werden, absolvieren in dieser Saison
181 Punktspiele.
Abteilungsleiter
Petermeier wies auf die Zurückziehung der Damenmannschaft aus dem Spielbetrieb
hin, die wegen Spielermangels notwendig geworden wäre. Durchgeführt wurden
Stadtmeisterschaften und Hallenturniere, wobei das Franz-Ficker-Gedächtnis-
Turnier mit 25 Mannschaften zu den Höhepunkten zählte. Mit Beifall nahm die
Versammlung auf, dass der TSV Neumarkt wieder über vier neue Schiedsrichter
verfüge.
Jugendleiter
Stefan Farnbacher bezeichnete die Nachwuchsarbeit als
erfreulich. Etwa 600 Trainingseinheiten werden im Jahr für den Breitensport
Fußball durch die Betreuer in deren Freizeit geleistet. Untragbar bezeichnete Farnbacher die Situation, dass oftmals acht Mannschaften
die drei Umkleidekabinen gleichzeitig benutzen müssten. Er bat um Abhilfe.
Hermann
Mayerhofer trug den Bericht der Altherren- Mannschaft vor. Die Mannschaft
feierte das 40-jährige Bestehen seit der Wiedergründung.
29 Spieler wurden bei den 24 ausgetragenen Spielen eingesetzt. Den derzeitigen
Spielerkader nannte Mayerhofer als zu klein, er rief deswegen interessierte
Spieler dazu auf, sich der Altherren-Mannschaft des TSV anzuschließen.
TSV-Vorstand
Harry Eberl lobte die aktive Fußballabteilung, die im
weiten Umkreis den Verein und die Stadt repräsentiere. Er sprach auch die
veröffentlichte Finanzierung des Sportheimbaues an und erklärte, dass die
Wartezeit für die Auszahlung von Zuschuss und Darlehen durch den BLSV derzeit
etwa sechs bis acht Jahre dauere. Das bedeute, dass der TSV das Sportheim
vorfinanzieren müsse.
Bürgermeister
Erwin Baumgartner nannte beim Neubau des Sportheims eine Zusammenarbeit mit
Stadt, TSV und der Abteilung Fußball für die Konzepterarbeitung als
unerlässlich. Die Stadt unterstütze diese Maßnahme, wobei das fertige Konzept
in jedem Falle realisierbar, finanzierbar und damit auch bezahlbar sein müsse.