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Ludwig-Fortsetzung
Ludwigs-Süd-Nordbahn

Beim Bau der Eisenbahn, die schließlich von Lindau nach Hof führen sollte, ergab sich bei ihrer Planung zwischen Nürnberg und Bamberg das Problem, daß die Betreiber der Ludwigsbahn von Nürnberg nach Fürth das Privileg hatten, Fürth per Eisenbahn zu erschließen. So wurde die am 25. August 1844 eröffnete Strecke an Fürth vorbei über Poppenreuth geführt. Der Bahnhof für Fürth lag auf der gegenüberliegenden Straßenseite der heutigen Gaststätte Ringbahn an der Poppenreuther Straße.

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Die Reise mit der Bahn von Erlangen in die Fürther Innenstadt gestaltete sich recht umständlich. Man fuhr zum Nürnberger Hauptbahnhof, mußte dann zum Bahnhof der Ludwigsbahn am Plärrer gelangen, um dann bis zum Endbahnhof der Ludwigsbahn an der heutigen Rudolf-Breitscheid-Straße in Fürth zu fahren. Nach anderer Quelle lief der Verkehr durch Umsteigen an der Fürther Kreuzung bei Doos überwiegend ohne den Umweg über Nürnberg. Dieser Zustand dauerte bis zum 1. August 1876. Danach verlief die neue Strecke über Fürth Hauptbahnhof und das ca. 8 km lange Teilstück Doos-Kleingründlach wurde aufgelassen.

Ich habe den alten Streckenverlauf gesucht und bin an vielen Stellen auf noch deutlich sichtbare Spuren gestoßen. Die alte Trasse hebt sich meist noch deutlich vom umgebenden Gelände ab, da sie an Grundstücksgrenzen liegt, und viele Gebäude genau parallel zur alten Bahnlinie errichtet sind.

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Der Sandsteinsockel der alten Eisenbahnbrücke über die Pegnitz neben der heutigen Brücke an der Kurgartenstraße. Oben rechts im Bild der Steg der von der Kurgartenbrücke zur Dooser Straße führt.

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Brückensockel am Poppenreuther Landgraben südlich von Poppenreuth

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Nördlich von Kronach ist der stark erhöhte Bahndamm noch auf mehrere 100 m erhalten. Auf ihm sind heute Wochenendgrundstücke angelegt. Die Böschung rechts im Bild ist der alte Bahndamm.

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