|
Seit dem 11. September hat das Thema
Angst wieder Hochkonjunktur. Die Terror-Anschläge in den USA haben gezeigt,
wie verwundbar die westliche Zivilisation ist.
Ein informatives und gut lesbares Buch
zur aktuellen Risikodiskussion haben jetzt Walter Krämer (Professor für Wirtschafts-
und Sozialstatistik) und Gerald Mackenthun (Wissenschaftsjournalist)
vorgelegt: "Die Panik-Macher" (Piper Verlag, München 2001, ISBN
3-492-04355-0).
Tenor des Buches: Die Aufregung um alle
möglichen Gefahren und der Aufwand zu ihrer Beseitigung sind fast umgekehrt
proportional zu den Gefahren selbst. Die Risikowahrnehmung in der Bevölkerung
ist nach Ansicht der Autoren in erster Linie durch die Zeitungen, durch
Nachrichtenmagazine, durch den Rundfunk, vor allem aber durch das
Fernsehen verzerrt.
Als Rezept gegen die Panikmacher in den
Medien empfehlen die Autoren eine kühle Risiko-Abwägung. Mehr...
Inhaltsverzeichnis
"Die Panik-Macher": Mehr...
Über
die Autoren (mit Telefonnummern): Mehr...
"Die
Panik-Macher": 15.000 verkaufte
Exemplare (Dezember 2002)!
Informationen des Piper-Verlages (München) zu dem Buch. Mehr...
"Die
Panik-Macher" bei Amazon.de bestellen: Mehr...
Was ist
gefährlich? - Umweltängste, Risikoverhalten und
Risikoberechnung. Die Internet-Seite von Gerald Mackenthun mit vielen
aktuellen Beispielen: Mehr...
Angst
und Verunsicherung nach dem 11. September: Mehr...
Buchbesprechungen und
Reaktionen auf "Die Panik-Macher": Mehr...
Einige Zitate aus dem Buch,
zusammengestellt vom WDR: Mehr...
Korrekturen/Errata: Mehr...
Email-Kontakt zu den Autoren: Walter
Krämer
und Gerald Mackenthun
Mehr über Gerald
Mackenthun...
Abrechnung mit den vielen
Angstmachern in den Medien
Das Buch "Die
Panik-Macher" ist eine Abrechnung mit den vielen Angstmachern in den
Medien, die den Lesern und Zuschauern winzigste Risiken als gefährlich und
als "Skandal" verkaufen wollen. In 14 Kapiteln bringen der
Dortmunder Wirtschaftsstatistiker Walter Krämer und der Berliner Wissenschaftsjournalist Gerald
Mackenthun eine Fülle von Material, um
nebensächlich kleine von wirklich großen Risiken zu unterscheiden. Damit
liegen sie oft im Gegensatz zu "Monitor", "PlusMinus",
BUND und Greenpeace.
Bestimmte Medien und
Organisationen versuchen immer wieder, ihren Konsumenten Angst einzujagen.
Nicht, weil eine wirkliche Gefahr droht - vielmehr müssen die Quote und der
Erregungspegel stimmen. Die Masche ist immer die gleiche: Wichtige
Informationen werden verschwiegen. Statt angemessen zu informieren, werden
Risiken, Gefahren oder echte Schädigungen oft - zu oft - aufgeblasen und
übertrieben. Geradezu heimtückisch schleicht sich so in die Köpfe das Bild
einer verseuchten Umwelt, einer skrupellosen Industrie und von unfähigen
Politikern ein.
Das Gegenteil ist der Fall:
- Die Umwelt wir immer sauberer
- Die Menschen in der westlichen Welt leben immer länger
- Weitere Anstrengungen national und international werden Risiken weiter
minimieren
- Wir leben nicht in einer "Risiko-Gesellschaft", wie Ulrich Beck
meint, sondern in einer sicheren Gesellschaft, die sich als puren Luxus eine
immer größere Risikoangst leistet.
Die Autoren behaupten und
belegen:
- Leben heißt, mit Risiken leben
- Unterschiedliche Risiken werden unterschiedlich wahrgenommen, meist jedoch
falsch und unangemessen
- Die Null-Prozent-Forderung führt in den terroristischen Sicherheitsstaat
- Wirksame Medikamente haben unvermeidlich Nebenwirkungen (Lipobay!)
- Im Gegensatz zu den Angsthasen empfinden viele Menschen auch Lust am Risiko
- Ohne Risiko kein Fortschritt
- Viele Medien übertreiben Risiken und informieren systematisch falsch
- Die Krebshäufigkeit nimmt nicht zu
- Die wahren Killer werden kaum beachtet: Rauchen, Autos, Alkohol,
Bequemlichkeit
- Amalgam ist weitgehend harmlos
- Tschernobyl hatte keine negativen Auswirkungen auf die Bundesrepublik
- Das BSE-Risiko in der Bundesrepublik ist vernachlässigbar gering.
Inhalt
Vorwort
1.
Kapitel Gefahren überall
2.
Kapitel Risiko ist nicht gleich Risiko
3.
Kapitel Die Null-Prozent-Illusionen oder:
wie viel Risiko ist
akzeptabel?
4.
Kapitel Vorsicht Nebenwirkung: Risiko und
Medizin
5.
Kapitel Risiko als Last und Lust
6.
Kapitel Unsere tägliche Katastrophe gibt
uns heute -
Risiken als
Medienfutter
7.
Kapitel Auf dem Weg zur hysterischen
Gesellschaft?
8.
Kapitel Der Mythos von der Krebsgefahr
9.
Kapitel Die wahren Killer: Rauchen, Autos,
Alkohol, Bequemlichkeit
10.
Kapitel Fallstudie 1: Die Bombe in der Plombe
oder:
Keine Angst vor
Amalgam
11. Kapitel
Fallstudie 2: Wie gefährlich ist / war Tschernobyl?
12. Kapitel
Fallstudie 3: Wer hat Angst vor BSE?
13. Kapitel
Die apokalyptischen Reiter - ratlos
14. Kapitel
Keine Macht den Panikmachern
Glossar
Danksagung
Zurück zum
Anfang der Seite
Die Autoren:
Walter Krämer, geboren 1948, ist Professor für Wirtschaft- und
Sozialstatistik an der Uni Dortmund und Autor mehrerer Bestseller
("Lexikon der populären Irrtümer" zusammen mit Götz Trenkler,
"Modern Talking auf Deutsch"). Weiteres zum Autor: http://www.statistik.uni-dortmund.de/
Gerald Mackenthun, geb. 1950, ist seit mehreren Jahren
Wissenschaftsredakteur in Berlin. Weiteres zum Autor (mit Emailadresse)
www.mackenthun.homepage.t-online.de/homepage.htm.
Für Fragen und Interviews
stehen wir Ihnen gern zur Verfügung:
Prof. Dr. Walter Krämer erreichen Sie unter 0231 / 755-3125
(dienstlich) und
0171 / 260 4302.
Dr. Gerald Mackenthun hat die Telefonnummer Tel. 030 / 822 7813 sowie Funktelefon 0171 / 624 7155.
Weitere Hinweise zu den Themen Risiko, Risikoberechnung und Risikobewertung
erhalten sie auf den Internet-Seiten www.mackenthun.homepage.t-online.de/risk.htm
Buchbesprechungen und
Reaktionen:
Lesermeinungen zu dem
Buch: Mehr...
Kurzbesprechung
des IW-Umwelt-Service: Mehr...
Buchbesprechung
in der Rheinischen Post: Mehr...
Buchbesprechung von Bernd Kuck, Bonn: Mehr...
Buchbesprechung von Michael Miersch in der
"Welt" vom 1.12. 2001: Mehr...
Weitere Buchbesprechungen in:
Deutsche Presseagentur:
"Deutsche sind unnötig ängstlich", Dortmund, 18.09.2001;
Berliner Morgenpost: "Wir sind ein Volk von
Angsthasen", 21.09.2001;
Deutsche Presseagentur: "Die Deutschen – ein Volk von
Angsthasen?", 05.11.2001 (von Frank Grotelüschen);
Mitteilungsblatt der Berliner
Zahnärzte (wegen
Amalgam), 12/2001, S.33 (von Birgit Dohlus)
BAM-Info, Heft 4/2001, S. 39
(von Jürgen Lexow)
Tagesspiegel: "Über die
fließenden Grenzen zwischen Vorsicht und Angst", Berlin, 27.12.2001 (von
Adelheid Müller-Lissner);
Psychologie heute, Februar
2002, S.70/71 (von Judith Rauch);
Bild der Wissenschaft: "Die Mut-Macher", Heft
3/2002 (von Rolf Degen);
und viele, viele andere
...
Zurück zum
Anfang der Seite
Korrekturen/Errata:
Gebundene
Ausgabe:
S.
236 oben: ...10 500 Kilojoule ...
alkoholischer Getränke ein Achtel der
benötigten Energie...
S.
247: ..., in der obersten Zeile
die Unterteilung in Zehntelschritten, ...
S.
282/283: ... Bei dem "größten atomaren Unfall seit Tschernobyl"
wurden drei Menschen schwer und 73 leicht verstrahlt, zwei von ihnen starben daran. Trittin sagte, ...
S.
284: ... (Tokaimura) auch nicht. 76 verstrahlte Personen in Japan, darunter zwei Todesopfer, das sollte
"der schwerste atomare Unfall ...
S.
296: ... Gut 10 000 Quadratkilometer um Tschernobyl herum ...
S.
322: Wie Carl Amery oder Stephen
Hawking, ...
S.
325 unten: ..., die der Apokalyptiker Carl
Amery ...
S.
333 unten: ...weltweite Durchschnittstemperatur von ungefähr 15
Grad.
Taschenbuchausgabe:
S.
282/283: ... Bei dem "größten atomaren Unfall seit Tschernobyl"
wurden 76 Menschen verstrahlt, zwei
starben daran. ...
S.
333 unten: ...weltweite Durchschnittstemperatur von ungefähr 15
Grad.
Ein
Dankeschön
an unsere aufmerksamen Leser. Die meisten dieser Fehler wurden in späteren
Auflagen korrigiert.
Zurück zum
Anfang der Seite
|