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Die Bürgerinitiative "Schützt unseren Freiraum" (BISuF) wurde am
19.02.2003 von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Dortmunder Nord/Osten
gegründet.Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die letzten, großen und zusammenhängenden
Freiräume nördlich der Ortsteile Brackel, Asseln und Wickede zu erhalten und
ökologisch weiter zu entwickeln.
Dabei spielen das Biotop im Wickeder Ostholz,
der Pleckenbrinksee und der durchgängig erhaltene Freiraum bis in den Kreis
Unna/Kamen zentrale Rollen. Dieser Freiraum ist ein wichtiges, im Grunde das einzige Naherholungsgebiet
und Ausgleichsraum für die zerstörte und durch den Flugplatz verlärmte
Landschaft südlich des Hellweges. Gleichzeitig dient er als Frischluftschneise
für die Dortmunder Innenstadt.
BISuF kämpft für den Erhalt aller Freiräume der Region und lehnt eine
jegliche Bebauung, ob für Wohn- oder Gewerbezwecke, strikt ab. Dazu gehört
auch die Verhinderung weiterer Durchgangsstraßen wie die OWIIIa, die in der
Nordvariante den gesamten Freiraum im Norden des Stadtbezirkes Brackel
durchschneiden und letztlich verlärmen und zerstören würde.
Die Treffen der BISuF werden in der örtlichen Presse und auf dieser Seite
bekannt gegeben.
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Die
Asseln/Brackel/Wickeder Bürgerinitiative "Schützt unseren Freiraum"
(BISuF) begrüßt das Vorhaben der Landesregierung NRW, die Prioritäten
für den Straßenbau zu überarbeiten und sich angesichts knapper Finanzen verstärkt
auf den Erhalt des bestehenden Straßennetzes
zu konzentrieren sowie sich beim Straßenausbau lediglich
auf besonders wichtige und einigermaßen reibungslos zu realisierende Projekte
zu konzentrieren.
Bestürzt ist BISuF aber darüber, dass zu den zu realisierenden Maßnahmen nun
doch auch der Ausbau der OW III a,
auch L 663 n genannt, nördlich von Asseln und Wickede gehören soll. Hier
bewahrheiten sich die schon 2003 geäußerten Befürchtungen, dass mit Ausbau
des Wickeder Flughafens und des damit naturgemäß zu erwartenden Ausbaues der
Gewerbeflächen im Süden des Stadtbezirkes nun auch noch der letzte Freiraum im
Norden durch ein Straßenbauprojekt zerstört werden soll.
Diese
Planungen bedeuten hinsichtlich der Wohn- und Lebensqualität den Supergau für
die östlichen Stadteile des Stadtbezirkes Brackel:
Umzingelt
und Durchzogen von stark frequentierten Straßen (OWIIIa, Hellweg, B1) sowie den
größten zusammenhängenden Gewerbegebieten in Dortmund (Tedi/Rewe,
Buddenacker, Asseln- und Wickede-Süd) sowie einem in der Ausbauplanung
stehenden Flughafen gehen schon bald alle Freiflächen verloren, die unsere
Region bislang so liebens- und lebenswert gemacht haben.
Völlig
unverständlich ist für BISuF dabei die Haltung eines Großteils der
Bezirksvertretungsmitglieder, die sich zwar mit "Grün statt grau"
zurecht gegen weitere Gewerbebebauung im Süden von Asseln/Wickede wenden, den
mit Biotopen und zuletzt neu entstandenen Pleckenbrinksee ausgestatteten größten
und schützenswertesten Freiraum in Dortmund aber mit einer Schnellstraße
durchschneiden lassen wollen. BISuF
ruft alle Mitbürger/innen der Region auf, sich aktiv für eine konsequente und
ehrliche Freiraumpolitik unserer Region einzusetzen.
Wenn wir uns nicht
GEMEINSAM für den Erhalt des GESAMTEN FREIRAUMES der Region einsetzen, werden
wir Stück für Stück durch zunehmenden Verkehr, bebaute Freiräume und
belastendem Gewerbe die Wohn- und Lebensqualität im Dortmunder Osten verlieren.
BISuF
sichert den Umweltverbänden und den sich zum Schutz aller Freiräume
einsetzenden Parteien aktive Unterstützung im Kampf gegen die Freiraumzerstörung
zu.
Was Politiker dazu meinen, lesen Sie hier!
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