Christrose, Nieswurz, Schneerose
Ausdauernde
Stauden für den Frühlingsgarten
Standort:
halbschattig, frischer, kalkhaltiger Boden
Wuchshöhe: 25 bis 60cm
Blütezeit: Dezember-Mai
Vermehrung: durch Aussaat oder Teilung
Helleborus
niger, die Christrose, ist die prominenteste Vertreterin der an
ungewöhnlichen Pflanzenformen reichen Gattung und seit Jahrhunderten
ein Symbol der Hoffnung mitten im Winter. Nicht immer erscheinen
die weißen Blütensterne über dem ledrigen, immergrünen
Laub jedoch pünktlich zu Weihnachten. Je nach Witterung lassen
sie sich häufig bis in den März hinein Zeit. Den Namen
»Christrose« wirklich verdient hat nur die Sorte 'Praecox',
die allerdings ziemlich krankheitsanfällig und daher nicht
besonders zu empfehlen ist
Ausdauernde,
im Winter und Frühjahr blühende Stauden, teils mit immergrünen,
fächerartigen oder handförmig geteilten, ledrigen Blättern,
Ungefähr 20 Arten des Ranunkelgewächses (Ranunculaceae)
sind in Mittel- und Südeuropa bis ins westliche Asien verbreitet.
Eine Art ist in China zu Hause.
Helleborus gehört zu den Stauden, die möglichst ungestört
über Jahre an ihrem Platz stehen wollen. Sie bevorzugen warme,
halbschattige Lagen. Der Boden sollte reich an Nährstoffen,
lehmig-humos, kalkhaltig und insbesondere im Frühjahr und Frühsommer
nicht zu trocken sein. Im Sommer werden Trockenperioden dagegen
verhältnismäßig gut vertragen. Damit die Blüten
nicht vom Schnee beschädigt werden, sollte man frühe Arten
durch Plastikhauben schützen. Bei H. niger ist auf schwarze
Blattflecken zu achten, gegebenenfalls muss mit einem Pilzbekämpfungsmittel
behandelt werden.
Die Vermehrung der Helleborus-Arten nimmt man am besten durch Aussaat
gleich nach der Samenreife oder durch Teilung der Stauden im Sommer
vor.
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