Dachgarten
Dachgärten
werden immer beliebter und lassen sich relativ leicht anlegen.
Allerdings: Das Dach muss vorher gut isoliert werden.
Die
Bepflanzung ist dem des Atriumgarten sehr ähnlich. Jedoch treten
zusätzliche Fragen der Statik, der Unfallgefahr und des Wasserabzugs
auf, die mit einem Architekten oder einem auf diesem Gebiet erfahrenen
Gartengestalter zu klären sind. Da begehbare Dachgärten
genehmigungspflichtig sind, sollte rechtzeitig Auskunft über
Auflagen und Vorschriften eingeholt werden.
Dachgärten sind oft L-förmig, da gewöhnlich ein Aufzug
mit dem Treppenhaus in die Dachfläche hineinragt. Die Planung
und Gestaltung ist somit Beschränkungen unterworfen. Grosse
Pflanzen und schwere Gefäße müssen aus statischen
Gründen nahe der tragenden Hauswänden platziert werden.
Die meisten Pflanzen wachsen in Pflanztrögen, die in die Brüstungsmauern
integriert sind oder in verschieden hohen Pflanzkübel die vor
den Brüstungen stehen. Die Pflanzen selbst müssen robust
sein und starkem Wind standhalten können.
Wesentliches Gestaltungselement eines Dachgartens ist eine Pergola.
Sie sorgt nicht nur für Schatten und dient den Kletterpflanzen
als Rankhilfe, mit ihr lassen sich auch Lüftungssyteme, Tanks
und dergleichen mehr, schnell begrünen und kaschieren.
Als
Bodenbeläge empfehlen sich unter anderem Plattenbeläge,
Holzdecks und Kies. Attraktionen lassen sich mit einem kleinen Zierteich,
einem Springbrunnen oder einer interessanten ausgefallenen Beleuchtung
schaffen.
Bestens geeignet zur Bepflanzung sind vor allem Pflanzen mit nicht
zu starkem Wuchs, die Trockenheit vertragen wie Felsenbirne, Wildrosen,
Kiefer oder auch Schneeball.
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