Richtige
Düngung
Eine ausgewogene
Nährstoffversorgung ist für die Gesundheit der Pflanzen
sehr wichtig.
Zwar
gut gemeint, aber keinesfalls richtig wäre es, zu hohe Düngermengen
zu verbreichen, denn jede Pflanze hat eine Höchstgrenze für
ihr Leistungsvermögen. Zu hohe Düngergaben schaden ihnen
eher. Vor allem mit Stickstoff überdüngte Pflanzen sind
deutlich anfälliger gegen Krankheiten. Eine Düngung
sollte dazu gebraucht werden um ein harmonisches Wachstum zu erreichen,
bzw. die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen gegen Frost und
Trockenheit zu erhöhen. Jeder Winter ist für die Pflanzen
ein harter Test, deshalb sorgt in der Natur zum Ende der Vegetation
ein Regelmechanismus für den rechtzeitigen Triebabschluss.
Werden in der zweiten Jahreshälfte noch Düngergaben
verabreicht, dann wird das stufenweide Ende der Vegetation unterbrochen
beziehungsweise verlängert. Diese Pflanzen gehen gefährdet
in den Winter.
Der Boden ist Träger und Speicher der Nährstoffe. Aus
diesem Grund muss dafür gesorgt werden, dass ihm ständig
Humus zugeführt wir. Ein guter, humoser Boden hält wie
ein Schwamm die Nährstoffe fest. In einem nur mineralischen
Boden werden die Nährstoffe vom Regen wie durch ein Sieb
hindurch- und in den Untergrund geschwemmt.
Es
gibt zwei Düngergruppen: organische und anorganische. Beide
sind im Garten gleichermaßen wertvoll.
Organischen Dünger enthalten Kohlenstoff, der aus Organismen
gewonnen wurde. Bevor diese Dünger von Pflanzen verwertet werden
können, müssen sie im Boden durch Bakterien und Pilze
in anorganische Substanzen zerlegt werden. Daher fördern sie
daher das Wachstum von Bodenbakterien und steigern somit die Fruchtbarkeit
des Bodens. Sie werden relativ langsam verbraucht. Organische Stoffe
sind die Grundlage der Bodenfruchtbarkeit. Durch ständige Humusgaben
bleibt der Boden gesund und lebendig. Der wichtigste Humuslieferant
ist der Garten, er liefert alle Stoffe, die man für den Komposthaufen
braucht.
Anorganische Dünger enthalten keinen Kohlenstoff und produzieren
keinen Humus. Allerdings wirken sie meist rasch, sind nährstoffreicher
und billiger als organische Dünger.
Es ist am besten eine Mischung aus organischen und anorganischen
Düngern zusammen mit grobkörnigen organischen Bodenverbesserern
zu verwenden.
Anwendung
Dünger
können vor dem Säen und Pflanzen -Grunddüngung- oder
während des Pflanzenwachstums -Kopfdüngung- angewendet
werden.
Die Grunddüngung wird wenige Tage vor der Aussaat oder beim
Auspflanzen ausgeführt. Dabei wird der Dünger wird mit
einer Gabel oder einer Harke in die obersten Bodenschichten leicht
eingeharkt.
Bei der Kopfdüngung wird er um die Pflanze gestreut und vorsichtig
in die Erde geharkt.
Falsche Düngung
Es
ist erwiesen, dass - auf eine vereinfachende Form gebracht - hohe
Ausgaben für Dünger solche für Schädlingsbekämpfungsmittel
nach sich ziehen.
Exotisch üppiges Wachstum signalisiert Gefahr!
Es sind unbedingt die Mengen des Stickstoffanteils der Düngung
zu überprüfen
Bei einem Fachmann sollte man klären, ob wirklich der richtige
Dünger verwendet wird.
Eventuell von mineralischer Düngung auf organische Düngung
umsteigen
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