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Hopfen
/ Humulus lupulus
Hopfen
ist vor allem als Zutat zu Bier bekannt. Dabei geht es leider etwas
unter, daß man Hopfen schon sehr lange kultiviert und auch
in der Heilkunde anwendet.
botan.
Name
Humulus lupulus
dt.
Name
Hopfen
weitere
Namen
Bierhopfen, Hopf, Hopfenblüten, Hopfenzapfen, Hoppen, Hupfer
Familie
Cannabaceae; Hanfgewächse
Vorkommen
Hopfen ist eine Kulturpflanze in Deutschland. In der Hallertau findet
man Sie wie ansonsten Getreide. Die Felder erkennt man am Drahtgeflecht,
an welchem diese rankende Pflanze nach oben wächst.
Verwildert kommt sie vor allem in feuchten Gebieten wie Ufern, Waldrändern
oder Hecken vor.
Anbau
Hopfen liebt feuchten, aber gut entwässerten Boden mit einem
hohenumusanteil. Desweiteren braucht Hopfen Sonne oder Halbschatten.
Die Vermehrung erfolgt durch Samen oder Grünstecklinge im Sommer.
Bei der Pflege der Pflanze ist darauf zu achten, daß man im
zeitigen Frühjahr die Triebe der Vorjahresblüte entfernt
werden müssen.
Jahreszeit
Die Blütezeit der Hopfen-Pflanze ist im Sommer.
Beschreibung
Hopfen ist eine mehrjährige Schlingpflanze (rechtsdrehend)
die bis#u 6 Metern hoch wird. Die Blätter sind 3 - 5 lappig
und rauh.
chemische Zusammensetzung/ Wirkung
Bitterstoffe
Harze
Humulon
Lupulon
Ätherische Öle
Mineralstoffe
Flavonoide
Wirkung
Bei der Wirkung kann man grob drei Richtungen unterscheiden: Als
appetitanregen, bei nervöser Erregung und bei Einschlafstörungen.
Ein Hopfentee sollte folgendermaßen zubereitet werden:
Man nimmt 2 großzügig bemessene Teelöffel Hopfenblüten
und übergießt diese Menge mit ca. 250 ml Wasser. Alles
15 Minuten ziehen lassen. Die Tagesdosis sollte bei 2 Tassen liegen.
Historische Zubereitungs- und Einnahmeformen
In der Hausopotheke findet sich Hopfen vor allem gegen Periodenbeschwerden
oder bei Blasen- und Nierenbeschwerden.
Auch
hierbei wird nach obiger Anleitung ein Tee bereitet.
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