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© 2002 by Florian Pfleger
  


 

Schnitt bei Nadelhölzer

NadelgehölzNicht bei allen Arten ist ein Schnitt möglich, so setzt er auch oftmals Spezialkenntnisse und Erfahrungen voraus, die sich hier nicht vermitteln lassen.

Nicht zu schneiden sind:
Tannen, Zedern, Scheinzypressen (mit Ausnahme der heckenartigen), Fichten, Kiefern, Schirm- und Hemlocktanne

WacholderWacholder verträgt einen leichten Schnitt bis ins bleistiftstarke Holz, jedoch sollte auf einen allseitig gleichstarken Schnitt geachtet werden. Die Schnittstellen bleiben verdeckt, Wird der Schnitt unter einem Jungtrieb vorgenommen wird, dann liegen die Schnittstellen verdeckt.


Einen stärkeren Rückschnitt vertragen, Eibe, Urwelt-Mammutbaum, Lärche und Sumpfzypresse. Diese Pflanzen können auch aus älterem Holz wieder neu austreiben, jedoch nur bei einem allseitigen Rückschnitt. Dabei muss allerdings auf die Wuchsform Rücksicht genommen werden.
Alle Zwerg-Kiefern wachsen buschiger und bleiben länger klein, wenn man die jungen, weichen und kerzenartigen Jungtriebe auf die Hälfte abkneift. Der beste Termin hierfür ist Ende Mai/Anfang Juni.
Hecken aus Nadelgehölzen können nicht bis ins alte Holz zurückgeschnitten werden, da sie nicht mehr nachtreiben. Eine Ausnahme bilden die Eiben, die auch einen radikalen Rückschnitt gut vertragen.
Für Hecken aus Pflanzenarten mit pyramidenförmigen Wuchs, zum Beispiel Gemeiner Lebensbaum, empfiehlt sich eine konische Heckenform. Säulenförmig wachsende Arten wie einige Scheinzypressen und wenige Lebensbaum-Sorten können zu senkrechten Heckenwänden geformt werden.

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