Trollblume
Trollius chinensis
Wildstauden
mit gelben Kugelblüten
Standort:
sonnig bis halbschattig; feucht-humoser Boden
Wuchshöhe: von 20cm bis 1 m
Blütezeit: Mai-Juli
Vermehrung: durch Teilung oder Aussaat
Trollius
chinensis, eine aus China stammende Art, hat schalenförmige
große Blüten, die sich allerdings erst ab Juni öffnen.
Sie können bis zu 1m hoch werden.
Die
Trollblume ans der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
ist in vielen Arten über die nördliche Erdhalbkugel verteilt.
Ihr heimischer Lebensbereich liegt in den quellfeuchten oder niederschlagsreichen
Gebirgsregionen, wo man sie vereinzelt noch in 2800 in Höhe
findet. Sie ist eine typische Pflanze der üppigen und moorigen
Bergwiesen, in tieferen Lagen wird man sie kaum antreffen.
Die Trollblume enthält giftige Substanzen, die allerdings nur
in frischen Pflanzen wirksam sind und sich beim Trocknen verlieren.
Die Kugelblüten in leuchtenden Gelbtönen setzen sich aus
zahlreichen, nach innen geneigten Kelch- und Kronblättern zusammen,
in deren Mitte die ebenso zahlreichen Staubbeutel stehen. Die Pflanzen
haben einen faserigen Wurzelstock, verzweigte, aufrechte Stengel
und handförmig geteilte Blätter mit dreispaltigen Zipfeln.
Wenn man von den hauptsächlich als Beetstauden zu verwendenden
Kulturformen absieht, läßt sich die Trollblume im Garten
gut mit ebenfalls feuchtigkeitsliebenden Stauden kombinieren. Der
Standort sollte möglichst nie austrocknen; auch dürfen
keine größeren Gehölze in der Nahe sein, da die
Trollblumen keinen Wurzelstock vertragen.
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