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Geschichte:
Die Brüder begannen etwa 1925 das damals etwa 6000m² große Terrain mit Hilfe von Beton und Baudraht in eine Phantasielandschaft voller Skulpturen umzuwandeln. Im Verlaufe von 40 Jahren pflanzten sie eine Vielfalt von Bäumen, Büschen und Stauden, darunter manche seltene Exoten. Ihr Wohnhaus mit Galerie bauten sie im maurischen Stil und daneben eine Moorkate als Gästehaus und Atelier. Thieles haben diese paradiesische Ideal-Landschaft nur für sich selbst gestaltet. Sie war ihr privater Glücksort, wo sie ganz ihrer Kunst lebten. Erst 1925 ist der Skulpturengarten, inzwischen auf 19000 m² erweitert, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Nach dem Tod der beiden Brüder mußte Grete Thiele 1971 die Tore schließen. Der Park fiel in einen Dornröschenschlaf. Die Vegetation wucherte, die Figuren und Felsen verwitterten, vieles wurde mutwillig zerstört oder gestohlen. 1985 erwarb die Stadt Bremerhaven das Anwesen und das Gartenbauamt renovierte die Anlagen und Skulturen. Der 1987 gegründete Förderverein Thieles Garten e.V. erfüllt dieses seltene Kleinod seit seiner Wiedereröffnung im Frühjahr 1990 wieder mit kulturellem Leben. |