
Toneisenstein
Befinden sich im Steinkohlengebirge Lagen von rotem
Eisenkarbonat, so spricht der Bergmann von "Toneisenstein".
Julius Christoph Meyer, Hüttenbesitzer der Beckeroder Eisenhütte bei Hagen
a.T.W., bekam 1847 die Erlaubnis, im Amte Iburg Schürfversuche nach Eisenstein
anzustellen. Die Konzession auf Toneisenstein bekam dieser am 13. Januar 1855
verliehen, da er beabsichtigte den Hüttenbetrieb auslaufen zu lassen und nur
noch Erze zu fördern und zu verkaufen. Bereits ein Jahr später wurde die
Konzession auf den Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenverein übertragen und
das Feld in "Georg Marie" benannt. Tatsächlich wurde im bereits erwähnten
Versuchsschacht
des Vereins am Dörenberg in einer Mächtigkeit von 6,5 m ein rotes Trümmereisenerz
mit 18,9 % Eisengehalt angefahren. Aufgrund des geringen Eisengehaltes und des
damit nicht abbauwürdigen Erzvorkommens wurde von einer Gewinnung abgesehen:
die untere Metallgehaltsgrenze für "Erz" war vom Verein auf 20 %
Eisen gesetzt worden - zudem war der Versuchsschacht auf Steinkohle geteuft
worden.

Profil durch den Versuchsschacht am Dörenberg
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