Abbau von Bodenschätzen

Sandstein Mineralbad Kalk Ton Torf Steinkohle Toneisenstein Raseneisenstein Erdöl / Erdgas Sand / kiesiger Sand

 

Sandstein

Wer einmal das Schloß und Kloster Iburg betrachtet, dem fallen sofort die massiven Sandsteinmauern auf. Bischof Benno II. soll selber am Dörenberg nach einem geeigneten Steinbruch für den Klosterbau gesucht haben. Aus diesem Steinbruch, dem sog. "Benno-Bruch", wurde der Werkstein für den Bau des Iburger Klosters und vieler weiterer Iburger und Osnabrücker Bauwerke gefördert. Zu nennen sind hier besonders die Nonnenklosteranlage "Gertrudenberg" ... weiterlesen ...

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Mineralbad

Auch waren es Mönche des Iburger Klosters, die einst die Heilwirkung eines Quellwassers an der jetzigen Hagener Straße erkannt haben und es zu Trink- und Badekuren benutzt haben, dem späteren "Mineralbad Iburg" - auch bekannt unter dem Namen "Schwefelbad" und "Mineralbad Bäumker". Bei Ausschachtungsarbeiten an der Quelle wurde ein aus Eichenholz gezimmerter Brunnen ... weiterlesen ...

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Kalk

Und wie berichtet der Abt Adolph Hane in seinem Catalogus abbatum weiter: "... Steine zum Kalkbrennen konnten auf unserem Berge selbst neben dem Garten mit leichter Mühe gebrochen werden, ...".
Entlang dieses 1. Teutoburger Waldkammes befanden sich mehrere Kalksteinbrüche, Kalköfen und Kalkwerke.
Am Ostende des Langenberges errichtete 1872 ein Herr Koke einen Kalkofen. Später wurde das Kalkwerk ... weiterlesen ...

Wer selber Lust hat Kalk zu brennen, dem sei folgende Seite zu empfehlen: "Wir bauen einen Kalkbrennofen - anschließend brennen und löschen wir Kalk"!

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Ton

Ebenfalls für den Häuserbau wurden Ziegelprodukte benötigt.
Im Jahre 1861 begann Mathias Fischer in der "Tegelheide" in unmittelbarer Nähe zu seiner "Fischerschen Tongrube" Ziegel in einem Feldbrandofen zu brennen. Daraus entwickelte sich eine Ziegelei, die 1932 verpachtet und als Dampfziegelei Gebrüder Glied bis zum Jahre 1940 weitergeführt wurde. Im Juni 1939 waren 13 Arbeiter in dem Betrieb beschäftigt. Der 2. Weltkrieg unterbrach die Arbeiten
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Torf

Einige Jahrhunderte alt ist die Geschichte des Abbaus von Torf im Großen Bruch von Ostenfelde.
In einer Urkunde des Grafen Arnold von Tecklenburg aus dem Jahre 1590 fand "auf Veranlassung der Eingesessenen der Bauerschaft Ostenfelde, Markengenossen unseres Lienenschen Holzgerichtes" die Teilung des Moores in Distrikte statt. Der Graf bewilligte "wegen Abgang des Holzes ihren Feuerbrand aus dem Moore zu nehmen." Bei der Zuteilung nach Erbesklassen durfte jeder Vollerbe neun
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Steinkohle (Glossar)

Ein anderer Brennstoff, der im Iburger Gebiet gefördert wurde, war die Steinkohle aus der Wealden-Zeit vor ca. 135 Millionen Jahren.
Der Iburger Arzt
Dr. Ludwig Alfred Lamby schrieb im Dezember 1865: "Die reichen ausgedehnten Kohlenlager dieser Gegend an der Südseite des Dörenbergs, zum Theil nahe Iburg gelegen, würden ... bald erschlossen werden durch eine rege Kohlenindustrie, die im ganzen Münsterlande ihren Markt fände und auch dort Erweiterung der Industrie zur Folge haben würde."
Tatsächlich forderte das Königliche Kabinett-Ministerium in Hannover 1823 die Landdrostei Osnabrück zu geologischen Untersuchungen des südlichen Osnabrücker Berglandes auf. Ein Grund resultierte aus Äußerungen Iburger Einwohner ... weiterlesen ...

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Toneisenstein

Befinden sich im Steinkohlengebirge Lagen von rotem Eisenkarbonat, so spricht der Bergmann von "Toneisenstein".
Julius Christoph Meyer, Hüttenbesitzer der Beckeroder Eisenhütte bei Hagen a.T.W., bekam 1847 die Erlaubnis, im Amte Iburg Schürfversuche nach Eisenstein anzustellen. Die Konzession auf Toneisenstein bekam dieser am 13. Januar 1855 verliehen
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Raseneisenstein

In den Glaner Feuchtniederungen findet sich Raseneisenstein, angereichertes Eisenhydroxyd, welches durch Ausfällung von in Humussäure gelöstem Eisen bei Zutritt von Sauerstoff entsteht. Der Raseneisenstein wurde nicht abgebaut ... weiterlesen ...

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Erdöl / Erdgas

1952 begann in Iburg eine neue Ära auf der Suche nach fossilen Brennstoffen, namentlich Erkundungsbohrungen nach Kohlenwasserstoffen wurden niedergebracht.
Im August 1952 wurde mit dem Landwirt Wilhelm Eggert ein Pachtvertrag abgeschlossen, um auf einer Teilfläche des Geländes "Auf den Äckern" in Ostenfelde Erdgas zu erbohren. Bohrunternehmer war die
Wintershall Aktiengesellschaft - Erdölwerke Emsland -. Vorab wurde der an der geplanten Bohrstelle vorbeiführende Weg ausgebaut, um die schweren Materialien befördern zu können, die zur Errichtung und Inbetriebhaltung eines Bohrturmes notwendig sind. Dann wurde ein Betonfundament erstellt ... weiterlesen ...

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Sand / kiesiger Sand

Das nordische Inlandeis der vorletzten, der Saale-Eiszeit, hat vor ca. 200.000 Jahren auch Sande im Iburger Gebiet abgelagert. Diese Sande sind an den verschiedensten Stellen abgebaut worden:
Im Hakentempel bestanden seit ca. 1905 verschiedene Sandgruben, aus denen örtliche Landwirte je nach Bedarf Sand abgebaut haben. Zu nennen sind die Eigentümer Hölscher, Mindrup, Niekerke, Vogelsang, Vornholt und Waltermann. Verwendet wurden die Sande je nach Qualität für Beton
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Hinweise:

Die Seite zur Geologie von Bad Iburg finden Sie unter "Geologie"!
Einen Location Finder zur Thematik finden Sie hier !!
Näheres zum Abbau von Bodenschätzen erfahren Sie in den "Iburger Heften 1" mit dem Titel "Abbau und Nutzung von Bodenschätzen im Gebiet der heutigen Stadt Bad Iburg" . Die Veröffentlichung ist - auch - als Download im pdf-Format verfügbar - mehr dazu hier !!

 

 

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