Waldeckische Landeszeitung vom 25. Juli 2005:
Volkstriahtlon:
Clara Bitter bei den Frauen ganz vorne - Veranstalter zufrieden
Lange läuft erneut auf
Rang eins
WALDECK (tsp). Nichts neues beim Waldecker Volkstriathlon, der vor den
Wettbewerben in der olympischen Distanz ausgetragen wurde. Sowohl der Bad
Wildunger Patrick Lange, der bei den Männern gewann, als auch Clara Bitter (EOSC
Offenbach) haben sich nicht das erste Mal in den Siegerlisten ganz vorne
eingetragen.
Vor allem der für CJD Oberurff startende Lange dominierte den Wettkampf nach
Belieben und verteidigte seinen Sieg aus dem Vorjahr. Einzig beim Schwimmen
erzielte Lange nicht die beste Zeit, beim Radfahren und beim Lauf war der
18-Jährige mit Abstand der schnellste Mann im Feld. Der Lohn? In 58:50,1 Minuten
blieb er unter Marke von einer Stunde und distanzierte seinen Vereinskollegen
Jan-Eike Kistner deutlich. Der ehemalige Starter des TV Friedrichstein kam in
1:03:30,6 Stunden auf den zweiten Platz.
Kein Wunder, dass Lange nach der Zielankunft zufrieden war. "Ich habe mich gut
gefühlt. Dazu freue ich mich, die stärkste Laufzeit und beste Radfahrzeit
erzielt zu haben." Einzig das Schwimmen machte ihm in Waldeck keinen besonderen
Spaß. "Ehrlich gesagt: Es war richtig scheiße, heute zu schwimmen", spielte er
auf die hohen Wellen im Edersee an. "Es ging immer nur hoch und runter.
Unglaublich schwierig."Bitters zweiter Sieg
Richtig glücklich war auch Clara Bitter nach der Zielankunft. "Schließlich ist
das hier immer ein schöner Wettkampf." Die 24-jährige Bitter siegte bereits 2003
in Waldeck, im vergangenen Jahr landete sie auf dem dritten Rang. Bei der 22.
Auflage des Edersee-Triathlons war sie bei den Frauen wieder ganz vorne zu
finden.
Trotz des starken Windes zeigte sie beim Schwimmen und beim Radfahren eine
starke Leistung. Richtig zufrieden war Bitter allerdings mit ihrer Laufzeit.
"Das ist heute richtig gut gegangen." Die beste Schwimmzeit war für sie nichts
besonderes. "Schließlich bin ich ja eine starke Schwimmerin."
Einzige heimische Starterin bei den Frauen war Daniela Pätsch (Trianhas Bad
Arolsen), die in 1:40:06,1 Stunden auf dem 18. Platz landete. Bei den Männern
sorgten Jürgen Koch (Trianhas) und Helmut Heine (TSV Korbach) für gute
Platzierungen in ihren Altersklassen. Koch sicherte sich in 1:17:38,1 Stunden
Rang eins in der TM35, Koch landete in der TM45 auf den zweiten Rang
(1:21:47,6).
Zufriedene Gesicherte gab es beim Veranstalter, der von den Sportlern erneut mit
viel Lob für die reibungslose Organisation bedacht wurde. "Ein richtig schöner
Wettkampf, top organisiert" zollte so Stephan Brambring von den Trianhas dem TSV
Eintracht Waldeck Respekt.Knüppel: Grenze erreicht
Rolf-Dieter-Knüppel, Vorsitzender der Waldecker Triathlonabteilung hatte schon
vor dem Start Grund zur Freude. 700 Starter kämpften in Waldeck um die besten
Plätze, in den vergangenen Wochen mussten zahlreiche Startanfragen abgelehnt
werden. Für Knüppel allerdings ist mit diesem Rekordmeldeergebnis die Grenze
erreicht. "Mehr geht nicht. Die Infrastruktur gibt nicht mehr Starter her.
Allerdings zeigt das unsere Attraktivität."
sportredaktion@wlz-fz.de