Spanienurlaub 2000 mit Waldbrand in Rosas
Foto`s: Udo Radke         http://www.Gerresheimer.Info               Post@Gerresheimer.Info

Einfach eine Bucht weiter...................    ( Unten gibt es dann Info`s zu Rosas`s )

Rosas01
Rosas01.jpg
Rosas02
Rosas02.jpg
Rosas03
Rosas03.jpg
Rosas04
Rosas04.jpg
Rosas05
Rosas05.jpg
Rosas06
Rosas06.jpg
Rosas07
Rosas07.jpg
Rosas08
Rosas08.jpg
Rosas09
Rosas09.jpg
Rosas10
Rosas10.jpg
Rosas11
Rosas11.jpg
Rosas12
Rosas12.jpg
Rosas13
Rosas13.jpg
Rosas14
Rosas14.jpg
Rosas15
Rosas15.jpg
Rosas16
Rosas16.jpg
Rosas17
Rosas17.jpg
Rosas18
Rosas18.jpg
Rosas19
Rosas19.jpg
Rosas20
Rosas20.jpg
Rosas21
Rosas21.jpg
Rosas22
Rosas22.jpg
Rosas23
Rosas23.jpg
Rosas24
Rosas24.jpg
Rosas25
Rosas25.jpg
Rosas26
Rosas26.jpg
Rosas27
Rosas27.jpg
Rosas28
Rosas28.jpg
Rosas29
Rosas29.jpg
Rosas30
Rosas30.jpg
Rosas31
Rosas31.jpg
Rosas32
Rosas32.jpg
Rosas33
Rosas33.jpg
Rosas34
Rosas34.jpg
Rosas35
Rosas35.jpg
Rosas36
Rosas36.jpg
Rosas37
Rosas37.jpg
Rosas38
Rosas38.jpg

Roses

 

Roses ist einer der bekanntesten Ferienorte der Costa Brava. Mit seinem phantastisch ausgebauten Strand und seiner wunderschönen Strandpromenade die sich Kilometer weit bis über den Vorort St.Margarita hinzieht, bleibt Rosas jedem Urlauber noch Jahre in Erinnerung.

 

 

 

 

 

Die Stadt Rosas hat für den Tourismus in den letzten Jahren sehr viel getan und kann heute stolz darauf sein, den Urlaubern etwas bieten zu können

 

Roses hat seinen Ursprung in der griechischen Kolonie Rodes , die im Jahre776 v Ch. gegründet wurde. Spuren dieser weit zurück reichenden Geschichte, findet man heute in der restaurierten CIUTADELLA DE ROSES .Die erste große Entwicklung erlebte die Stadt im 3.Jahrhundert v Ch. Aus dieser Zeit stammen die von Archäologen freigelegten Reste der BARRI HEL.LENISTIC das Helenische Viertel.

Im 3. Jahrhundert nach Ch. war Roses eine bedeutende Römerstadt.Im 11.Jahrhundert wurde die Kirche von St.Maria und ein Kloster erbaut, um das nach und nach das Dorf heranwuchs, das von einer Wehrmauer umschlossen wurde. Davon sind noch 5 Türme und Reste der Mauer erhalten.

Im 16. Jahrhundert ließ König Carlos I. eine Festung erbauen, die die mittelalterlichen Gebäude und die neuen militärischen Anlagen beherbergen konnte.

Nach vielen Kriegen wurde das Bollwerk 1814 von den Franzosen für militärische Zwecke durch Sprengung unbrauchbar gemacht.

Nach dieser Zeit siedelte die Bevölkerung in den äußeren Bereich der Mauern um und bildeten so das neue derzeitige Zentrum.

Die heutige Bevölkerung lebt hauptsächlich vom Tourismus und der Fischerei.

In den malerischen kleinen Gassen herrscht reges, geschäftiges Leben.

Gemütliche Cafe´s und Restaurants, laden zum Verweilen ein.

 

Eine Sehenswürdigkeit ist der Fischerhafen

mit seinen täglichen Versteigerungen des Fanges.

Von dem Aussichtspunkt Puig Rom überblicken Sie die gesamte Bucht bis hinüber zur Stadt L´Escala.

 

ZURÜCK

 

Augenzeugen...

des Brandes am 6. August waren eigentlich alle, die hier leben oder ihren Urlaub verbringen. Manche erlebten das Feuer aus nächster Nähe, andere in Empuriabrava oder Sta. Margarida waren immer noch nah genug am Geschehen, um sich davon betroffen zu fühlen.


So bedauerlich der Brand war, es handelt sich aber keineswegs um eine ökologische Katastrophe. Die letzten großen Brände in den Jahren 1993 und 1986 verursachten identische Schäden und die Natur, unterstützt durch den Menschen, wußte sich durchaus zu helfen. Tiere besitzen ein hochentwickeltes Warnsystem und können sich auch bei großen Bränden meistens in Sicherheit bringen. Nach etwa zwei Jahren, wenn sie in ihrem angestammten Terrain wieder akzeptable Lebensbedingungen vorfinden, kehren sie dann wieder in ihr altes Revier zurück. Die verbrannten Bäume und Sträucher verbessern die Substanz der Erde und sorgen bei einer Neupflanzung für bessere Wachstumsbedingungen. Hier allerdings, bei den Neupflanzungen, sollten die Verantwortlichen besser auf die Fachleute hören. Diese fordern seit ewig, nicht nur schnell wachsende aber leicht brennbare Pinien anzupflanzen, sondern auch schwer brennbare Harthölzer wie etwa die hier einst heimischen Olivenbäume. Diese bilden einen natürlichen Schutz gegen Brände und waren auf Dauer bestimmt die weitsichtigere Lösung.

Bilanz eines Brandes

In den Gemeinden um das Cap de Creus ist nach dem Brand am Sonntag und Montag wieder relative Ruhe eingekehrt. Die Gemeinden und sonstigen offiziellen Stellen versuchen der Situation statistisch oder logistisch soweit wie möglich beizukommen.

Das Feuer brach am Sonntag gegen 11 h zwischen Garriguella und Vilamaniscle aus und setzte sich, unterstützt durch starken Tramontana, rasend schnell in Richtung Küste fort. Xavier Capellas, Direktor des Schildkrötenzentrums in Garriguella , hatte sich als erster etwa fünf Minuten nach Ausbruch des Brandes an der Stelle eingefunden, an der der Brand begann. Capellas ist ebenso wie ein Großteil der Bevölkerung von Garriguella überzeugt, daß die Ursache Brandstiftung war. Eine andere Theorie besagt aber, daß die Brandursache das Verbrennen von landwirtschaftlichen Abfällen war.

Insgesamt fielen 6.513 Hektar Gelände den Flammen zum Opfer. Bei 713 Hektar handelt es sich um kultiviertes Gelände, 5.701 Hektar mit Büschen und Sträuchern sowie 98 Hektar mit Baumbestand fielen den Flammen weiterhin zum Opfer. Etwa 25 % des Naturparks von Cap de Creus ist zerstört, ebenso circa 400 Hektar des Naturparks der Albera Berge. Etwa 10,000 Personen mußten kurzfristig ihre Unterkünfte verlassen, 2000 Personen verbrachten die Nacht von Sonntag auf Montag außerhalb ihrer Häuser. 

So mußten in Selva del Mar alle Bewohner ihre Häuser verlassen, da diese wegen der Rauchentwicklung kurzfristig nicht mehr bewohnbar waren. Im nahen Kloster San Pere de Rodes wurden 400 Personen in Sicherheit gebracht. In Llançà übernachteten 200 Personen in der Sporthalle.

Verschiedene Straßen mußten zeitweise gesperrt werden, um die Arbeit der Löschkräfte nicht zu behindern und viele Häuser blieben die Nacht vom Sonntag auf Montag ohne Strom.

In Roses begann am Sonntag um 19 Uhr die Evakuierung der Bewohner von Mas Fumats, Mas Buscà und Mas Olivar, wobei das Viertel Mas Fumats am stärksten brandgefährdet war. Viel Bewohner nahmen das Angebot der Gemeinde, die Nacht von Sonntag auf Montag in der Sporthalle zu verbringen, trotzdem nicht an. Sie blieben lieber in der Nähe ihrer Häuser und kehrten wieder in diese zurück, nachdem die Brandgefahr gebannt war. Zeitweise waren aber wohl die meisten der Bewohner von Mas Fumats überzeugt, sie würden ihre Häuser verlieren.

Empuriabrava und Sta. Margarida waren kaum betroffen.

Am Montag morgen breitete sich das Feuer dann noch einmal nach Cadaqués aus und auch in Vilamaniscle war ein neuer Brandherd entstanden. Das der Tramontana aber nachließ und mit Tagesbeginn die Löschflugzeuge wieder operativ waren, konnte man der Situation schnell Herr werden. Montag nachmittag waren sämtliche Brandherde beseitigt.

Die Brandbekämpfung verfolgte in etwa das Motto: Zuerst die Menschen, dann die Häuser, dann die Natur. Menschen kamen nicht zu schaden, auch von Verletzten ist bisher nichts bekannt. Insofern war diese Strategie eindeutig erfolgreich, auch wenn einige wenige Häuser beschädigt oder zerstört wurden. Dies allerdings ist nur ein schwacher Trost etwa für den Kleinbauer, der als Frucht jahrelanger Arbeit auf seinem Feld nur mehr Holzkohle einsammeln kann. Oder für den Hausbesitzer, der sich jeden Morgen über den grünen Gürtel um Cadaqués freute.

"Bei uns ist alles verbrannt, außer den Häusern", charakterisierte Paus Bürgermeister die Situation. "Ebenso wie bei den Bränden in den Jahren 1986 und 1993".

Und ebenso wie nach diesen Bränden beginnt jetzt wieder die Arbeit der Aufforstung der verbrannten Zonen. Die katalanische Landesregierung hat bereits für erste Maßnahmen 500 Millionen Pesetas an Mitteln bereitgestellt.


ZURÜCK