Leseprobe

Vorwort

Das vorliegende Buch ist eine fast realistische Abenteuer - Geschichte. In diesem Buch, das für junge Leser im Alter ab 12 Jahre gedacht ist, werden die Helden der Geschichte, nicht nur spannende Sommerferien erleben, sondern werden mit den ersten Grundlagen des Schachspieles Bekanntschaft machen.

Mit der Lösung eines Rätsels werden die Helden der Geschichte auch einen Freund von einen alten Fluch befreien.

Da nicht immer alle Rätsel alleine gelöst werden können, suchen sich die Freunde bei ihrem Abenteuer Hilfe und lernen dabei die heutige Reichhaltigkeit an Informationsmöglichkeiten kennen

Hallo, ich grüße dich!

Schön, dass du mich aus diesem überfüllten Bücherregal gerettet hast.

Zwischen all den dicken Wälzern war es nämlich viel zu eng. Behalte mich bitte noch ein wenig in deinen Händen, mache es dir gemütlich und lies ein paar Zeilen aus mir! In mir steckt eine spannende Geschichte, die auch dir passieren könnte ...

Die Expedition

Heute ist der erste Tag der seit langem ersehnten Sommerferien. Sechs Wochen ohne Schule, ohne Hausaufgaben oder Ranzen packen - und das alles bei herrlichem Sonnenschein. ...

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Schreibwaren  

Peter ist zwölf Jahre alt und heißt eigentlich Hans-Peter, nach seinem Großvater, dem Vater seines Vaters. Im letzten Jahr ist er ziemlich gewachsen, seiner Mutti reicht er schon bis zur Nasenspitze. Er hat helle Haut, rötlich schimmernde Haare und ganz viel Sommersprossen im Gesicht. Seine kleine runde Brille mit dem braunen Rahmen rutscht ihm oft von der Nase. Peter schiebt sie dann mit einer typischen Handbewegung wieder auf ihren Platz. Sein Vati lacht immer, wenn er das sieht, und sagt: “ Daran erkennt man, dass du mein Sohn bist. Ich habe das früher nämlich genauso gemacht. “

Marie-Luise, von allen kurz Marie genannt, ist genauso alt wie ihr Bruder, das heißt, eigentlich nicht ganz, sie ist eine Minute jünger als er. Die beiden sind zweieiige Zwillinge und dass Peter zuerst auf der Welt war, wissen sie von ihrer Mutter. ....

Mit ihren Doppelnamen hatten sie nur in der 1. Klasse Schwierigkeiten, weil sie mehr zu schreiben hatten als andere Kinder, aber darüber lachen sie mittlerweile.

Heute nun ist es endlich soweit ......

.Es ist 9 Uhr, Peter springt aus seinem Bett und zieht mit Schwung die Vorhänge seines Fenster zurück. Die Sonnenstrahlen kitzeln sein Gesicht. Dann schleicht er sich in Maries Zimmer, um sie zu wecken.

“ Los, Marie, aufstehen! Raus aus den Federn! Schau, was für ein schöner Tag heute ist! Die Sonne scheint und kein Regen in Sicht! Los, steh auf! Wir wollen doch dann in den Park. “

“ Lass mich! Noch fünf Minuten “, knurrt das Mädchen und zieht sich die Bettdecke bis über beide Ohren. Doch Peter bleibt hart und öffnet das Fenster.

“ Komm, du Schlafmütze! Unser Abenteuer wartet! “

Marie blinzelt mürrisch, dann räkelt und streckt sie sich.

“ Wenns sein muss ... Sklaventreiber! “ Sie schält sich unter Protest aus dem Bett, tappt ins Bad und verspricht sich zu beeilen.

Salin neu

“ Hier wären wir also ... Ganz schön unheimlich, nicht wahr? “ Der Junge lässt sich auf den Boden plumpsen. “ Ich brauche erst einmal einen Schluck Wasser! “ Er kramt in seinem Rucksack. Während Marie sich noch immer staunend umschaut, streicht Peter mit der Hand über das kalte Moos. Plötzlich spürt er, dass es sich leicht abheben lässt.

“ Nanu? Was ist denn das? “ Peter wird stutzig, denn unter dem Pflanzenteppich kommt ein weißer glatter Untergrund zum Vorschein. Vielleicht die Tür zu einem Geheimgang oder ein Teil einer riesigen Schatzkiste?

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“ Marie, komm schnell her! “, ruft er aufgeregt. Seine Stimme überschlägt sich fast. Gemeinsam schieben die Kinder das Moos zur Seite und mit jedem freien Stück tut sich ein erstaunliches Muster auf: Eine in zahlreiche weiße und schwarze Quadrate aufgeteilte Fläche hielt sich darunter verborgen.

“ Hm, was könnte das sein? “, grübelt Marie, als beide nach dieser Anstrengung schwitzend ihr Werk betrachten. Sie dreht sich in der Mitte der gefunden Fläche ein Mal im Kreis herum, um sich so einen besseren Überblick zu verschaffen.

“ Fällt dir etwas auf, Marie? “, fragt Peter seine Schwester und runzelt nachdenklich die Stirn. “ Die Fläche, auf der wir stehen, ist abwechselnd einmal in weiße und einmal in schwarze gleich große Quadrate eingeteilt. ”

Marie nickt zustimmend und ergänzt, nachdem sie diese schnell gezählt hat: “ Und in jeder Richtung immer die gleiche Anzahl, nämlich genau acht. “

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