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Nach zehn Jahren Allgemeinbildung musste ich mich wieder entscheiden, werde ich Elektriker, Verkehrspolizist oder Krankenpfleger. Ich habe mich für letzteres entschieden und kaum den ersten Schulbänken entronnen, für weitere drei Jahre ein Fachschulstudium Fachrichtung Krankenpflege absolviert. Wie so üblich, wenn man noch jung und gesund ist, kam dann anschließend die Einberufung zur Armee (auch Fahne genannt). Heute bekannt unter dem Begriff Bund. Zivistellen gab es zu meiner Zeit noch nicht. Nach dieser Zeit, kam dann beruflich alles anders, als gedacht. Mit gesundheitlichen Einschränkungen kam ich zurück in die Zivilen Welt, war dann erst in der Jugendorganisation tätig, anschließend in der Materialbeschaffung eines Krankenhauses und dann nur noch Rentner. Unter dem Motto - Rentner haben niemals Zeit, habe ich mich als Elternvertreter an den Schulen meiner Kinder für die Interessen der Schüler und Eltern stark gemacht. Viel Spaß machte mir dabei die Organisation von Schulfesten. Dem Schachsport bin ich in der Zeit auch wieder treu geworden. Vereinsmäßig habe ich meine Sporen im Schachverein Dresden Striesen begonnen. Mit dem Umzug nach Kesselsdorf und dem fehlen einer Schachgruppe vor Ort, blieb mir nichts anderes übrig eine solche hier wieder zu beleben. Und startete 1997 die Schachabteilung in der SG Kesselsdorf e.V.
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