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Gisela Gensch lebt seit ihrer Geburt im Jahr 1938 in Berlin, wo sie verschiedene Schulen besucht und nach dem Abitur Sprachen und Kunst studiert hat. Sie hat 36 Jahre als Lehrerin an Berliner Grundschulen in den oberen Klassen gearbeitet und zuletzt als Deutschlehrerin an der Universität für Wirtschaft und Finanzen in Dalian/Nordchina.
Als 16jährige verbringt sie erstmals ihre Ferien in Österreich, wo sie auf einem Bauernhof als Kinderbetreuerin eingesetzt ist. Auch auf Reisen mit den Eltern und späteren Skireisen bleibt sie dem Land treu. Später heiratet sie einen "halben" Österreicher mit Wiener Mutter und Mühlviertler Urgroßmutter.

Als dieser für einige Jahre eine Arbeitsstelle in Linz annimmt, entsteht ihrer beider Liebe zum Mühlviertel, die ihren Höhepunkt im Kauf und in der Restaurierung eines alten Bauernhauses findet. Sie ist begeistert vom Leben der Menschen in der abgeschiedenen Gegend, die eines mit ihrer Heimatstadt Berlin gemeinsam hat: Sie liegt am Brennpunkt europäischer Geschichte zwischen den Machtblöcken von West und Ost, direkt am früheren Eisernen Vorhang. Ihr geschichtliches Interesse und ihre Freude am Schreiben kann sie hier mit dem Aufspüren der Vergangenheit der Hausbewohner verbinden. Auch schlägt sich ihre Liebe zum Mühlviertel in über 300 Ölgemälden und Aquarellen nieder.

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