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Aussichtsturm | |
Reipoltskirchen (Kreis Kusel)
| Das Dorf entstand bei einer nach einem Richbald benannten Kirche in der Nähe einer Hundertschaftsdingstatt und ist älter als die Burg, die es überragt. Sie wird erstmals 1276 genannt und war der Mittelpunkt einer kleinen Reichsherrschaft, die zuletzt nur 15 Orte umfaßte. 1276 war die Burg in Besitz des Grafen Dietrich von Hohenfels, dessen Geschlecht 1602 ausstarb. Der Grabstein der Mutter des letzten Grafen befindet sich in der Kirche. | |
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Die Geschichte
der Herrschaft ist durch den häufigen Besitzwechsel unter verschiedenen
Adelsgeschlechtern (Löwenhaupt, Manderscheid, Hillesheim, Ellroth) sehr
verworren und weist kein Geschehnis besonderer Art auf.
Die Tiefburg, eine für die Pfalz besonders eindrucksvolle Anlage, steht auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel, um den die Ringmauer mit den Ecktürmen lief. Man hat festgestellt daß , in der Pfalz zwischen 12- 24 Anlagen ( 8 sind bewiesen ) dieser Art im Mittelalter vorhanden waren. Reipoltskirchen hat es tatsächlich als einzige Anlage dieser Art geschafft, erhalten zu bleiben. Die Frontseite wird von einem Wassergraben umgeben , dieser wurde in den letzten Jahren renoviert. Als nächstes soll der Bergfried renoviert und wieder begangbar gemacht werden. Außer dem Bergfried mit dem schönen Fries sind noch die Kellergewölbe mit Schießscharten und Lichtschlitzen erhalten und ein Teil der Schmiede. Die Burg wurde in den Reformations-Kriegen zerstört. |
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Anfahrt:
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