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Die Burg zu ihrer Blütezeit im 13. Jh. |
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Burgen dienten gleichzeitig als Wohn und Verteidigungsanlage .Oft lagen sie auf einem Bergsporn .Der Halsgraben, der sie dann quer gegen die anschließende Hochfläche abriegelte, bildete die erste Hürde für Angreifer Der Zwinger war der äußerste, durch Mauern abgesicherte Bereich, dem sich meist die in sich voll verteidigungsfähige Vorburg anschloß Ihr folgte die Haupt oder Kernburg Als letzte Zuflucht blieb den Verteidigern der Bergfried. Dieser hochragende Turm ließ sich, wie manchmal auch das Hauptwohngebäude (Palas), nur über eine Leiter oder schmale Treppe durch einen engen Türdurchschlupf im zweiten Geschoß betreten Von der oberen Wehrplattform des Burgfriedes konnten Gegner von weitem ausgemacht und auch beschossen werden. Kamen sie näher heran, so prasselten Wurfgeschosse, Steine, heißes Öl oder Pech von den zinnenbewehrten Mauern, den Schießscharten, überdachten Wehrgängen und Gießerkern der Burg auf sie herab. Das ist natürlich ziemlich grob und allgemein gehalten, über die Burg und ihre Wehranlage schreib ich in den nächsten Ausgaben wesentlich detaillierter. Man kann auf jeden Fall sagen, daß es die ideale Burg nicht gab, sondern eher jede Burg individuell auf die Bedürfnisse ihrer Bewohner abgestimmt war.
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