Dieses
Gebiet habe ich erst spät für´s Laufen "entdeckt", kannte ich vorher nur vom
Radfahren und Wandern. |
Beide
Rad-/Wanderwege sind die ehemaligen Trassen der stillgelegten
Eisenbahnstrecken von Schee über Sprockhövel nach Hattingen und von
Schee nach Hasslinghausen - Silschede.
(Das Teilstück von Schee bis W-Wichlinghausen hat mittlerweile die
Natur zurückerobert.
Es ist allerdings möglich, dass sich da in einiger Zukunft etwas tut!
2006 wurde eine (privat organisierte) "Wuppertal-Bewegung"
gegründet, die sich vorgenommen hat, das Teilstück von Vohwinkel bis
Schee ebenfalls zum Rad-/Wanderweg auszubauen. Es fanden schon zahlreiche Aufräum- und Rodungsaktionen statt. Den Ausschlag werden
die Geldmittel geben - und zahlreiche Auflagen....) |
Das ehemalige
Gleisbett ist in eine sehr schöne Rad-/Wanderstrecke umgestaltet worden!
Ideal für Radfahrer, Läufer, Walker usw. - keine Autos, keine Inline-Skater (die schon
mal stören können - Freundschaft! :o)), fast idealer Untergrund (festes
Sand-/Granulatgemisch).
Ein Riesen-Plus:
Selbst nach langer Regenzeit ist der Weg nur leicht feucht!
Durch den alten Schotter-Untergrund und die seitlichen Kanäle besteht
eine natürliche Dränage - kein Matsch, fast keine Pfützen - eine gute
Alternative zu harten Asphaltstrecken oder vermatschten Waldwegen.
Noch ein großer Vorteil: Fast keinerlei Unebenheiten (Wurzeln,
herausragende Steine), dadurch kann selbst im Halbdunkel (siehe
unten) einigermaßen
gefahrlos gelaufen werden. Diese insgesamt 20,5 km (Hin und zurück 41 km)
sind ein echter Geheimtipp (jetzt natürlich nicht
mehr)!
Den Lauf-Freaks der Umgebung ist das schon lange kein Geheimnis mehr.
Noch ein ganz grosses, nicht zu verachtendes Plus: An vielen Stellen
der Strecke besteht die Möglichkeit, sich heimlich in die Büsche
zu schleichen - zwecks Erledigung diverser Geschäfte. ;-)
"Normalerweise" dürfte ich die Strecke gar nicht so loben,
sonst ist sie nachher überlaufen, und/oder man beraubt sich selbst der
wenigen Parkplätze.
Aber, wie sacht` de Kölsche?: "M´r muss auch jönne könne!"
;-) |
Das Stück nach Hasslinghausen ist fast eben; nur am Anfang etwas Steigung - wo findet man das sonst in
Wuppertal?!
Auf dem neuen Stück, hinter Hasslinghausen, gibt es einige kleine
Steigungen. |
Übrigens:
2007 wurde hinter Hasslinghausen (hinter der Brücke,
wo der Ausbau bisher endete, Punkt S21) noch ca. 1 km weiter ausgebaut!
Anfang 2008 folgte das Stück Richtung Silschede (Punkt S25), das jetzt (Anfang
Juni ´08) ebenfalls fertig ist. Sehr schön zu laufen! |
Nach Hattingen geht es kontinuierlich leicht bergab, ohne dass man
das registriert. Dafür hat es der Rückweg "in sich"! Wer die Strecke jemals
mit dem Rad hin und zurück gefahren ist, weiss davon ein Lied zu singen. Das zieht sich
wie Gummi arabicum!!! :o)
(Ganz nebenbei: Die alte "Samba-Strecke"
ist allerdings noch steiler.) |
| Auf dem Weg nach
Hattingen sind einige Strassen zu überqueren; dort ist erhöhte Vorsicht geboten. Die
gefährlichste Stelle kommt nach knapp 6 km: Dort befinden sich die Geschäfte von
Rewe, Lidl und Aldi. Die zweispurige Strasse ist aber durch eine Mittelinsel etwas
entschärft. |
Auf
dem Teilstück Hattingen - bis hinter Bossel findet im
Frühjahr der "Railway Run"
(ein Halbmarathon-Lauf) statt. ("Railway" soll an die
ehemalige Eisenbahnstrecke erinnern.)
Der
Streckenverlauf ist in meinem Plan angegeben.
Letzter Lauf war am
15.März 2009. Nächster Termin noch nicht bekannt, aber vsl. im
März 2010. |
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Nachdem
im September 2008 der Hattinger Tunnel freigegeben worden
ist, hat sich der veranstaltende TuS
Hattingen
dazu entschlossen, den Lauf nicht
mehr von Bredenscheid bis Schee durchzuführen, sondern
direkt von Hattingen aus; der neue Wendepunkt liegt jetzt
hinter Bossel. (Alte und neue Start-/Ziel- und Wendepunkte
sind im Plan eingezeichnet.)
Das reaktivierte Stück (die beiden
Schluchten und der Tunnel) können sich sehen lassen!
Da hat die Stadt Hattingen den Bürgern ein schönes
Geschenk bereitet!
Fotos des Tunnels (27.9.2008):
Südseite |
Nordseite: Totale
| Nahaufnahme
| Innen
Anm.: Diese 4 Fotos sind
mittlerweile schon fast überflüssig (durch Wilfrieds
Fotos, siehe nächsten Absatz), ich lass´ sie aber
trotzdem mal auf meiner Seite. (21.12.2008) |
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Neu
im Dez. 2008:
Mein Lauf-Freund (Wilfried
Isenberg,
vom ausrichtenden TuS Hattin- gen) hat vor paar Tagen die
neue Strecke fotografiert (38 Fotos) und mir übersandt,
mit der Bitte, die Bilder in meine Website zu übernehmen.
(Rennt natürlich offene Türen ein.)
;-)
Wilfried hat mir ausserdem die genauen Positionen der
Kamerastandpunkte mitgeteilt, und ich habe das in den
grossen und mittelgrossen Plan eingearbeitet:
Ein Klick auf das jeweilige Kamera-Symbol
zeigt das Bild dieser Stelle.
Anm.: Die 38 Fotos dienen hier nur der
Information und nicht - wie bei den
"RuW"-Strecken - zur Orientierung; auf der alten
Bahntrasse kann sich schließlich niemand verlaufen. :-)
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Wichtig:
Der
reaktivierte Tunnel ist nicht
ganztägig geöffnet!
Zur Zeit (September 2008) besteht folgende
Regelung:
Von
Oktober - März
ist der Tunnel von 8.00h
- 20.00h
geöffnet und
von
April - September
von 7.30h
- 22.00h.
(Nachts werden die Gittertore geschlossen.) |
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Heisser
Tipp für die Dunkelperiode Herbst/Winter:
Durch Zufall habe ich entdeckt, dass es sich auf dem Teilstück
von
Bossel (H6) bis Rewe/Lidl, auch, noch lange nach Einbruch der Dunkelheit,
relativ gut laufen lässt! Der Wegbelag ist sandfarben und als helles
Band halbwegs gut zu erkennen - solange es nicht nacht-schwarz ist
oder Regen den Belag dunkel verfärbt hat.
Und, wie gesagt: Unterwegs so gut wie keine Stolperfallen (wie in
den umliegenden Wäldern)!
Für Läuferinnen und Läufer, die erst spät starten können, eine
echte Alternative!
Voraussetzung: Man sollte die Strecke vorher doch mal im Hellen
gelaufen sein - und keine Angst haben! Es ist nicht jedermanns/fraus
Sache, in solch einsamen Ecken durchs Dunkel zu traben.... Aber, wenn
sich zwei/drei Leutchen zusammentun - kein Problem!
Die anderen "Teilstücke" (Schee - Hasslinghausen, Schee -
Bossel und Rewe/Lidl - Hattingen) habe ich bei Dunkelheit noch nicht
erkundet - und werd´s wahrscheinlich auch nicht tun.
Die Verhältnisse
müssten/könnten aber ähnlich sein.
Wer Erfahrung haben sollte, kann mich bei Gelegenheit anmailen, damit
ich das Wissen an andere weitergeben kann.
Hat sich erledigt: Der Läufer Peter
St., aus Sprockhövel, schrieb mir (Februar 2007):
Hallo Goetz, die gesamte Trasse von Sprockhövel nach Hattingen
oder von Schee nach Haßlinghausen läßt sich auch in der Dunkelheit
gut laufen. Das Streulicht ermöglicht eine ganz gute Sicht im Dunklen
(muss man aber mögen!). Im Übrigen stellen wir fest, dass immer mehr
Stirnlampen in den Monaten November bis März im Einsatz sind, die
natürlich das Laufen noch besser erleichtern. Aber wie gesagt, das
Dunkle muss man mögen.
Gruß Peter
Götz sagt: "Vielen Dank für die Mitarbeit!" |
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