![]() Besonnungs- und Verschattungsgutachten |
Das Solarbüro für energieeffiziente Stadtplanung Dr. Goretzki bietet seit 1991
quantitative Besonnungsgutachten sowie solar+energetische Gutachten im Rahmen von
Die Ergebnis-Auswertung der Verschattungsgutachten reicht hierbei von der graphischen Darstellung der Besonnungsdauer und der Besonnungszeiträume bis hin zur quantitativen Erfassung der realen Besonnungsdauer sowie DIN-Besonnungsdauer und gegebenenfalls deren Veränderung als Grundlage für Planungs-Gutachten.
Dabei kann auch die Veränderung der Besonnungsdauer zwischen einer heutigen und zukünftigen Situation exakt erfasst und dokumentiert werden.
Mit dem von uns speziell für die solar+energetische Bewertung erstellten Städtebau-Simulationsprogramm GOSOL können wir auf Grundlage eines vollständigen dreidimensionalen Computermodells
die Besonnungsdauer und den Besonnungszeitraum von
minutengenau ermitteln.
Die Dokumentation der Berechnungs-Ergebnisse kann, je nach Gegenstand und Zweck der Untersuchung
graphisch als
oder minutengenau quantitativ tabellarisch als
der Besonnungsdauer erfolgen.
Entsprechend der jeweiligen Fragestellung werden von uns ermittelt:
| Notwendige Bearbeitungsunterlagen |
Für Besonnungsgutachten zu einzelnen Gebäuden werden benötigt:
Für Besonnungsgutachten zu städtebaulichen Entwürfen werden benötigt:
| Kontakt |
Solarbüro für
energieeffiziente Stadtplanung
Dr.-Ing. Arch. Peter Goretzki
Zinsholzstraße 11
D-70619 Stuttgart
Tel. (0711) 473994
Mail: info@besonnungsgutachten.de
© 2007 Solarbüro Dr. Goretzki
| Besonnung als Belang | ||
| "Was den Philosophen und Gelehrten des Altertums eher intuitiv bewusst war, europäische Ärzte schon Anfang dieses Jahrhunderts herausfanden - ehe amerikanische Untersuchungen seit den Dreißiger Jahren bestätigten, ist inzwischen - weitgehend unbeachtet von Architekten, Stadtplanern und Umweltschützern - durch medizinische und psychologische Forschungsarbeiten zur Gewissheit geworden: Sonnen- bzw. Tageslicht ist weit mehr als Helligkeit und hat erheblichen Einfluß auf unsere | Gesundheit und unser Wohlbefinden. So wurden vor allem in den USA schon seit den Dreißiger Jahren Untersuchungen in Schulen durchgeführt, die zu dem Ergebnis kamen, daß die Kinder in sogenannten 'Daylight-Schools' seltener krank werden und bessere Lernerfolge erzielen. Ähnliche Ergebnisse zeigt auch die amerikanische 'Renesselaer's West Bend Mutual Study1 von 1992, die eine deutliche Steigerung der Leistungsfähigkeit und eine Reduktion des Krankenstandes in | Verwaltungsgebäuden mit hoherTageslichtnutzung belegt (Quelle: TriSolar - Leben mit der Sonne, Installa-Toptherm GmbH, Bau- und Haustechnik, Issum 1997), oder eine Studie des Berliner Instituts für Arbeits- und Sozialforschung zur Beleuchtung von Arbeitsräumen, welche die besondere Bedeutung der Tageslichtnutzung für Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz aufzeigt (Licht und Gesundheit, Cakir, A.E. / Institut für Arbeits- und Sozialforschung, Berlin 1990). |
| Heute weiß man, dass nur etwa 25% des vom Auge aufgenommenen Lichtes für das Sehen benötigt werden, während der Rest als energetischer Anteil den Hormonhaushalt und den Stoffwechsel steuert. Damit wirkt sich das Sonnen- bzw. Tageslicht auch positiv auf die Immunbiologie bzw. | die menschlichen Abwehrkräfte aus. Dies wurde durch die 1996 abgeschlossene Untersuchung von Dr. Weth an der Fachklinik Bad Peterstal wissenschaftlich nachgewiesen (Bellinger, K. - Auswahl eines Tageslichtsystems für die Seminarräume des Solarinstituts Julien ..., Diplomarbeit an der Fachhochschule Aachen, 1997). | Von der in nördlichen Regionen verbreiteten 'Saisonal abhängigen Depression' (SAD) ist schon seit langem bekannt, dass diese erfolgreich mit Lichttherapie behandelt werden kann, bei der ein dem Sonnenlicht sehr ähnliches Farbspektrum eingesetzt wird. |
| Angesichts der vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse ist es nicht zu vertreten, dass wir die Belichtung unserer Wohn- und Arbeitsräume, in denen wir den größten | Teil des Tages verbringen, ausschließlich unter dem Aspekt der Helligkeit bewerten. Vielmehr müssen wir endlich erkennen, dass die spektrale Zusammensetzung eine wesentlich größere | Bedeutung für die biologische Verträglichkeit hat und dass - abgesehen von speziellen medizinischen Lampen - nur das Sonnen- bzw. Tageslicht ideal auf die menschlichen Bedürfnisse abgestimmt ist. |
| Aus diesen Erkenntnissen ergeben sich zwangsläufig Anforderungen an Architekten und Stadtplaner, die abschließend mit Zitaten von zwei deutschen Krebsforschern beschrieben werden sollen: "Das Bauen mit der Sonne ist eine gesundheitsfördernde | Maßnahme, die ich als Wissenschaftler in jedem Fall befürworten kann" (Dr. Hans Nieper, Internist in der Paracelsus Klinik, Hannover) und: "Aus medizinischer Sicht dürften nur noch südorientierte Bebauungspläne | aufgestellt und passiv-solar(e Häuser) gebaut werden" (Dr. med. Tingelhoff, Frechen, beide zitiert nach: TriSolar - Leben mit der Sonne, Installa-Toptherm GmbH, Issum 1997)." |
| Quelle: Reinhold Müller, Umweltamt der Stadt Köln; aus: "Planen mit der Sonne-Arbeitshilfen für den Städtebau"; Hrsg. Ministerium für Arbeit, Soziales und Stadtentwicklung NRW; 1998 | ||
| Aber auch der Gesetzgeber
kennt Belichtung und Besonnung als einen bei der
Bauleitplanung und der Genehmigung von Bauvorhaben zu berücksichtigenden
Belang: Gemäß § 1, (5), Nr.1 Baugesetzbuch bzw. § 34, (1) Baugesetzbuch bilden die allgemeinen Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse einen bei der Bauleitplanung zu berücksichtigenden Belang. § 136, (3), Nr.1, a) Baugesetzbuch definiert "gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse" u.a. als "die Belichtung, (und) Besonnung ... der Wohnungen und Arbeitsstätten". |
Mindestanforderungen an die
Besonnungsdauer von Wohnräumen, Heimen
und Krankenzimmern sowie an das Tageslicht von
Wohnräumen, Arbeitszimmern und Krankenräumen werden
durch eine DIN-Norm definiert. Eine Wohnung gilt nach DIN als "ausreichend besonnt", wenn die mögliche Besonnungsdauer auf Brüstungshöhe, in Fenstermitte zumindest eines Aufenthalts-Raums der Wohnung (Wohnraum) am 17. Januar zumindest eine Stunde beträgt. Zu den Aufenthaltsräumen zählen Wohn-, Kinder-, Ess- und Schlafzimmer. |
Ein Wohnraum gilt nach DIN
als besonnt, wenn Sonnenstrahlen bei einer Sonnenhöhe
von mindestens 6° in den Raum einfallen können. Als Verschattungsquellen, welche den Sonneneinfall verhindern, gelten das Gelände, Gebäude und Bäume (dabei werden Laubbäume als vollständig lichtundurchlässig behandelt). Ist eine Wohnung nicht ausreichend besonnt, kommt u.u. Schadensersatz, d.h. z.B. eine Minderung des Miet- oder Kaufpreises in Betracht. |
| Besonnungsgutachten für Freiflächen |
Die Darstellung des Schattenwurfs auf der Erdoberfläche eignet sich besonders um einen ersten Eindruck der Besonnungssituation von Freiflächen zu vermitteln. Hierzu werden im Tages- und Jahresgang mehrere Verschattungssituationen, optional auch als Film dargestellt. |

Beispiel Abb.: Schattenwurf auf der Erdoberfläche - optional auch als Film
| Die Farbflächenkartierung ermöglicht dagegen die quantitative Erfassung der Besonnungssituation bzw. deren Veränderung. Simulationsergebnisse werden hier - als Grundlage für eine gutachterliche Bewertung - für definierte Zeiträume als Tagessumme, Monatssumme oder Jahressumme dargestellt. |
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Beispiel Abb.: Reale Besonnungsdauer in Stunden je Monat auf der Erdoberfläche eines Grundstücks (Auflösung: 1x1m) für Juni und Dezember unter Berücksichtigung der Verschattung von Gebäuden und Topographie (hier ohne Vegetation). Eine entsprechende Auswertung ist auch im Tagesgang möglich.
| Besonnungsgutachten auf Gebäudeebene / zu Bauvorhaben |
| Im Zusammenhang mit
Baugenehmigungsverfahren können Besonnungsgutachten
notwendig werden. Hierbei werden die durch ein
Bauvorhaben zu erwartenden Veränderungen der
Besonnungsdauer ermittelt und überprüft, ob die
Mindestanforderungen an die Besonnungsdauer erfüllt
werden. Die Ergebnisse werden als Tabellen der an verschiedenen Referenztagen möglichen Besonnungsdauer, der realen Besonnungsdauer und graphisch als Verschattungssilhouette dargestellt. |
| Fenster / Verschattungssilhouette |

Beispiel Abb.: Verschattungssilhouette eines einzelnen Fensters
Die Verschattungssilhouette zeigen ein anschauliches Bild der Besonnungsdauer und des Besonnungszeitraums eines einzelnen Fensters.
Innerhalb eines Höhen-[°] / Azimutwinkel-[°]-Diagramms ist der von dem bezeichneten Fenster aus sichtbare Himmelsbereich (hellblau) sowie der durch bestehende Gebäude (rot), durch geplante Gebäude (dunkelrot), Bäume (grün) und Balkone / Dachüberstände (orange, hier nicht vorhanden) verdeckte Himmelsbereich dargestellt. Der außerhalb des Sichtbereichs des Fensters (180°) liegende Bereich ist grau dargestellt.
Die Sonnenbahnen für den 21. Tag im Dezember (unterste Kurve) bis Juni (oberste Kurve) mit den Stundenpositionen (Kreise auf Sonnenbahn) sind schwarz bzw. gelb (17.1 / 8.2) dargestellt. Der Bezugs-Tag" und "Monat" der Bahn-Kurven wird rechts (weiß) ausgewiesen. Die Zahlen (schwarz) oberhalb der Kurven geben die Uhrzeit an (MEZ).
Liegt die Sonnenbahn innerhalb des
hellblauen Bereichs kann direkte Sonnenstrahlung durch das
Fenster in den Raum einfallen.
Liegt die Sonnenbahn innerhalb des grünen Bereichs dringt
Sonnenstrahlung ausserhalb der Vegetationsperiode mit
verminderter Intensität (Verschattung durch Geäst) durch das
Fenster in den Raum - während der Vegetationsperiode ist das
Fenster verschattet.
Zur Identifikation von Verschattungsursachen können die zugehörigen
Verschattungsquellen als Karte dargestellt werden.
| Gebäude |

Beispiel Abb.: Perspektivische Schattenwurfdarstellung (Erdoberfläche und Fassaden) - auch diese kann als Film dargestellt werden, liefert jedoch keine quantitativen Aussagen.
| Die Bewertung der
Besonnungsdauer und damit der Besonnungsqualität eines
Gebäudes bzw. deren Veränderung durch Bauvorhaben
erfordert eine quantitative Berechnung. Grundsätzlich wird immer die Besonnungsdauer nach DIN ermittelt, um den formalen Nachweis einer "ausreichenden Besonnungsdauer" zu erbringen. Das Verfahren nach DIN ist jedoch nur begrenzt aussagefähig, da hier die Besonnungsdauer nur auf Brüstungshöhe, also keine Teilverschattung von Fenstern erfasst wird. Genauere Ergebnisse
liefert die, unter Einbeziehung der Teilverschattung an
einem klaren Tag mögliche oder die zusätzlich unter
Einbeziehung des lokalen Bewölkungsverlaufs im Tagesgang
ermittelte reale monatliche oder jährliche
Besonnungsdauer. |
| Beispiel: Auswertung der "Besonnungsdauer nach DIN" in Stunden | ||||||||||
| Max. (DIN) / Mittelwert | EG | 1.OG | ||||||||
| Zeit | EG | 1.OG | Fe 1 Wohnen |
Fe 2 Wohnen |
Fe 3 Wohnen |
Fe 4 Schlafen |
Fe 5 Schlafen |
Fe 6 Zimmer |
Fe 7 Zimmer |
|
| DIN 17. Jan. |
vor | 1,90 | 5,10 | 0,6 | 1,8 | 1,8 | 1,9 | 1,5 | 5,1 | 4,9 |
| nach | 0,90 | 3,60 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,3 | 0,9 | 3,6 | 2,8 | |
| h | -1,00 | -1,50 | -0,6 | -1,8 | -1,8 | -1,6 | -0,6 | -1,5 | -2,1 | |
| h % | -53 | -29 | -100 | -100 | -100 | -84 | -40 | -29 | -43 | |
| vor: heutige Bebauung, nach: nach Umsetzung des BPlan/BV, h%: Veränderung der Besonnungsdauer [h]/[%], kursiv: Maximum der Wohnung, Fett: Raum mit längster Besonnungsdauer | ||||||||||
| Beispiel: Mit der unverschatteten Fensterfläche gewichtete, an einem klaren Tag mögliche Besonnungsdauer in Stunden | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Bestand / Alter Bebauungsplan [h] | Planung A / Neuer Bebauungsplan [h] | Differenz vorher-nachher [h] | |||||||||||||||||||||||||||||
| Monat /Fe |
EG | 1.OG | EG | 1.OG | EG | 1.OG | |||||||||||||||||||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | ||
| Jan | 0,3 | 0,3 | 0,3 | 0,3 | 0,3 | 0,6 | 0,6 | 0,6 | 0,6 | 0,6 | 0,3 | 0,3 | 0,3 | 0,3 | 0,3 | 0,6 | 0,6 | 0,6 | 0,6 | 0,6 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0 |
| Feb | 0,7 | 0,7 | 0,7 | 0,7 | 0,7 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 2,3 | 0,7 | 0,7 | 0,9 | 0,8 | 0,7 | 1,0 | 1,1 | 1,6 | 1,1 | 2,1 | 0 | 0 | 0,2 | 0,1 | 0 | 0 | 0,1 | 0,6 | 0,1 | -0,2 | 0,1 |
| Mrz | 1,1 | 1,1 | 1,3 | 2,7 | 2,7 | 1,5 | 2,3 | 3,4 | 3,3 | 3,3 | 1,7 | 2,5 | 2,1 | 2,4 | 2,1 | 2,6 | 3,6 | 3,5 | 3,1 | 3,0 | 0,6 | 1,4 | 0,8 | -0,3 | -0,6 | 1,1 | 1,3 | 0,1 | -0,2 | -0,3 | 0,4 |
| Apr | 2,9 | 3,4 | 3,4 | 3,4 | 3,4 | 4,2 | 4,2 | 4,1 | 4,1 | 4,1 | 4,6 | 4,2 | 2,8 | 2,8 | 2,8 | 5,1 | 4,2 | 3,8 | 4,0 | 3,8 | 1,7 | 0,8 | -0,6 | -0,6 | -0,6 | 0,9 | 0 | -0,3 | 0 | -0,3 | 0,1 |
| Mai | 3,9 | 3,9 | 3,8 | 3,8 | 3,8 | 4,7 | 4,7 | 4,7 | 4,6 | 4,6 | 4,5 | 3,5 | 3,2 | 3,3 | 3,1 | 4,6 | 4,3 | 4,6 | 4,3 | 4,3 | 0,6 | -0,4 | -0,6 | -0,5 | -0,7 | -0,1 | -0,4 | -0,1 | -0,3 | -0,3 | -0,3 |
| Juni | 4,1 | 4,1 | 4,1 | 4,1 | 4,0 | 5,0 | 5,0 | 4,9 | 4,9 | 4,9 | 4,3 | 3,4 | 3,4 | 3,4 | 3,4 | 4,6 | 4,7 | 4,7 | 4,6 | 4,6 | 0,2 | -0,7 | -0,7 | -0,7 | -0,6 | -0,4 | -0,3 | -0,2 | -0,3 | -0,3 | -0,4 |
| Juli | 3,9 | 3,9 | 3,9 | 3,9 | 3,8 | 4,7 | 4,7 | 4,7 | 4,7 | 4,7 | 4,4 | 3,5 | 3,2 | 3,3 | 3,2 | 4,6 | 4,4 | 4,6 | 4,4 | 4,4 | 0,5 | -0,4 | -0,7 | -0,6 | -0,6 | -0,1 | -0,3 | -0,1 | -0,3 | -0,3 | -0,3 |
| Aug | 3,2 | 3,5 | 3,4 | 3,4 | 3,4 | 4,2 | 4,2 | 4,2 | 4,2 | 4,1 | 4,7 | 4,2 | 2,8 | 2,8 | 2,8 | 5,0 | 4,2 | 3,9 | 4,1 | 3,8 | 1,5 | 0,7 | -0,6 | -0,6 | -0,6 | 0,8 | 0 | -0,3 | -0,1 | -0,3 | 0,0 |
| Sept | 1,1 | 1,1 | 1,6 | 2,7 | 2,7 | 1,5 | 2,6 | 3,4 | 3,4 | 3,4 | 2,0 | 2,4 | 2,3 | 2,4 | 2,1 | 2,7 | 3,9 | 3,4 | 3,1 | 3,1 | 0,9 | 1,3 | 0,7 | -0,3 | -0,6 | 1,2 | 1,3 | 0 | -0,3 | -0,3 | 0,4 |
| Okt | 0,7 | 0,7 | 0,7 | 0,7 | 0,7 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 2,2 | 0,7 | 0,7 | 0,9 | 0,8 | 0,7 | 1,0 | 1,0 | 1,6 | 1,1 | 2,0 | 0 | 0 | 0,2 | 0,1 | 0 | 0 | 0 | 0,6 | 0,1 | -0,2 | 0,1 |
| Nov | 0,3 | 0,3 | 0,3 | 0,3 | 0,3 | 0,6 | 0,6 | 0,6 | 0,6 | 0,6 | 0,3 | 0,3 | 0,3 | 0,3 | 0,3 | 0,6 | 0,6 | 0,6 | 0,6 | 0,6 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0 |
| Dez | 0,2 | 0,2 | 0,2 | 0,2 | 0,2 | 0,4 | 0,4 | 0,4 | 0,4 | 0,4 | 0,2 | 0,2 | 0,2 | 0,2 | 0,2 | 0,4 | 0,4 | 0,4 | 0,4 | 0,4 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0 |
| Jahr | 22,4 | 23,2 | 23,7 | 26,2 | 26,0 | 29,4 | 31,3 | 33,0 | 32,8 | 35,2 | 28,4 | 25,9 | 22,4 | 22,8 | 21,7 | 32,8 | 33,0 | 33,3 | 31,4 | 32,7 | 6,0 | 2,7 | -1,3 | -3,4 | -4,3 | 3,4 | 1,7 | 0,3 | -1,4 | -2,5 | 0,1 |
| Besonnungsgutachten zur verbindlichen Bauleitplanung |
| Gemäß § 1, (5), Nr.1
BauGB bzw. § 34, (1) BauGB bilden die
allgemeinen Anforderungen an gesunde Wohn- und
Arbeitsverhältnisse einen bei der Bauleitplanung zu berücksichtigenden
Belang. § 136, (3), Nr.1, a) BauGB definiert "gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse" u.a. als "die Belichtung, (und) Besonnung ... der Wohnungen und Arbeitsstätten". Bei der Zusammenstellung des Abwägungsmaterials für das Bebauungsplan-Verfahren ist damit für Wohngebiete der Nachweis einer im Sinne der DIN "ausreichenden Besonnungsdauer" zu erbringen. Die Erfassung der Besonnungsdauer nach DIN erfolgt Wohnungsweise, d.h bei horizontaler Wohnungsteilung geschossweise. |

Beispiel Abb.: Dreidimensionale, Wohnungs- und geschossweise Darstellung der Besonnungsdauer nach DIN
| Zur genaueren Einschätzung der Besonnungssituation wird zusätzlich die an einem klaren Tag mögliche oder reale Besonnungsdauer im Jahresgang ermittelt. Hierbei kann zusätzlich auch die Besonnungsdauer einzelner Fenster dargestellt werden. |

Beispiel Abb.: Darstellung von Besonnungsberechnungen
| Die quantitative Darstellung der
berechneten Besonnungsdauer erfolgt anhand von Farbkarten. Eine lange Besonnungsdauer wird hierbei gelb/grün eine geringe Besonnungsdauer blau/rot dargestellt. |

Beispiel Abb.: Mögliche Besonnungsdauer am 21. Dezember im EG unter Berücksichtigung der Teilverschattung durch Geäst.
| Zur Optimierung der Besonnungssituation kann auch die Veränderung der Besonnungdauer zwischen zwei Varianten bzw. vorher/nachher dargestellt werden. |

Beispiel Abb.: Vergleich der Besonnungsdauer von zwei Varianten (Vorher-Nachher, die alte Lage der Gebäude ist grau dargestellt)
| Wettbewerbsvorprüfung |
| Quantitative
Besonnungsuntersuchungen können auch im Rahmen von
Wettbewerbsvorprüfungen erfolgen. Das nachfolgende Bespiel zeigt die geschossweise Auswertung der mittleren Besonnungsdauer eines 28 ha großen Untersuchungsbereichs für 30 Wettbewerbsarbeiten. (links solar+energetische Kennwerte, mitte/ rechts Besonnungsdauer in Stunden) |

Beispiel Abb.: Tabellarische Übersicht der solar+energetischen Eigenschaften und Besonnungsdauer der Freibereiche und einzelnen Geschosse im Vergleich.
| Kontakt |
Solarbüro für
energieeffiziente Stadtplanung
Dr.-Ing. Arch. Peter Goretzki
Zinsholzstr. 11
D-70619 Stuttgart
Tel. (0711) 473994
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