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Maitour 2012 nach Zeltingen an der Mosel  oder  besser gesagt „mit den 1. Grenadieren ins Kloster“

                                       

Vom 28.04. – 01.05.12 haben die 1. Grenadiere wieder ihre alljährliche Maitour durchgeführt. Diesmal hatte unser Festausschuss Uwe Goertz und Hans-Jürgen Müschenich das Moselörtchen Zeltingen-Rachtig ausgesucht. Insgesamt hatten ca.35 Personen für diese Tour zugesagt, aber leider machten einige Kameraden kurzfristig, aus nicht immer nachvollziehbaren Gründen, einen Rückzieher. Trotzdem machten sich 18 frohgelaunte Personen am Samstagmorgen mit dem Bus auf den Weg. Nach einer unfallbedingten Verspätung unseres Ehrenmitgliedes Wilfried Krüll  konnten wir gegen 14.oo Uhr unsere Zimmer im „Hotel Deutschherrenhof“ beziehen. Nachdem wir dann ein Mittagessen einnehmen konnten, machten sich einige Kameraden mit ihren Frauen auf einen Verdauungsspaziergang durch den schönen Moselort.  An der gegenüberliegenden Uferseite besuchten wir dann auch das Kloster Machern. Das durch den Ordensverband der Zisterzienserinnen 1238 gegründete Kloster entwickelte sich im Laufe unseres Aufenthaltes zu einem beliebten Ausflugziel. Nach der Rückkehr ins Hotel durften wir dort ein reichhaltiges Abendessen genießen. Den Abend ließen wir dann bei einigen Bieren und/oder mit einem guten Tropfen Wein ausklingen.

                                            

Am nächsten Tag machten wir uns auf eine Schiffstour. Nachdem wir in Zeltingen die Schleuse mit dem Schiff passiert hatten, was für die meisten Teilnehmer eine interessante Angelegenheit war, erreichten wir Bernkastel-Kues. Dort hatten wir dann ca. 2 Std. Zeit die kleinen verwinkelten Gassen des Weinortes zu erkunden.  Am Nachmittag brachte uns das Schiff wieder  Richtung Zeltingen.

                       

Für den Abend hatte unser Spieß Hans-Jürgen Müschenich ein Ritteressen organisiert. Mit Halslätzchen ausgerüstet konnten wir Steaks von Pute, Schwein und Rind, Eisbein, Spareribs und Chicken-Wings  genießen. Wer hier nicht satt wurde, war selber schuld. Dieses tolle Abendessen mussten wir dann mit einigen vom Hotelier „Selbstgebrannten“ verdauen. Am nächsten Tag trennte sich die Gruppe. Einige Kameraden fuhren mit dem Schiff nach Kröv um einen  bekannten Winzer  zu treffen. Die andere Gruppe machte sich wieder auf den Weg zum Kloster um es sich im Biergarten gemütlich zu machen. Einige besuchten den Klosterladen bzw. die Krypta, da dort eine Vielzahl von Hochprozentigen zur Verkostung angeboten wurde, andere ließen es sich bei Kaffee und Kuchen schmecken. Gegen 17.oo Uhr trafen sich dann wieder alle Kameraden mit ihren Frauen zur Ermittlung des diesjährigen Maikönigspaares. Dieses wurde anhand eines „Glückrades“ ermittelt.

                                                                      

Nach einem äußerst spannenden Verlauf standen die glücklichen Sieger fest. Unser 1. Hauptmann Waldemar Wal konnte als Maikönigin Heike Bernst und als Maikönig Gerd Bernst krönen. Es war das erste Mal, dass ein Ehepaar als Königspaar gekrönt werden konnte. Der Zufall sollte sein, dass auch die Zweitplazierten verheiratet sind. Knapp geschlagen mussten sich  Angelika und Ralf Beuning mit dem 2. Platz begnügen. Nach der Überreichung von Porreestange, Apfel und passenden Kronen als Insignien ließen wir das Königspaar hochleben. Der Spieß  ließ es sich nicht nehmen, dem Königspaar je eine Flasche Wein zu überreichen.  

                                            

Nach dem Abendessen fand dann noch eine Weinprobe mit unserem Hotelier statt. Jetzt  wollten wir noch frohgelaunt in den Mai tanzen, jedoch hatte der Wirt in der Kellerbar nicht den richtigen Ton gefunden. So ließen wir dann den Abend gemütlich ausklingen.

                                                                          

Am nächsten Mittag holte uns der Bus wieder pünktlich ab und fuhr uns sicher zurück nach Düsseldorf. Auf diesem Weg möchten wir uns nochmals bei unserem Festausschuss, hier vor allem bei Hans-Jürgen, für die Organisation der schönen Tour bedanken. Wir hoffen, auch in den nächsten Jahren solche Fahrten durchführen zu können, dann aber mit einer angemessenen Teilnehmeranzahl.

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