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Roland Jourdan
Letztes Update
31.08.2008
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Jahresausstellung im Albert-Schneller-Museum
Fast verloren wirken die kleinformatigen Kunstwerke, die von
Meisterhand gerahmten Holz- und Linoldrucke zum Teil sozialkritische
aber auch religiöse Themen darstellend, im großen Atelierraum zwischen
einer Vielzahl großformatiger und farbkräftiger Landschaften,
Portraits, Blumenstilleben und das ländliche Leben, aber biblische
Themen zum Inhalt haben, aufgehängt sind
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Landschaft im Albtal, Ölgemälde von
Albert Schneller um
1928
(Entnommen aus Wettersbacher Anzeiger) |
Der Eingangsbereich ist erneut wieder
ausgestaltet mit hauptsächlich Werken aus der Hand des inzwischen
82 Jahre zählenden Heimdall Schneller. Es sind Linoldrucke,
Aquarelle und in Öl gemalte Landschaften aus der Umgebung. Den
kleinen Vorraum teilen sich Albert Schneller und die Söhne
Heimdall und Tankred mit Blumen, Religiösen- und
Landschaftsbildern. Im kleinen "Familienkabinett" findet sich
neben anderen Bildwerken eine Auswahl kleiner Aquarelle von Albert
Schneller aus den Jahren 1915/16, deren Duktus leicht an die
Malweise von Hans Thoma erinnert.
Die Ausstellung im Hause Schneller war am
Pfingstsonntag, 11. Mai 2008
von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.
Man findet das
Albert-Schneller-Museum ganz oben am Ende des
Albert-Schneller-Weges Nr. 8. |
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Albert-Schneller-Weg
in Karlsruhe - Grünwettersbach
Bis
1972 hieß die Straße "Burgweg". Am 3.10.1997 fasste der Wettersbacher
Gemeinderat den einstimmigen Beschluss zur Umbenennung in
Albert-Schneller-Weg. Mit der Umbenennung des Burgweges sollte das weit
über die Grenzen der Gemeinde hinaus bekannte Werk des Kunstmalers
Albert Schneller angemessen gewürdigt werden.
Bei der Eingemeindung zur Stadt Karlsruhe am 01.01.1975 wurde der
Ahornweg dem Albert-Schneller-Weg zugeschlagen.
Siehe
auch Bericht im Stadtwiki Karlsruhe
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Albert Schneller 1892
- 1970
Albert Schneller,
* 10.5.1892 Jechtingen am Kaiserstuhl,
+ 1.6.1970
Grünwettersbach.
Albert Schneller besuchte von 1913 bis
1915 die Kunstgewerbeschule,
von 1919 bis 1925 die Kunstakademie in Karlsruhe.
Seit 1925 wohnte er in Grünwettersbach.
Wegen seiner
expressionistischen Malerei wurden
Schnellers Bilder im Dritten Reich nicht gezeigt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg fand er
zu einem neuen
Landschaftsstil und zu einer gegenstandslosen und modernen
Figurenmalerei.
Er starb am 1. Juni 1970 in
Grünwettersbach
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© Roland Jourdan, Karlsruhe
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