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Wie sich das Schulwesen in Föritz entwickelte
 
 
In den Dörfern Schwärzdorf, Eichitz und Föritz gab es bis Mitte des 19. Jahrhunderts kein Schulwesen. 
So wanderte der Präzeptor Johann Caspar Breitung  in die  drei benachbarten Dörfer und hielt bei einem Schuhmacher, einem Schneider, einem Bauern oder einem Tagelöhner Schule. Die Kinder mussten damals 24 Kreuzer Schulgeld bezahlen. Dieses Geld war halb zu Lichtmess -am 2. Februar- und halb zu Wallburgi -am 1.Mai- fällig.
 
Die erste Schule in Föritz wurde 1845 im OT Schwärzdorf erbaut.
Alle Schüler der damaligen Gemeinde wurden hier in einem Unterrichtssaal unterrichtet. Es war eine Einklassenschule.

Mit der Zeit genügte das alte Schulgebäude von 1845 in Schwärzdorf den Anforderungen nicht mehr. Und so wurde im Jahr 1911 im OT Schwärzdorf eine neue Schule gebaut. Sie hatte zwei Klassenräume. Außerdem wohnten Lehrer und der Hausmeister in der Schule.

Später wurden die Grundschüler in der Schule in Föritz im Abteilungsunterricht unterrichtet. Die älteren Schüler mussten nach Schwärzdorf. Die erste Schule von 1845 wurde verkauft.

Eine Turnhalle gab es damals noch nicht. Sportunterricht wurde in den 50-er und 60-er Jahren im Saal der Gaststätte "Steiner" in Föritz und in der Gaststätte "Knobloch" in Schwärzdorf durchgeführt.

Nach 1950 wurde die Schulspeisung eingeführt.

Im Keller der Schule in Schwärzdorf gab es ein öffentliches Bad. Hierher konnten die Einwohner am Wochenende zum Baden kommen.

 

Ende der 60-er Jahre wurden die Toiletten erneuert und der Werkraum gebaut. Viele Eltern und die Lehrer halfen dabei mit und errichteten den Anbau selbst. Zu dieser Zeit kamen Schüler aus Föritz, Weidhausen, Eichitz und Schwärzdorf in die Schule.

1986 wurde noch einmal angebaut und die Schule bekam im Neubau vier neue Klassenräume, ein Sekretariat und ein Schulleiterzimmer.

Zum Schulbeginn 1987 wurde der Schulerweiterungsbau eingeweiht.

Es fehlte jetzt nur noch eine Turnhalle.

Baubeginn dafür war der 20.04.1987. Leider musste deshalb der Schulgarten weichen. 

Am 1.09.1988 wurde die neue Turnhalle eingeweiht.

Die Schüler legten gemeinsam mit dem Hausmeister und der Schulgartenlehrerin einen neuen Schulgarten an.

Seit Beginn des Schuljahres 1988/89 besuchten auch die Kinder aus Gefell und Rottmar die Föritzer Schule.

Zum ersten Mal wurden in Föritz Schüler der Klassen 1 bis 10 unterrichtet. Das dauerte nicht lange, denn 1991 wurden die Schulen neu gegliedert.

Die Schule in Föritz wurde zu einer Grundschule.

So besuchten die Schüler ab der 5. Klasse seit 1991 entweder die Regelschulen in Neuhaus- Schierschnitz oder Oberlind oder die Gymnasien in Sonneberg.

Anfang der 90-er Jahre wurde die Heizung auf Gas umgestellt. Seit dieser Zeit ist es immer schön warm in unserer Schule.

Unsere Schule ist wunderschön im Grünen gelegen, die Natur umgibt uns von allen Seiten.

Im Schuljahr 2001/2002 kamen die Schüler der Grundschule Mupperg zu uns. So lernen jetzt alle Schüler der Einheitsgemeinde Föritz in einer gemeinsamen Grundschule.

Seit dem Schuljahr 2002/2003 besuchen alle Regelschüler die Regelschule in Neuhaus- Schierschnitz.

 

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