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Internetlexikon
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Account: Bezeichnung für die Regelung der Zugangsberechtigung
zu einem Netzwerk oder einer Mailbox.
Ein Account enthält dabei in der Regel den Benutzernamen und das Paßwort,
und beide müssen vom Anwender vor Benutzung des Systems eingegeben werden.
Administrator: Bezeichnung für einen Systemverwalter in einem Netzwerk,
der uneingeschränkte Zugriffsrechte hat, und für die Verwaltung und Betreuung
des Netzwerkes zuständig ist. Bei Mailboxen oder Internet-Servern nennt man die
Administratoren auch --> Sysop
Adresse: Ähnlich einer Postanschrift dient eine Adresse zur Lokalisierung
eines Anwenders
(--> E-Mail-Adresse) oder eines Rechners im Netz -->IP-Adresse).
AKA: Abkürzung für: ,,Also known as" oftmals Bezeichnung für
eine weitere Adresse oder einen alternativen Benutzernamen, unter der ein User zu erreichen
ist.
Akustikkoppler: Vorreiter des Modems. Ein Akustikkoppler wird mittels Gummimuffen
auf einen gewöhnlichen Telefonhörer aufge-steckt. Nachteil von Akustikkopplern
ist hauptsächlich die relativ niedrige Übertragungsgeschwindigkeit. In der
Regel liegt diese bei 300 Bit/s. Die schnellsten Akustikkoppler erreichen maximal 1200
Bit/s.
Archie: Ein Suchsystem im Internet, das laufend erreichbare --> FTP-Server
anwählt und alle darauf enthaltenen und abrufbaren Dateien in einer Datenbank
verwaltet. Der Zugriff auf einen Archie-Server erfordert spezielle Software (etwa das
Sharewareprogramm WS-Archie) und stellt die beste Möglichkeit dar, eine bestimmte
Datei irgendwo im Internet zu finden.
AT-Befehle: Kommandosprache zur Modemansteuerung. Der AT-Befehlssatz, bei dem
die Kommandos durch ein ,,AT" für ,,Achtung" (,,Attention") eingeleitet
werden, wird am häufigsten zur Steuerung von Modems verwendet.
Die Grundfunktionen sind dabei weitgehend nach dem Firmenstandard des amerikanischen
Modemherstellers Hayes normiert. Durch die seit Ein-führung der ersten Hayes-Modems
weiterentwickelten Funktionen haben sich nicht genormte Abweichungen vom Ur-Standard
gebildet.
Authorization: --> Berechtigung
AFAIK: Im --> Chat oder bei den --> E-Mails gebräuchliche Abkürzung
für ,,As far as I know", was bedeutet: "soweit ich weiß".
AFK: Vor allem im --> Chat gebräuchliche Abkürzung für ,,Away
From Keyboard", was heißt: ,,Bin kurz weg von der Tastatur".
Attachment: Bedeutet wörtlich übersetzt ,,Anhängsel" oder
,,Anlage". Bezeichnet die Kombination einer E-Mail mit einer ihr angehängten
Binärdatei.
Anfang
Baud: Baud ist ähnlich Bit/s eine Maßeinheit für
die Schrittgeschwindigkeit bei der Datenübertragung, die nach dem französischen
Techniker E. Baudot (geb. 1845, gest. 1903) benannt wurde. Ein Baud ist dabei ein Schritt
pro Sekunde und gibt auf einem Kanal die Anzahl der Zustandsänderungen in der
Sekunde an. Wird oft verwechselt mit der Maßeinheit --> BPS.
Benutzererkennung: Identifikation eines Anwenders in einem Netz oder Online-Dienst.
Das kann ein --> Realname, ein -->Pseudonym oder auch eine Zahlenfolge sein (so
etwa bei -->Compuserve).
Berechtigung: auch: Authorization. Das Recht eines Anwenders, auf bestimmte
Daten nur mit definier-ten Funktionen wie Lesen, Ändern, Einfügen oder Löschen
zuzugreifen. Diese Rechte werden von einem --> Administrator vergeben.
Binär: Binär wird im Zusammen-hang mit Zahlensystemen gebraucht und
bezeichnet ein System, das nur zwei Zahlen, nämlich 1 und 0, kennt. Daneben ist
auch der Ausdruck ,,duales System" gebräuchlich.
Binärdatei: Bezeichnet eine Datei, die nicht nur druckbare Zeichen ent-hält
(Textdatei), beispielsweise Programmdateien, Grafiken oder Archivdateien. Der Versand
von Binärdateien in eigentlich textorientierten Bereichen des Internet (-->
Newsgroups, --> E-Mail) erfordert einige technische Finessen, etwa eine -->UUE-Kodierung.
Bits/s: Abkürzung für Bits pro Sekunde, auch: BPS. Maßeinheit
für die Übertragungsgeschwindigkeit, etwa eines Modems. Acht Bits/s ent-sprechen
einem Zeichen (Byte) pro Sekunde. Wird häufig fälschlicherwei-se als ,,Baud"
angegeben.
BPS: --> Bits/s
Breitbandnetz: Bezeichnung für ein Übertragungsnetz mit einer Band-breite,
die über dem des Fernsprech-netzes liegt. Hierzu zählen Leitungs-systeme
mit einer Übertragungsrate von mindestens 1 MHz, wobei die Übertragung beispielsweise
auch drahtlos via Satellit oder aber über Koaxialkabel oder Glasfaserkabel erfolgen
kann.
BZT-Zulassung: Alle Geräte. die an ein deutsches Postnetz angeschlos-sen
werden, etwa Modems, Telefone oder Anrufbeantworter, müssen eine BZT- Zulassungsnummer
tragen (ein Aufkleber mit einer Nummer und einem Adler); die meisten der im Handel
erhältlichen Modems verfügen über diese Zulassung des Bundesamts für
Telekommunikation.
bbl: Abkürzung für ,,Be Back Later". Wird vor allem beim Chatten
verwendet und bedeutet: ,,Bin später wieder zurück".
Blue Ribbon: Protestzeichen gegen die Zensur im Internet; eine Initiative gegen
das - mittlerweile revidierte - neue amerikanische Kommunikationsgesetz, den sogenannten
Computeranstandserlaß:
es fordert mit schwarz hinterlegten Webseiten und einer blauen Schleife weltweit zum
Protest auf.
Bounce: englisch für ,,aufprallen", "zurückprallen"):
Bezeichnung für die Rücksendung einer E-Mail wegen eines Fehlers.
Anfang
Carrier: Grundton, den ein Modem zusammen mit den modu-lierten
Daten während der Verbindung sendet. Beim Verbindungsaufbau bestimmt der Carrier
die Übertra-gungsgeschwindigkeit und -norm.
CCC: Abkürzung für den Chaos Computer Club, einer bundesweiten Vereinigung
von Hackern, die durch zahlreiche spektakuläre Aktionen von sich reden gemacht
hat. So etwa 1987 durch das Eindringen bei der amerika-nischen Weltraumbehörde.
Ihr Ziel ist es, die Öffentlichkeit auf mögliche Fehler, Schwächen oder
Gefahren von Computersystemen hinzuweisen.
Chat: Englischer Begriff für die Unterhaltung zweier Anwender mittels Tastatur
und Bildschirm. Das funktioniert mit einer direkten Verbindung beider Rechner per Modem,
durch die Nutzung entspre-chender Funktionen von Online-Diensten (etwa--> Compuserve
oder
--> America Online) und im Internet via --> IRC.
CIS: Abkürzung für CompuServe Information Services; offizieller Name
des --> Compuserve-Dienstes.
CompuServe: Amerikanischer --> Online-Dienst mit weltweit etwa 2 Millionen
Mitgliedern und mehreren Einwahlknoten in Deutschland.
Conference: englisch für ,,Konferenz"; entspricht einem --> Chat
mit mehr als zwei Teilnehmern
Anfang
DCE: Kurzform für Data Communication Equipment und englische
Bezeichnung für eine Datenübertragungseinrichtung (etwa ein Modem).
DFÜ: Abkürzung für Daten-Fernübertragung und Bezeichnung
für das Übertragen von Daten über große Entfernungen, beispielsweise
für ein Modem.
DFÜ-Netzwerk: Modul in Windows 95, das den PC per Modem oder ISDN-Karte
mit einem anderen Netzwerk verbindet. Das DFÜ-Netzwerk ist eine Möglichkeit
für Windows-95-Anwender, Verbindung zum Internet zu bekommen.
DNS-Server: Jeder Rechner im Internet verfügt über eine eindeutige
--> IP-Adresse, die aus vier Zahlen nach dem Muster 123.123.123.123 besteht. Damit
sich Internet -Anwender, die zum Beispiel zu einem bestimmten Rechner im --> WWW
gelangen möchten, sich nicht die Nummern merken müssen, sind vielen IP-Adressen
auch numerische Bezeichnungen, wie etwa www.microsoft.com zugeordnet. Ein DNS-Server
enthält eine Datenbank all dieser Zuordnungen und wird automatisch bei der Eingabe
einer Klartext-Adresse nach der dazu passenden IP-Adresse gefragt.
Domain: Ein Teilnetz in einer größeren Netzwerkumgebung (wie dem
Internet oder einem Firmennetz). Der Domain-Name ist Bestandteil einer jeden Internet-Adresse
(uni-stuttgart. de).
Domain-Name-Server: --> DNS-Server
Download: Oberbegriff für das Übertragen (,,Herunterladen") von
Dateien aus einem Online-Dienst oder einer Mailbox in den eigenen Computer. Umgangssprachlich
oft als ,,Saugen" bezeichnet.
Durchsatz: Genauer: Daten-durchsatz; bezeichnet die Datenmenge eines Modems,
die pro Zeiteinheit tatsächlich übertragen wird, gemessen in --> Bits/s.
Anfang
E-Cash: --> Electronic Cash
Electronic Cash: Zahlungs-system, das künftig in Online-Diensten und dem
Internet eingeführt werden soll und dem Prinzip der Kreditkarte ähnelt.
E-Mail: Kurzform für Electronic Mail; übersetzt: ,,Elektronische Post";
die meistbenutzte Funktion des Internet. Elektronische Briefe sind in der Regel Textmitteilungen,
die inner-halb eines Kommunikationsverbundes (Online-Dienst, Firmennetz oder Internet)
von einem Teilnehmer zum anderen geschickt werden können. Es müssen hierfür
nicht beide Teilnehmer gleichzeitig mit dem Netz verbunden sein; der Absender muß
lediglich die --> E-Mail-Adresse des Empfängers kennen und schickt die Nachricht
an dessen --> Postfach.
E-Mails können, etwa durch UUE--Kodierung, auch --> Binärdateien enthalten.
Emoticon: Kunstwort aus Emotional und Icon, was wörtlich bedeutet: Symbol,
das Gefühls-zustände ausdrückt. Andere Bezeichnung für ein -->
Smiley.
E-Mail-Adresse: Analog zu herkömmlichen Postanschriften erhalten Teilnehmer
eines Online-Dienstes, einer Mailbox oder des Internet eine Adresse, an die man
--> E-Mail-Nachrichten schicken kann. Die E-Mail-Adresse verweist nicht auf den
Rechner des Adressaten. sondern auf sein --> Postfach beim Online-Dienst oder -->
Provider. Innerhalb von Online-Diensten ent-spricht die E-Mail-Adresse der --> Benutzerkennung
des jeweiligen Anwenders. Im Internet wird noch
eine Zeichenfolge angehängt, die in der Regel aus dem Zeichen @ (gesprochen ,,at")
und dem Namen der--> Domain besteht. Ein Beispiel für eine Internet-E-Mail-Adresse:
billgates@microsoft.com.
Anfang
FAQ: Abkürzung für Frequently Asked Questions (Häufig
gestellte Fragen). Hinter dem Begriff verbirgt sich meist eine Textdatei mit wichti-gen
Fragen und Antworten zu einem Hard- oder Softwareprodukt. FAQs werden entweder von
einem fachkun-digen Anwender, der Supportab-teilung einer Firma oder in einer Gemeinschaftsproduktion
vieler Quellen zusammengefaßt.
Filetransferprotokoll: Um Dateien sicher über das Telefonnetz zu übertragen,
ist ein Protokoll erforderlich. Das ist ein Verfahren, übertragene Datenblöcke
mit einer Prüfsumme zu versehen, nach dem Transfer auf Vollständigkeit zu
über-prüfen und gegebenenfalls eine Wiederholung zu veranlassen.
Finger: Über den Internet-Dienst ,,Finger" kann man alle Teilnehmer
ausfindig machen, die zur Zeit auf einem bestimmten Server eingeloggt sind. Die eingeloggten
Teilnehmer werden dabei zusammen mit ihrer Internet-Adresse aufgelistet.
Flame: Flame (englisch für ,,Flamme") bezeichnet eine E-Mail oder
eine Antwort in einem Diskussionsforum, die emotional gefärbt, manchmal sogar
beleidigend ist, und in der Regel mit der Diskussion oder dem urprünglichen Thema
gar nichts zu tun hat. Typisches Beispiel: Ein Anwender stellt eine technische Frage
an ein Diskussionsforurn und erhält als Antwort den Hinweis eines anderen Anwenders,
daß die Frage zu dumm für einen Internet-Teilnehmer sei. Flames sind gerade
im Sinne der --> Netiquette nicht gern gesehen.
FTP-Server: FTP ist das --> File-transferprotokoll, das im Internet zum Einsatz
kommt. FTP-Server sind Internet-Rechner, die dieses Protokoll benutzen und Dateien,
Verzeichnisse oder sogar ganze Festplatten Internet- Anwendern für den -->
Download zur Verfügung stellen. Auf einem FTP--Server muß man sich zunächst
anmel-den (--> Login), woraufhin dann die --> Zugriffsrechte auf bestimmte Verzeichnisse
geregelt werden. Auf vielen FTP-Servern kann man sich mit der--> Benutzerkennung
"Anonymous" und der eigenen E-Mai1-Adresse als Passwort anmelden. Für
die Verbindung zu einem FTP--Server braucht man entweder ein spezielles Programm (etwa
WS-FTP) oder einen guten --> Web-Browser.
Anfang
Gateway: Gateway bedeutet wörtlich etwa: Einfahrt, Eingang,
Übergang, und bezeichnet die Schnittstelle zwischen zweierlei Kommunikationssystemen,
etwa den Mailboxen und Online-Diensten, die dabei mit unterschiedlicher Systemsoftware
betrieben werden. Daß man aus Online-Diensten wie Compuserve oder AOL E-Mails
an das Internet schicken kann, liegt daran, daß ein entsprechendes Gateway zwischen
den Netzen existiert.
Gruppe:--> Newsgroup
Gastzugang: Ein Begriff aus dem Bereich der Mailboxen. Man spricht von einem
Gastzugang, wenn ein unverbindlicher und kostenfreier Zugang zur Mailbox gewährt
wird, bei dem sich der Gast erst einmal in Ruhe über das Angebot informieren kann.
Um sich als Gast anzumelden, muß als Benutzername sowie als
Paßwort meist über die Tastatur noch ,,Gast", ,,Guest" oder ,,Anonymus"
eingegeben werden.
Gopher: Gopher ist die Bezeichnung für einen speziellen Informationsdienst
im Internet: wörtlich übersetzt heißt es ,,Maulwurf" und ist als
Kunstwort aus ,,Go" und ,,For" gebildet, was eigentlich ,,etwas holen"
bedeutet. Gopher ist ein menügesteuertes Hilfsprogram m mit dem sich auf die großen
Datenbestände im Internet zugreifen läßt, ohne daß die jeweilige
Internet-Adresse bekannt sein muß. Mit Hilfe von Gopher können unter anderem
Dateien über--> FIP geladen und Datenbankabfragen per -->WAIS durchgeführt
werden. Gopher wird mittlerweile jedoch durch die intelli-genten Suchsysteme wie -->
Lycos oder --> Yahoo im --> WWW weitgehend abgelöst.
Anfang
Hacker: Der Begriff ,,Hacker" ist von der Lieblingsbeschäftigung
einiger Computerfreaks nämlich dem Ausprobieren neuer Zugangsberechtigungen bei
Großrechneranlagen und dem Testen von Paßwörtern durch ,,Herumhacken"
auf der Tastatur abgeleitet. Als Hacker bezeichnet man ausgesprochene Computerspezialisten
hauptsächlich im DFÜ-Bereich.
Handshake: Ein Kommunikationsprotokoll, das den Datenfluß über die
serielle Schnittstelle, etwa zwischen Modem und PC, kontrolliert. Man unterscheidet
dabei zwischen Hardware- und Software -Handshake. Ersteres schaltet eine bestimmte
Leitung (RTS/CTS) am seriellen Anschluß, um den Datenfluß anzuhalten oder
zu starten. Zweiteres benutzt in den Datenstrom eingefügte Steuerzeichen (XON/XOFF).
Hayes-Befehle: --> AT-Befehle.
Hit: engl. für ,,Treffer"; Bezeichnung für den Zugriff auf eine
Seite im --> WWW . Manche Anbieter von WWW-Seiten zählen die Zugriffe auf ihre
Seiten, um festzustellen, wie stark ihr Angebot genutzt wird.
Homepage: Die erste Seite eines Angebots im --> WWW. In der Regel erfüllt
die Homepage die Funktion eines Inhaltsverzeichnisses des gesamten WWW-Angebots des
jeweiligen Anbieters (auch WWW--Seiten von Privatpersonen, die sich und ihre Interessen
im WWW präsentieren, werden Hornepage genannt). Sitzen mehrere --> HTML-Seiten
in einem Verzeichnis eines WWW-Servers, wird immer die Seite mit dem Dateinamen INDEX.HTM
zur Homepage.
HTTP: Das Übertragungsprotokoll "HTTP" (Abk. für "Hypertext
Transfer Protocol"; "Hypertext Übertragungsprotokoll") dient der
Übertragung von --> HTML - Dokumenten im --> WWW.
HTML: Abkürzung für ,,Hypertext Markup Language"; Bezeichnung
für eine Kodierungssprache, die Inhalt und Formatierung von --> WWW--Seiten
definiert. HTML ist eine Programmiersprache, die logische Komponenten innerhalb eines
Dokuments, wie Headlines, Bilder, aber auch --> Links und andere Cornputerbefehle,
definiert. So gibt es zum Beispiel Befehle zum Darstellen von Tabellen oder zum Schrägstellen
von Worten. Ein --> WWW-Browser verarbeitet diese Befehle und zeigt die Ergebnisse
auf dem Bildschirm an. Alle Querverweise und Formatierungen werden durch HTML-Befehle
im Text erzeugt. Diese Verweise dienen dazu, verschiedene Seiten mehrerer Dokumente
miteinander zu verbinden.
Anfang
Impulswählverfahren: DasPuls- oder Impulswahlverfahren
dient zur Weitergabe der Rufnumrner an die
Vermittlungsstelle. Jeder Ziffer der Rufnummer wird dabei eine bestimmte Anzahl von
Impulsen zugeordnet. Auch in Deutschland wird es nach und nach mit der Modernisierung
der Vermittlungsstellen der Telekom durch das --> Tonwählverfahren abgelöst.
lnaktivitätstimer: Ein Inaktivitätstimer trennt eine bestehende Datenverbindung
automatisch, wenn innerhalb einer bestimmten Zeit keine Daten mehr übertragen
werden.
Internet: Abkürzung für ,,International Network" und eine allgemeine
Bezeichnung für ein großes Weitbereichsnetz das sich aus vielen kleinen
lokalen Netzwerken zusammensetzt. Ursprünglich wurde das Internet in den sechziger
Jahren vom amerikanischen Verteidigungs-ministerium entwickelt, um ein Computernetz
ohne zentralen Server einzurichten das durch einen militärischen Schlag nicht
zu zer-stören ist. Nach und nach schlossen sich wissenschaftliche Institute, Universitäten
und Großfirmen an. Mittlerweile kann jede Privatperson über einen -->
Provider den eigenen PC per Modem oder ISDN-Karte mit dem Internet verbinden.
Das Internet ist inzwischen das weltweit größte Computernetz. Es besteht
aus über 35.000 Einzelnetzen und ,,beheimatet" mittlerweile über 35
Millionen Benutzer.
Das Internet ist nicht kommerziell und besitzt auch keine klare Gliederung. Jeder lokal
im Internet angeschlossene Rechner fungiert gewissermaßen als selbständiger
Server. Eine zentrale Verwaltung oder Koordination ist nicht vorhanden. Wer heute vom
Internet spricht, meint damit nicht nur den physikalischen
Zusammenschluß weltweit verstreuter Rechner, sondern eben ganz bestimm-te Server,
die Daten in bestimmten Formaten für den allgemeinen Zugang bereithalten. Ganz
wichtig ist hier das --> World-Wide-Web.
IRC: Abkürzung für ,,lnternet Relay Chat", ein Dienst im Internet,
der auf speziellen IRC-Servern (wie etwa rc.eskimo.com) das Unterhalten zwischen Internet-Teilnehmern
(--> Chat) mittels geeigneter Software (zum Beispiel das Sharewareprogramm mirc)
ermöglicht.
ISDN: Kurzform für ,,Integrated Services Digital Network" was wört-lich
"dienstintegriertes Digitalnetz" bedeutet.
ISDN ist also die Bezeichnung für ein digitales Fernsprechnetz, das für gewöhnliche
Telefongespräche, DFÜ, Fax und weitere Dienste, wie zum Beispiel Videokonferenzen,
konzipiert worden ist. ISDN bietet dabei eine weit höhere Leistungsfähigkeit
als das herkömmliche analoge Fern-sprechnetz.
ISDN ist ein internationaler Standard, auf den alle bisherigen und künftigen Netze
überstellt werden.
Die ISDN-Leitung besteht aus zwei Basiskanälen, über welche jeweils 64 KBits
übertragen werden können, sowie einem Steuerkanal, der mit 16 KBits die Steuerdaten
übermittelt. Während im normalen Telefonverkehr Sprache in analoge elektrische
Schwingungen umgewandelt und über den Draht geschickt wird, zerlegt ISDN die Schwingungen
in exakt definierte Abschnitte und überträgt diese dann digital.
Um sich per ISDN mit einem Online-Dienst oder einem Internet-Provider zu verbinden,
muß dieser einen entsprechenden Zugang bereitstellen.
Internet-Kennung: Die letzte Zeichenfolge eines --> Domain -Namens. Aus ihr
geht entweder das Land hervor, in der die Domain steht, oder die Art des Teilnetzes:
at: Österreich
au: Australien
ca: Kanada
ch: Schweiz
de: Deutschland
fi: Finnland
fr: Frankreich
nl: Niederlande
uk: Großbritannien
com: kommerzielle Organisation, etwa compuserve.com
edu: amerikanische Bildungseinrichtung, etwa eine Universität
gov: amerikanische Regierungsstellen
net: Netzwerkorgani sation
mil: US-Verteidigungsministerium
org: sonstige nicht-kommerzielle Organisation.
IP-Adrese: Bei Netzwerken, die mit dem -->TCP/IP-Protokoll arbeiten, also
auch im Internet, ist jeder angeschlossene Rechner über eine numerische Adresse
identifiziert. Eine IP-Adresse besteht aus vier durch einen Punkt getrennten Zahlen,
die jeweils einen Wert zwischen 0 und 255 annehmen können. Eine typische IP-Adresse
ist 123.231.123.213. Auch der Rechner eines Anwenders, der sich über einen -->
Provider in das Internet einwählt, erhält eine IP-Adresse; das ist dann entweder
immer die gleiche (statische IP-Adresse)oder bei jedem Verbindungsaufbau eine neue
(dynamische IP-Adresse).
Anfang
JK: Abkürzung für ,,Just Kidding" bedeutet wörtlich:
,,war bloß so ,um Spaß": findet in Diskussionsgruppen oder im Chat
Verwendung.
Java: Bezeichnung für eine von Sun entwickelte plattformunabhängige
Programmiersprache auf der Grundlage von C++ mit der ohne viel Aufwand unterschiedlichste
Anwendungen, sogenannte ,,Applets" geschrieben werden können, die dann anschließend
mit einem Java-Compiler optimiert werden. Vor allem Anwendungen im
--> WWW die über die bloße Gestaltung von --> HTML-Seiten hinausgehen,
etwa Online-Datenbanken, werden meist in Java geschrieben.
Anfang
Konferenz: Bezeichnung für eine Kommunikation zwischen
Anwendern mit Hilfe der Tastatur und des Bildschirms. Konferenzen finden entweder in
Mailboxen, Online-Diensten (etwa Compuserve oder AOL) oder dem Internet (--> IRC)
statt. Gegenüber dem --> Chat ist die Teil-nehmeranzahl bei einer Konferenz
nicht auf zwei Anwender beschränkt, sondern je nach System können teilweise
mehrere Dutzend Anwender gleichzeitig an einer Konferenz teilnehmen. Es gibt sowohl
öffentliche Konferenzen, an der sich jeder Anwender beteiligen kann, als auch
private Konferenzen, die auf bestimmte Anwender beschränkt sind.
Anfang
Link: Querverweis auf ein weiteres Informationsangebot im WWW,
meist in Form einer HTML-Seite. Ein Link ist in der Regel in farblich abgesetztem Text,
oft aber auch in Form einer Grafik zu erkennen. Ein Klick auf einen Link sorgt dafür,
daß der --> WWW-Browser die zugehörige Seite aufruft, wobei es gleich
bleibt, ob sieh diese nur in einem anderen Verzeichnis des angewählten Servers
oder auf einem ganz anderen Rechner im Internet befindet.
Login: Das Anmelden und das Authentisieren eines Anwenders in einem Netzwerk
oder einem anderen Kommunikationssystem wie einem Online-Dienst oder einer Mailbox.
Die Login-Prozedur umfaßt dabei den gesamten Vorgang: vom Wählen der Telefonnummer
des Online-Dienstes oder lnternet-Providers über diverse Paßwort-Abfragen
bis hin zum geschlossenen Verbindungsaufbau.
Logoff: Gegenteil von--> Login, das ist das Beenden der Datenverbindung zu
einem Server oder einem Online-Dienst.
Lycos: Ein populärer Suchdienst im WWW. Wer ein bestimmtes Thema im World
Wide Web sucht, kann unter www.lycos.com nach Schlagworten oder Themenbereichen recherchieren.
Anfang
MaiIbox: 1. Bezeichnung für ein Postfach bei einem
Online-Dienst oder--> Provider, also ein spezielles Verzeichnis zur Aufbewahrung
und zum Transport von --> E-Mails.
2. Oftmals von Privatpersonen betriebener Rechner mit entsprechender Software,
zu dem man sich entweder gegen eine Gebühr oder kostenlos per Modem verbinden
kann, um mit anderen Anwendern Nachrichten oder Dateien auszutauschen. Im Prinzip funktioniert
eine Mailbox wie ein --> Online-Dienst, besteht aber meist nur aus einem einzigen
Rechner mit entsprechend begrenzter Kapazität.
MFV: Abkürzung für ,,Mehrfrequenzwahlverfahren", entspricht dem
--> Tonwahlverfahren.
MIME: Abkürzung für ,,Multipurpose Internet Mail Extensions",
ein Kodierungs-Standard für die Kombination von E-Mails mit Binärdateien.
Wenn sowohl Absender als auch Adressat über ein MIME-fähiges E-Mail-Programm
(etwa MS-Exchange) verfügen, können Sie einfach beliebige Dateien in Nachrichten
einbinden, ohne sich um das Kodieren oder Dekodieren zu kümmern.
Modem: Abkürzung für ,,Modulator-Demodulator". Ein Modem ist
das Gerät, welches die Verbindung zweier Rechner über die Telefonleitung
erlaubt, indem es die digitalen Daten eines Computers in analoge Signale (Töne)
umwandelt und über die Telefonleitung schickt. Entsprechend kann es auch die empfangenen
Signale wieder in digitale Daten für den Computer zurückverwandeln. Modems
gibt es als externe Geräte, die über die serielle Schnittstelle mit dem PC
verbunden werden, und als Steckkarten, die direkt in den Rechner eingebaut werden.
Anfang
Name-Server: --> DNS-Server
Netiquette: Die Netiquette (von ,,Net-Etikette") ist der Knigge des Internet
und enthält Grundregeln zum
Umgang mit anderen Netzteilnehmern. regelt also sozusagen den guten Ton im Internet.
Grobe Ver-stöße gegen die Netiquette werden bisweilen sogar von den Systembe-treibern
mit dem Ausschluß aus dem jeweiligen System geahndet. Die Netiquette verbietet:
· persönliche Beleidigung und grobe Verletzung religiöser, weltanschaulicher
oder auch ethischer Empfindungen anderer
Netzteilnehmer
· kommerzielle oder politische Werbung
· rassistische und faschistische Äußerungen
· Aufforderungen zu Gewalttaten und kriminellen Delikten
In Großbuchstaben zu schreiben ist übrigens ebenfalls verpönt, weil
dies im Netz als ANSCHREIEN verstanden wird. Üblicherweise duzt man sie im Netz,
außerdem sollte man sich immer kurz fassen. Auch das Verfassen von --> Flames
verstößt gegen die Netiquette.
News: Bezeichnung für Neuigkeiten und Nachrichten aller Art, die in einzelnen
Themengebieten zusammengefaßt werden, und welche die --> Newsgroups
bilden.
Newsgroup: Bezeichnung für eine Diskussionsgruppe oder ein Forum zu einem
bestimmten Thema im --> Usenet, über das sich die Anwender öffentlich
austauschen können. Im Unterschied zur E-Mail werden die Beiträge nicht direkt
an die Adresse eines bestimmten Teilnehmers geschickt, sondern alle Teilnehmer können
sie bei Bedarf abrufen. Newsgroups sind die Schwarzen Bretter des Internet, einige
davon sogar im wahrsten Sinne des Wortes, sind es doch
bestimmte Newsgroups, die das Internet wegen ihres pornographischen oder rassistischen
Inhalts in Verruf gebracht haben. Grob geschätzt gibt es derzeit etwa 18000 verschiedene
Newsgroups.
Anfang
Offline: Bezeichnung für den Zustand nach einer beendeten
oder abgebrochenen Verbindung mit einem Online-Dienst oder einer Mailbox.
Offline-Reader: Ein Programm, womit sich --> E-mails oder --> News gesammelt
bearbeiten oder verlassen lassen, ohne daß zugleich eine Verbindung zu einem
Online-dienst oder dem Internet besteht, also --> Off-line. Die Verwendung eines
Offline-Reader ist zum Sparen von Telefon- und Verbindungskosten ratsam, weil das Übertragen
mehrerer Nachrichten auf den lokalen Rechner wesentlich schneller geht als das Lesen
bei stehender Verbindung.
Online: Bedeutet wörtlich: aktive Leitung, und ist das Gegenteil von -->
Offline; das heißt, die Verbindung zu einem Onlinedienst oder dem Internet besteht.
OnIine-Dienst: Im Gegensatz zum Internet ist ein Online-Dienst ein geschlossener
Rechnerverbund mit einer zentralen Verwaltung. OnlineDienste sind de facto kommerzielle
Einrichtungen; ihre Betreiber leben von den Benutzergebühren, die ihre Mitglieder
für den Zugang zahlen. Dafür sind dann auch die verfügbaren Datenbestände
anders als im Internet organisiert, strukturiert und gepflegt. Bekannte Online-Dienste
sind beispielsweise --> America Online und
--> Compuserve. Viele Online-Dienste fungieren gleichzeitig als --> Provider
oder ermöglichen den Zugang auf bestimmte Bereiche des Internet über
Gateways.
Anfang
Plug-In: Erweiterung für einen WWW-Browser, um Seiten zu
betrachten, die nicht im --> HTMLFormat vorliegen. So gibt es etwa Plug-Ins für
die Anzeige von dreidimensionalen Grafiken im --> VRML-Standard.
POP: 1. Abkürzung für ,,Post Office Protocol; das Protokoll, mit dem
der Mail-Server eines --> Providers im Internet arbeitet.
2. Kürzel für ,,Point of Presence"; Bezeichnung für einen
Einwählpunkt ins Internet, den ein --> Provider seinen Kunden zur Verfügung
stellt. Ein Internet-Provider stellt entweder mehrere POPs auf, um möglichst vielen
Teilnehmern eine Verbindung zum Ortstarif zu ermöglichen, oder aber er kooperiert
mit lokalen Firmen als ,,Unter-Provider".
Pseudonym: Ein Pseudonym ist ein frei gewählter Phantasiename, der in vielen
Mailboxen oder OnlineDiensten als Benutzerkennung anstelle des richtigen Namens (-->
Real/name) verwendet wird.
PPP: Abkürzung für Point-to-Point Protocol, was wörtlich ,,Protokoll
für die Übertragung von Punkt zu Punkt" bedeutet. PPP wurde 1991 von
der IETF (Intemet Engöteering Task Force) definiert. Ähnlich --> SLIP
ist PPP ein Übertragungsprotokoll, mit dessen Hilfe man sich per Modem über
die Telefonleitung in das Internet ein- wählen kann. Das Protokoll regelt die
Verbindung zwischen dem Rechner des Anwenders und dem
--> POP-Rechner des --> Providers.
Provider: Bezeichnung für den Anbieter eines Internet-Zugangs (--> POP).
Ein Provider bietet üblicherweise einwählrnöglichkeiten über
Modem sowie ISDN-Verbindungen ins Internet an und verlangt dafür entweder einen
monatlichen Pauschal- betrag oder/und Zeit- oder datentransferabhängige Nutzungsgebühren.
Auch einige Online-Dienste, wie etwa AOL, Compuserve und T-Online, fungieren als Internet-provider.
Puiswahiverfahren: Bezeichnung für ein Wählverfahren, bei dem die
einzelnen Zahlen durch eine bestimmte Anzahl gleichartiger Impulse übermittelt
werden. Um zum Beispiel eine 6 zu wählen, werden sechs Kurzschlüsse auf der
Telefonleitung erzeugt. Man hört beim Wählen des Telefons oder Modems eine
entsprechende Anzahl von Knackgeräuschen bei jeder Ziffer. Das Pulswahlverfahren
wird in Deutschland nach und nach durch das moderne -> Tonwahlverfahren abgelöst.
Anfang
Quote: Ein Zitat; meistens ein Bezug auf einen bestimmten Textteil
einer Original-E-Mail oder eines Beitrags in einem Diskussionsforum, auf den man antwortet.
Ein solches Zitat erkennt man meist an einem ,,>" am Anfang der Zeile. Manche
E-Mail-Programme verfügen über eine Quote-Funktion, die in die Antwort auf
eine E-Mail den Originaltext mit ,,>,,-Zeichen automatisch einbindet.
QTD: Quote of The Day. So wird der ,,Witz des Tages" bezeichnet, der oft
in --> Signaturen eingebaut wird.
Anfang
Real Audio: Abseits aller Wav-, .Voc-, und .Midi-Formate hat
sich im Internet ein eigenständiges Soundformat etabliert, mit dem man über
eine einigermaßen schnelle Verbindung auch Echtzeit-Audio hören kann. Dazu
braucht man ein entsprechendes Shareware-Programm, das sich in alle gängigen -->WWW-Browser
einbinden läßt. Bei weit
über 100 Netzadressen kann man bereits Real Audio hören und verschiedene
Radiosender bieten ebenfalls Real Audio an einige zeitweise sogar mit einem Live-Programm
Dazu die Info übers Internet unter:
http://www.Rea1Audio.com
Realname: Bezeichnung für den echten und wirklichen Namen eines Anwenders
in einer Mailbox oder einem anderen Kommunikationssystem. Das Gegenstück hierzu
ist das --> Pseudonym.
Reply: Englische Bezeichnung für eine Antwort (oder auch einen Kommentar)
auf eine E-Mail oder einen Diskussionsbeitrag.
Anfang
Shell-Account: Bezeichnung für die Zugangsberechtigung
zu einem anderen Rechner, die das Arbeiten auf der Betriebssystemebene erlaubt, Shell
Accounts werden gewöhnlich nur an den SysOp und seine Mitarbeiter vergeben. Ein
Shell-Account ist ein Zugang zum Internet, bei dem der User keine direkte IP-Verbindung
via --> SLIP oder--> PPP hat, sondern sich mittels eines Terminalprogramms an
den Unix-Rechner des Providers anmeldet. Das ist zum Beispiel sinnvoll, damit der -->
Administrator auch per Modem aus der Ferne Einstellungen am POP-Rechner vornehmen oder
auch Benutzerdaten ändern kann.
Signature: englisch für ,,Unterschrift". E-Mails oder Forenbeiträge
in --> Newsgroups können natürlich keine richtige Unterschrift enthalten,
enden aber oft mit dem Usernamen des Absenders, dessen E-Mail Adresse (häufig
noch mit einem witzigen Spruch) als individuelles Erkennungszeichen dient, das ist
seine Signature.
SLIP: Abkürzung für ,,Serial Line Internet Protocol" und Bezeichnung
für ein einfaches und leicht einzusetzendes Internet-Protokell für serielle
Leitungen, ähnlich dem ---> PPP SLIP ist dabei ein Ubertragungsprotokoll, mit
dessen Hilfe man sich per Modem über die Telefonleitung in das Internet einwählen
kann. Doch wird SLIP immer mehr durch das schnellere PPP ersetzt.
Smiley: Smileys sind stilisierte Gesichter, die aus ASCII-Zeichen aufgebaut
werden, um in Mailboxen oder E-Mails die Stimmungslage (oder einen iroischen Unterton)
des Absenders ausdrücken zu können. Um die beabsichtigte Botschaft entziffern
zu können, sollte man die Vorlage nach links drehen und mit etwas Phantasie sind
die ,,Gesichter" dann auch zu erkennen. Beispiele:
:-) Lächeln, Spaß, User freut sieh,
;-) Augenzwinkern, tangiert mich nicht,
:-1 Enttäuschung, schlecht gelaunt.
Snail-MaiI: Bedeutet übersetzt ,,Schneckenpost". So bezeichnen DFÜ-Teilnehmer
die ,,richtige" Post, die im Vergleich zu E-mails extrem langsam ist.
SMTP: Abkürzung für ,,Simple Mail Transfer Protocol" und Bezeichnung
für ein einfaches Übertragungsprotokoll für E-Mails.
SysOp: Abkürzung für ,,Systemoperator"; der--> Administrator
einer Mailbox eines Internet-Zugangsrechners oder eines Diskussionsforums in einem
Online-Dienst. Der SysOp ist unter anderem für den korrekten Ablauf von Diskussionen
und die Einhaltung der ,,Netiquette" zuständig.
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TCP/IP: Abkürzung für ,,Transmission Control Protocol
/ Internet Protocol". Der Ausdruck steht für ein in den 70er Jahren entwickeltes
Paket an Protokollen für Netzwerke. Diese bilden die technische Grundlage für
den Datenverkehr im Internet, genauso wie etwa das IPX-Protokoll für Novell-Netzwerke.
Telnet: Bezeichnung für einen Internet-Dienst, der es dem Benutzer erlaubt,
sich auf einem Server einzuloggen und diesen über bestimmte Befehle fernzusteuern.
In einem Terminalfenster wird bei einer Telnet-Verbindung mit einem geeigneten Programm
die komplette Bildschimausgabe des angewählten Rechners dargestellt. Tastenanschlage
übermittelt das Telnet-Programm dabei so, als wären sie direkt auf dem entfernten
Rechner ausgeführt worden. Zusammen mit einem -->ShellAccount läßt
sich damit ein Computer über eine Internet-Verbindung vollständig fernsteuern.
Terminalprogramm: ,,Terminals" stammelt noch aus der Großrechner-Ära
und waren Geräte. die nur dazu dienten, mit einem solchen Großrechner zu
kommunizieren, sie waren dabei gewissermaßen nicht mehr als eine Tastatur-/Bildschirmkombination.
Auf einem PC simuliert ein Terminalprogramm im Grunde ein derartiges Gerät, etwa
für die Verbindung zu einer Mailbox. Auch ein --> Telnet-Programm ist eine
Art Terminalprogramm. Ein Terminalprogramm, wie beispielsweise Procomm, bietet eine
einfache Möglichkeit, dem Modem Befehle zu übermitteln.
Thread: Eine zusammenhängende Kette von Antworten auf einen ,,Basisbeitrag"
in einer --> Newsgroups oder einem Diskussionsforum eines Onlinedienst zu einem
ganz bestimmten Thema.
Timeout: Damit wird der Ablauf einer bestimmten Zeitbegrenzung bezeichnet. Timeouts
dienen dabei zur Sicherung von Verbindungen gegen anhaltende Nicht-Sendung und können
innerhalb einer Verbindung zur Wiederholung der letzten Aktion. wie beispielsweise
zu dem erneuten Übertragen eines Datenblocks oder auch zum Abbruch einer Verbindung
führen.
Ein Timeout-Fehler tritt vor allein dann auf, wenn der Versuch, sich mit einem bestimmten
Internet- Rechner zu verbinden, für die Dauer der definierten Zeitspanne ohne
eine Antwort blieb.
Tonwahlverfahren: Beim Tonwahlverfahren wird im Gegensatz zum --> Pulswahlverfahren
Ohren die gewählte Ziffer durch das gleichzeitige Senden von zwei Tönen aus
einem Vorrat von fünf Tönen dargestellt. Der Vorteil der Tonwahl besteht
vor allem darin, daß die Frequenzen der beiden gesendeten Töne 50 weit auseinander
liegen, daß Fehler durch eine unzulängliche Telefonleitung nahezu ausgeschlossen
werden können. Da auch die Länge der Töne und eventuelle Pausen unkritisch
sind, ist dieses Verfahren gegenüber der Puls wahl nicht nur schneller, sondern
auch uni einiges sicherer. Das Tonwahlverfahren löst auch hierzulande nach und
nach das inzwischen veraltete Pulswahlverfahren ab.
Traffic: Englischer Begriff für ,,Verkehr.'; bezeichnet die Auslastung
eines Netzes oder Netzbereichs durch gleichzeitig aktive Anwender. Der effektive -->
Datendurchsatz hängt im Internet sehr stark vom herrschenden Verkehr auf dem angewählten
Server oder in einem bestimmten Netzsegment ab.
Trumpet Winsock: Bekanntes Shareware-Programm für Anwender von Windows
3.X: es dient zur Verbindung des PCs mit dem Internet. Übernimmt die gleiche Aufgabe
wie das --> DFÜ-Netzwerk von Windows 95 und besteht aus der
--> WINSOCK.DLL einem Wählprogramm für das Modem und einer Scriptsprache
für die Automatisierung des --> Login-Vorgangs.
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Upload: Das Senden einer Datei an eine Mailbox oder einen OnlineDienst:
Gegenteil zu --> Download.
Usenet: Bezeichnet ein Computernetz das zwar unabhängig vom Internet entstand,
heute aber weitgehend über das Internet abgewickelt wird, und das dem Austausch
von Mitteilungen und Meinungen in --> Newsgroups dient.
Das Usenet ist genaugenommen ein Nachrichten-Verteil-Service, der auf speziellen News-Servern
läuft (etwa news. compuserve. com). Als Transportmittel für die Nachrichten
werden hierbei ganz unterschiedliche Netzwerke ebenso wie natürlich auch Teile
des Internet benutzt. Im Usenet gibt es nur öffentlich zugängliche Nachrichten.
Das heißt, auf eine einmal ,,gepostete" Nachricht können beliebig viele
Teilnehmer reagieren, was zu oft langen und komplizierten Ketten von Rede und Gegenrede
führt: den --> Threads (die dann jeder lesen kann).
In letzter Zeit kam das Usenet, damit das ganze Internet sowie Provider, die Zugriff
auf das Usenet bieten (etwa Compuserve und AOL), massiv in Verruf. Deshalb, weil im
Usenet keine Kontrolle über den Inhalt der Newsgroups besteht und einige -->
Newsgroups sich mit pornographischen und illegalen Inhalten beschäftigen. Doch
ist es den Betreibern von News-Servern möglich, den Transport bestimmter Newsgroups
zu blockieren.
Username: Bezeichnung für den Benutzernamen (die --> Benutzerkennung),
der den Teilnehmer eines Online-Dienstes, einer Mailbox oder des Internet eindeutig
identifiziert. Im Internet ist der Username gleichzeitig die--> E-Mail-Adresse.
Die Einheit aus Benutzernamen Paßwort und Zugriffsrechten wird dann auch als
-->Account bezeichnet.
UUE-Kodierung: Spezielles Kodierungsverfahren, mit dem Binärdateien Bestandteil
von E-Mails oder anderen textorientierten Formaten werden. Zum Kodieren und Dekodieren
des UUE-Formats gibt es spezielle Programme.
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Veronica: Abkürzung für "Very easy rodent oriented
netwide index to computer archives" und auch eine
Bezeichnung für eine Erweiterung des --> Gopher Veronica ist das zur Zeit leistungsstärkste
textorientierte Suchwerkzeug im Internet, und möchte man bestimmte Informationen
zu verschiedenen Themengebieten recherchieren, ist Veronica erste Wahl.
VRML: Abkürzung für ,,Virtual Reality Modeling Language" und
die Internet-Bezeichnung für einen neuen Standard für 3D im --> WWW dem
sich inzwischen schon über 50 Unternehmen (unter anderem AOL, Netscape und IBM)
angeschlossen haben. Die Spezifikation namens ,.Moving Worlds" erlaubt es dem
Internet-Anwender, dreidimensionale Datenwelten zu empfangen und anzuschauen. VRML-Seiten
lassen sich mit einem --> WWW-Browser aber nur dann betrachten, wenn die entsprechende
Erweiterung (--> Plug-in) installiert ist.
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Wahlsperre: Eine Wahlsperre ist eine Vorrichtung in einem Modem,
die verhindert, daß Telefonnummern ohne Zustandekommen einer Verbindung durchgehend
oft gewählt werden können. Jedes Modem, das in Deutschland zugelassen ist,
muß mit einer solchen Wahlsperre ausgestattet sein. Das Abschalten der Wahlsperre,
etwa über einen entsprechenden, meist undokumentierten --> AT-Befehl, ist zwar
bei vielen Modems technisch möglich. Dabei verliert das Gerät aber seine-->
BZT-Zulassung, der Betrieb eines derart manipulierten Modems ist verboten.
WAIS: Abkürzung für ,,Wide Area Information Server", was wörtlich
"Weitbereichs-lnformations-Server" bedeutet und eine Software im Internet
ist, die zum Abrufen von Informationen aus Datenbanken konzipiert wurde, die über
das samte Internet verteilt sind. WAIS-Programme werden für alle wichtigen Betriebssysteme
angeboten.
Web-Browser: Bezeichnung für ein Anwendungsprogramm mit grafi-scher Benutzeroberfläche,
die das Navigieren im World Wide Web per Mausklick ermöglicht. Bekannte Browser
sind Mosaic, Netscape Navigator und Microsoft Explorer, womit sich das Internet bequem
durchforsten läßt. Die meisten aktuellen Browser können darüber
hinaus Dienste wie -> FTP oder --> Gopher benutzen und ent-halten Module für
den Zugriff auf -> Newsgroups sowie für das Senden und Empfangen von ->
E-Mails.
Web-Publishing: Damit bezeichnet man das Bereitstellen von Informationen im
-> WWW Zwei Dinge braucht man dazu:
Software, die das Gestalten von --> HTML-Seiten erlaubt und entwe-der einen ->
Provider der Plattenplatz auf einem WWW-Server zur Verfügung stellt, oder einen
eigenen WWW-Server (ein eigener Rechner mit spezieller Software), der permanent mit
dem Internet verbunden ist.
WHOIS: Spezielle Adreßdaten-banken im Internet, die. ausgehend von einer
E-Mail-Adresse, weitere Informationen zum zugehörigen Internet-Teilnehmer gespeichert
haben. WHOIS-Server verwalten lediglich Daten, die der Besitzer der Adresse dort angemeldet
hat die Wahrscheinlichkeit, die zu einer E-Mail-Adresse gehörende Telefonnummer
des Besitzers zu finden, ist also eher gering. Allerdings kann WHOIS gute Dienste leisten.
wenn man beispielsweise einen Mitarbeiter eines an das Internet angeschlossenen wissenschaftlichen
Instituts sucht. Wie für fast alle Internet-Dienste werden auch für WHOIS
ein spezielles Programm oder eine -> Telnet--Verbindung mit -> Shell-Account
benötigt.
Winsock: Abkürzung für ,,Windows Socket". Die Datei WINSOCK.
DLL ist das Modul, das Windows um das -> TCP/IP-Pro-tokoll ergänzt und für
die Verbindung des PCs mit einem -> POP zuständig ist. Immer dann, wenn ein
Internet- Programm, zum Beispiel ein -> Web--Browser mit dem Netz kommunizieren
will. etwa einen bestimmten WWW-Server anwählt, gibt es die Anforderung an die
WINSOCK.DLL weiter. Die kümmert sich dann um das Physikalische, beziehungsweise
meldet, wenn keine Verbindung zum Internet besteht oder ein --> Timeout-Fehler auftritt.
Das Winsock-Modul ist eine Ursache für die Probleme, die viele Anwender beim Konfigurieren
einer Internet- Verbindung haben, da es etliche untereinander nicht kompatible Versionen
der DLL-Datei gibt.
World Wide Web: -> WWW
WWW: Das WWW - Abkürzung für ,,World Wide Web" ist eine Art "Unternetz"
des Internet, das von WWW-Servern gebildet wird, die Daten im HTML-Format zum Abruf
bereitstellen. Im Gegensatz zur frühe-ren reinen Textdarstellung im Internet bietet
das WWW die Möglichkeit. Textinformationen, Grafiken, sogar Töne, Animationen
und Videos im Internet zu übertragen.
Eine weitere Kernfunktion ist der Einsatz von -> Links. die das schnelle Springen
zu verwandten Informationen im WWW erlauben. Um sich im WWW zu bewegen, ist außer
der Internet-Verbindung ein -> Web-Browser notwendig. Der derzeitige Internet-Boom
ist vor allem auf das WWW zurückzuführen. das zunehmend Inhaltsträger
Nummer eins im Internet wird. Viele Anwender, die vom Internet sprechen, mei-nen eigentlich
das WWW. Die Langsamkeit des WWW durch den ständig steigenden -> Traffic führte
dann auch zu der spöttischen Bezeichnung:
WWW=warten, warten, warten auf...
WWW-Browser: --> Web-Browser
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Yahoo: Bezeichnung für ein großes, mathematisch sortiertes
Verzeichnis von WWW-Seiten im Internet. Für Internet-Einsteiger bietet sich die
Suche mit Yahoo an, denn in diesem Verzeichnis finden sich annähernd 40.000 thematisch
sortierte Verweise auf wirklich attraktive Internet-Angebote. Zusätzlich bietet
Yahoo eine Funktion an, nach frei definierbaren Schlagworten zu suchen.
Zu erreichen ist Yahoo über: http:// www.yahoo.com.
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Zugriffsberechtigung:
Bezeichnung für Rechte. die einem Anwender in einem Netzwerk. in einer Mailbox
oder einem anderen ähnlichen Kommunikationssystem durch den Systemverantwortlichen
eingeräumt werden. Jedem Anwender können dabei individuelle Zugriffs- rechte
auf bestimmte Dateien, Verzeichnisse oder sogar auf Geräte. wie etwa einem Drucker,
gestattet und natürlich auch gesperrt werden. Im Internet kommen Zugriffsberechtigtingen
in erster Linie bei --> FTP- Servern zum Tragen, bei denen nicht gleich jeder beliebige
Anwender auf ein Verzeichnis zugreifen darf.
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