Trip to Hawaii, January 2005

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Unser Urlaub in Hawaii, 15.-22. Januar 2005

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Wie kam es dazu?

Der Trip nach Hawaii ergab sich eigentlich recht spontan. Heidi hatte gerade die stressige Weihnachtszeit hinter sich gebracht und war 'reif für die Insel', als mein Kollege aus England kurzfristig vom geplanten Training in USA abgesprungen war. Als Lückenfüller durfte ich nun vom 10. bis 14. Januar zum Level3 Training nach San Jose, CA.

Ein anderer Kollege hatte beim letzten Besuch in unserem Headquarter von Hawaii geschwärmt, was mich auf die Idee brachte, einfach eine Woch Urlaub dranzuhängen.
Für Heidi organisierte ich einen Flug nach San Francisco mit meinen Meilen. Sie kam am Dienstag, 11. Jan nachgeflogen, da sonst keine Plätzte mehr verfügbar waren.
Weiter ging es dann mit United am 15. Jan (Samstag) von S.F. nach Honolulu und von dort ins Doubletree Alana Hotel in Waiki.

Der Rückflug ging denselben Weg, von Honolulu über S.F. direkt nach München, wo wir am Sonntag, den 23. Januar eintrudelten.

Eine Woche in San Jose / San Francisco

Die erste Woche verbrachten wir also gemeinsam in den Homewood Suites in San Jose. Ich flog ja schon am Sa., Heidi kam am Di. nachmittag nach.

Heidi war am Mittwoch erst mal shoppen (noch vorsichtig), ich war ja tagsüber noch im Training.
Donnerstag war für Heidi relaxen angesagt. Nach Feierabend hat Dan uns dann (nach Mexikanischem Abendessen) zur 'Cold Plate' auf ein Amerikanisches Eis eingeladen. Seeehr lecker!

Freitag ging das Training nur bis mittag, was uns ermöglichte all unser erspartes in der Factory Outlet Mall in Gillroy zu lassen :). Zum Glück hatte ich in waiser Vorraussicht eine zusätzliche Tasche mitgenommen, die wir dann auch bitter nötig hatten (...bei dem Dollar kurs is halt alles soo billig...).

Am Samstag hatten wir dann noch die Möglichkeit kurz nach San Francisco reinzufahren und uns am Peer den Samstäglichen Markt anzuschauen. Ein bischen am Peer spazieren war genau das richtige vor dem 5 1/2 Stunden langen Flug nach Honolulu.

Nach Honolulu brachte uns die United Airlines (UA 63) um 16:40 ab S.F.

 

Der Flea-Market am Sonntag

Gleich am ersten Tag ging's schon wider zum Shoppen. Dan hatte uns den Flohmarkt am Aloha-Stadium empfohlen, der jeden Samstag und Sonntag stattfindet. Da der Sonntag die einzige Möglichkeit war, nutzen wir diese und deckten uns gleich am Anfang mit Geschenken und Mitbrignseln ein.

Am späten Nachmittag luden wir dann alles im Hotel ab und wir dinierten erstmal gediegen im 'Jack in the Box' um die Ecke.
Danch ging's zum Strand von Waikiki, den wir bis zum Sheraton entlang spazierten, wo wir uns die ersten beiden Cocktails in Hawaii gönnten.

Die Manoa-Falls am Montag

Nachdem wir uns etwa eine Stunde das Verkäufer-gequassel vom Hilton Grand Vacation Club angehört hatten und die Tickets für das Polynesian Cultural Center (siehe Dienstag) in der Tasche hatten, setzten wir und in den Bus (der heist in Hawaii sogar 'TheBus') zu den Manoa Falls.
Nach ca. 50 min bergauf durch wunderschöne sub-tropische Landschaft erreichten wir (noch trocken) den Wasserfall. Praktisch mit dem ersten Foto kam der Regen, der etwas vom Monsun hatte und nicht mehr aufhören wollte.
Während des gesamten Rückweges schüttete es wie aus Kübeln und wir waren naß bis auf die Knochen als wir nach einer Stunde entlang des nun extrem rutschig gewordenen Pfades zurück zur Bushaltestelle kamen.
Zurück im Hotel hingen wir uns dann erstmal zum Trocknen auf...

Nachdem wir getrocknet waren gönnten wir uns das All You Can Eat Buffet von Todai. Für 25$ pro Nase gab's Sushi und andere Seafood-Spezialitäten bis zum Abwinken.

Polynesian Cultural Center am Dienstag

Die Tickets für's "Disneyland Hawaii" (192$) hatten wir ja am Vortag abgestaubt.
Zu sehen gab's wirklich viel. Alle Polynesischen Inseln haben hier ein kleines Dorf in dem
'echte' Einwohner von dort zeigen wie sie dort wohnen und leben. Wir entschieden uns für eine geführte Tour, die uns durch sechs der sieben Dörfer führte und einen sehr interessanten Einblick in die Kultur Polynesiens gewährte.

In jedem Dorf zeigten die von dort stammenden Angestellten etwas aus ihrem Leben dort. Mit einem Boot wurden wir dann noch einmal quer durch das ganze Areal geschippert, bevor es zum (sehr leckeren) Abendessen mit Hawaiianischen Spezialitäten ging .

Den Abschluss machte eine sehr nette Show, in dem noch einmal alle verschidenen Inseln vertreten waren. Per Bus ging's dann ins ca. 1,5h entfernte Hotel zurück.

Auf dem Katamaran zum Tauchen am Mittwoch

Um Hawaii auch zu meinem Tauch-Logbuch hinuzufügen zu können, schipperten wir am Mittwoch morgen raus auf den Pazifik vor Waikiki und ich machte zwei Tauchgänge.
Der erste ging zu zwei Wracks, der zweite in etwas flacheres Gewässer nahe dem Yachthafen. In dem zweiten Wrack lag eine riesengroße (wirklich riesengroß!!) Meeres-Schildkröte. Eine weitere tauchte dann beim herausschwimmen aus dem Wrack vor uns auf und schwebte wie ein Jumbojet vor uns nach oben. Sehr imposant!

Auf dem zweiten Tauchgang sahen wir dann u.a. einen Trompetenfisch, mehrere Moränen und einen Frog-Fisch (Froschfisch?!) der seine Farbe je nach seiner aktuellen Umgebung wechseln kann.
Heidi hatte einige Probleme mit dem Magen und war nach 3 Stunden ganz froh wieder festen Boden unter den Füssen zu haben.

Den Nachmittag gingen wir dann etwas relaxter an. Wir schlenderten ein bisschen in Waikiki herum und entschieden uns dann spontan das Shuttle zum Hilo Hatties Shop zu nehmen. Dort lösten wir dann unsere Gutscheine ein, die wir auf dem Flug bekommen hatten und beschäftigten die Verkäferrinnen ein bisschen um dann schliesslich doch nix zu kaufen :)

Dole Pineapple Center und North Shore am Donnerstag

Gleich am Donnerstag morgen mieteten wir ein Auto (nagut, es war ein Wrack, aber es brachte uns wieder zum Hotel zurück...) und fuhren einfach mal drauflos. Zum Glück kann man sich auf einer kleinen Insel nicht so richtig verfahren, denn die Beschilderung auf Hawaii ist ab und an etwas dürftig.

Ohne vernünftige Karte und mit ein bisschen Glück fanden wir dann auf dem Weg zur Nordküste das Dole Pineapple Center (da wo all die Annanassen herkommen) und lernten ein bisschen über die Herkunft der Annans (siehe Bild).

Mit unseren Wrack fuhren wir dann weiter zur Nordküste, dem North-Shore, wo sich all die berühmten Surfer todesmutig in die Wellen stürzen. Tatsächlich sahen wir eine ganze Menge dieser Spezies dort.
Die Fahrt ging dann weiter entlang der Küste um Osten wieder richtung Süden. Nach einem kurzen Stop zum baden erreichten wir Hanauma Bay. Malerisch gelegen mit einem Riff das zum Schnorcheln einlädt.

 

Diamond Head am Freitag

Gleich morgens machten wir uns auf um auf den 273 meter hohen Diamond Head zu erklimmen. Dieser ehemalige Vulkan diente einst der US-Armee als Aussichtspunkt und Luftabwehr Stützpunkt. Das Fort gibt es noch heute, aber der Bunker auf dem Gipfel ist für die Öffentlichkeit freigegeben (was sich wohl inzwischen gut rumgesprochen hat, so voll wie es dort war...).

Vom Gipfel aus hat man einen guten Überblick über Waikiki und ein Stück die Ostküste hoch. Obwohl der Aufstieg eigentlich nicht beschwehrlich war, kamen alle durch die hohe Luftfeuchtigkeit und die stehende Luft auf dem schmalen Pfad nach oben ganz gut ins Schwitzen.

Auf dem Rückweg machten wir noch Stop im Waikiki International Market, wo es jede menge kleiner Stände gibt, die irgendwie alle das selbe zu verkaufen scheinen. Mangels Stauraum beschränkte sich das Shoppen jedoch auf Postkarten...
Nach einem Stop bei Jamba Juice ging's dann zurück zum Hotel zum packen.

Am Abend bewunderten wir dann noch das Freitägliche Feuerwerk am Strand von Waikiki und hatten unsere letzten Mai Tais im Hawai'i Coffee House.

Der Wecker ging am Samstag morgen um 5:30 morgens ( :-s ) , unser Flieger (AU 58) nach S.F. um 8:00 Uhr. Dort mussten wir dann erstmal 6 Stunden auf unseren Flieger (LH 459) nach München warten.