Reisebericht Urlaub November 1996
Nach einem 4 Std. Flug von Bangkok ( Thailand ) landete ich abends auf dem Airport der Inselhauptstadt.
Ein Visum war nicht erforderlich und Geldwechsel in vielen Wechselstuben möglich.
Landeswährung ist die indonesische Rupie.
Mit einem Taxi fuhr ich nach
Hier suchte ich mir ein kleines Hotel. Am nächsten Morgen, nach einem Frühstück, auf Bali immer im Zimmerpreis enthalten, machte ich mich auf und erkundete das
Städtchen. Nichts besonderes ganz auf Tourismus eingestellt. Der Strand war schön, aber die Brandung zum Baden nicht so gut geeignet. ( hohe Wellen und starke Strömung
) Auch die zahllosen fliegenden Händler nervten ganz schön.
Nach zwei Tagen fuhr ich mit dem Bus weiter nach
Das kleine Städtchen diente mir als Ausgangspunkt für meine weiteren Unternehmungen.
In einem der recht zahlreichen Guesthouses fand ich eine sehr schöne Unterkunft, mit exotischen Garten. Hier in Ubud und Umgebung schaute ich mir
einige Tempel an. Den Pura Dalem, den Pura Beji und den Pura Dalem Agung Padang Tegal. Die Beiden letzteren liegen im sogenannten Affenwald
in dem wirklich eine Horde halbwilder Affen lebt. Die Umgebung von Ubud ist landschaftlich sehr reizvoll und lädt zum Wandern ein. In Ubud sind sehr viele
Künstler beheimatet und man kann günstig kleine Kunstwerke erwerben wie, naive Malerei, filigrane Schnitzereien aus Holz oder Knochen und Batikstoffe. Ich
besuchte eine Barong Tanz Vorstellung in Batubulan. Echt beeindruckend, die getanzte Geschichte und das Gamelonorchester.
Mit einem Minibus fuhr ich zur Elefantengrotte Goa Gajah in Bedulu und besichtigte den Pura Kebo Edan Tempel.
Auch der Unterwasser Tempel Pura Dalem in der Ortschaft Sidan war seinen Besuch wert. Ein anderer Ausflug führte mich nach Norden zuerst zum Batur
See, erkaltete Lavaströme des Mount Batur, ein unberechenbarer Vulkan, reichen im Westen bis in den See. Von dort weiter zum Tempel aller
Tempel, dem Besaki.
Er liegt an der Flanke des höchsten und heiligsten Vulkans Balis dem Gunung Agung.( 3142 m ) Die Tempelanlage liegt rund 950 m über dem Meeresspiegel
und besteht aus 200 Bauwerken auf mehreren Terrassen. Alle Dorfgemeinschaften haben hier Schreine und Altäre, es ist der sogenannte Muttertempel. Eine
Prozessionsallee führt zum zentralen Pura Panataran Agung Besakih dem Hauptgebäude. Ich hatte das Glück zu einem der
zahlreichen Tempelfeste zu kommen. Es war faszinierend, die Trachten, die Opfergaben, eine wahre Farbenpracht. Es herrschte ein ständiges Kommen und
Gehen von Pilgern.
An einem anderen Tag mietete ich ein Taxi und erkundete Bali in Richtung Westen.
Wir kamen durch eine traumhafte Landschaft mit Gewürzstrauch-Plantagen vorbei
an Reisterassen, durch reizende Dörfer mit freundlich winkenden Kindern. Es war phantastisch.
Es ging über Blimbing, Pupuan bis Pulukan, wo wir Mittagsrast machten. Dann an der Küste entlang zurück zum berühmten
Sonnenuntergang beim Tanah Lot Tempel. ( wirklich sehenswert )
Nach einigen Tagen in Ubud brach ich auf und fuhr per Bus nach Norden zur
Auch Lovina ist touristisch voll erschlossen.
Die Umgebung bietet aber eine reizvolle Alternative zum geschäftigen
Pauschaltourrummel.
Sie läßt sich mit dem Fahrrad leicht erkunden. Sehr schöne einsame Strände " vergessene " Tempel, Fischerdörfer und eine wunderschöne Natur.
Ich blieb ein paar Tage bevor ich zurück Richtung Süden fuhr.
Auf dem Rückweg stoppte ich noch in Bedugul am Bratahn-See und besichtigte den bekannten Seetempel Pura Ulun Danu.
Von Denpasar aus, flog ich dann nach zurück Bangkok.