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Die Jehmlich-Orgel im katholischen Teil der ehemaligen Garnisonkirche



Erbaut im Jahre 1900 durch die Dresdner Orgelbaufirma Gebrüder Jehmlich, stellt die Orgel heute ein seltenes Beispiel für die Orgelbaukunst der romantischen Epoche dar.

Die Geschichte des Instrumentes ist so wechselvoll, wie die des gesamten Kirchenbauwerkes:
Ursprünglich wurden sowohl im evangelischen als auch im katholischen Teil der Garnisonkirche Instrumente der Firma Gebrüder Jehmlich eingebaut. Die beiden Orgeln waren durch eine gemeinsame Windversorgungsanlage verbunden.
Ausbau der Zinkprospektpfeifen und Ersatz durch Zinnpfeifen, Umbau der Windversorgung, Verschmutzung und letztlich der Ausbau des Instrumentes im evangelischen Teil der Kirche sind einige der Stationen der Geschichte.
1980 erklang die Orgel im katholischen Teil der Kirche letztmalig.

2003/2004 erfolgte die Restaurierung der Orgel in der Werkstatt der Gebrüder Jehmlich.
Damit ist der Bestand des Instrumentes hoffentlich auf viele weitere Jahre hin gesichert.

Am 4. April 2004 wurde die restaurierte Orgel durch Bischof Joachim Reinelt feierlich wieder eingeweiht.

Die Orgel hat zwei Manuale (je 56 tönig) und ein Pedal (27 tönig).
Sie weist mit ihrer relativ niedrigen Stimmung (435 Hz bei 7 °C) eine für den Gemeindegesang angenehme Tonlage auf. Der für die romantische Epoche typische grundstimmenreiche Klang (viele 8-ft. Register) wurde im Rahmen der Restaurierung beibehalten, wie auch die Besonderheit der sehr farbenreichen Intonation der 21 Register. Die genaue Disposition finden Sie
hier.












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