Viele Menschen fragen uns immer wieder, wie ein so lustiger Haufen, wie wir es sind, zustande kommt. Ich kann euch sagen das ist gar nicht so schwierig.
Es waren einmal, vor langer Zeit (wenn ich mich recht entsinne)zwei Jungs, die mich beim Wintervergnügen in Rengelrode fragten, ob ich nicht Lust und Zeit hätte um ein bißchen Musik zu machen. Ich war natürlich überrascht, aber dann auch schon einverstanden. Später fragte ich mich dann wieso ich, denn ich beherrsche doch gar kein Instrument. Das war uns aber den Abend egal, denn der Rausch machte uns stark. Die Tage danach kümmerten wir uns um einen Proberaum, was dann für zwei Woche eine leerstehende Wohnung war. Ebenfalls wurde das Problem der Instumentenverteilung in den nächsten Tagen geklärt. Lilli spielte schon seit einem Jahr Gitarre, also tat er das auch weiter.
Weiterhin stellte sich heraus, das Dutu sehr taktfest und schlagkräftig ist, also Drummer! Mir, als kleinstes und jüngstes Bandmitglied, wurde die Sache mit dem Bass zu Füßen gelegt, was sich später auch als sinnvoll herausstellte. Einen Bass besaß ich nit, also übte ich mit einer Akustikgitarre und einem Mikro zwischen den Beinen. Dutu spielte auf einem wunderschönen Schlagzeug, es war ein Standschlagzeug und war ideal für Anfänger. Es bestand aus Snare, Tom, Becken, die Ständer hat er sich selber zusammengelötet (Foto). Nach der zweiten oder dritten Probe kaufte ich mir einen richtigen Bass, es war super, endlich hörte ich mich! Einmal probierten wir uns sogar mit Keyboard, welches Carina bediente. Schnell merkten wir das es uns an Kenntnis und Kreativität fehlte. Wir probten und probten aber die zwei Wochen gingen zu schnell um, so das wir wieder auf der Straße saßen. Nach ewiger Suche nach einem Proberaum, beschlossen wir den Dachboden im Dorfgemeinschaftshaus auzubauen.
Es war viel Arbeit, trotzdem schafften wir es (Teamwork). Nun hieß es wieder üben, üben und nochmals üben. Bald bemerkten wir das es langsam an der Zeit war, der Band einen Namen zu geben, was uns auch nicht sonderlich schwer fiel. Nun gebe ich eine kleine Anleitung wie man mit hundertprozentiger Sicherheit einen Bandnamen findet.
Man benötigt eine Kiste Bier, einen Zettel, Stift und natürlich alle Musiker. Dann trinkt man das Bier, und nebenbei schreibe man auf was einem gerade in den Kopf kommt. Später wird dann nur noch abgestimmt und schon hat die Band ihren Bandnamen.
So nun hatten wir einen Namen, bloß was bringt das Proben, wenn keiner singt. Mit diesem Thema beschäftigten wir uns sehr lange und intensiv. Wir hatten auch sehr viele Ideen wer der Sänger sein könnte, aber wir suchten den Perfekten! Ich weiß gar nicht mehr wer dann auf Barcley gekommen ist, aber wir waren der Meinung, das nur er es sein kann. Gesagt, getan, Lilli sprach mit ihm und er sagte er würde es mal probieren.
Wir gaben ihm daraufhin eine CD von Toco mit, von denen wir "Rockmusik" coverten. Es war halt das Lied wo der Text zu hundert Prozent stand. Über die Woche studierte Patrick das Lied ein und dann Samstag Mittag stand er bei uns in der Tür. Und ich sage euch, ich hab noch nie einen Menschen gesehen, der so viel Angst hatte und so schüchtern war.
Kurz angemerkt: Obwohl er das sonst gar nicht ist!!
Dann kam der Moment an dem Patrick sang, alle waren begeistert, außer er natürlich. Aber so ist er halt! Seitdem hat er so viel Spaß an der Musik gefunden, so dass er gar nicht mehr aufhören will, obwohl er dies ab und zu mal sagt. Nun ja, so sind wir halt zu unserer Band gekommen und wenn sie nicht gestorben sind dann proben sie noch heute. [erzählt von und bei Rizzo]