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Ein Pressetext über die neue Esira EP "Are you blind?" und wie die Musikwelt darüber denkt findest Du auf dieser Seite.

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"Are you blind?"

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METAL HEART
Legacy
Sellfish Empire
ACCES ALL AREAS
BOARDSTEIN



"Are You Blind"

Eine Band bestehend aus jungen Musikern, die zeitlosen Thrash wie in den guten alten Tagen spielen, und dabei den Spagat zur Moderne schaffen.

Auf der aktuellen EP - "ARE YOU BLIND" finden sich Einflüsse von Carcass, Slayer über Death bis Machine Head, jedoch mit einem entscheidenen Unterschied. Die Vocals werden hier von Frontfrau Enny übernommen. (2nd Voice - feat. Eve Hübener)

Enny, zu deren Vorbildern solche Namen zählen wie Lauryn Hill, Mike Patton und Erykah Badu, gibt der Musik abwechslungsreiche Gesichter. Soulig anmutende Melodien im Wechsel mit Hardcore-Thrash Gebrüll und psychotischen Shouts, zeichnen ihren Style aus.

Die Grundlage der Band besteht auf dem jahrelangen gemeinsamen Zusammenwachsen und Entwickeln vom Post HC, Punk - Ska Style Ende ´98 unter dem Namen Castaway, zu ESIRA´s - "ARE YOU BLIND"

Dazwischen lagen in der Bandlaufbahn, jede Menge Live Shows, Contests und Demoaufnahmen. Von jungen autodidakten Musikern zu einer ernstzunehmenden Metal Band.

Die EP "ARE YOU BLIND" wurde komplett in Eigenregie produziert. (Mixed By Sickel, Drumer von Rasheed). Der Sound weiss zu überzeugen - Druck und Brillianz stehen bei der Produktion im Vordergrund.

Der 1. Song "GET OFF" beginnt wie ein Thrash Klassiker, holt den Hörer aber nach dem gut platzierten Intro, durch den cleanen Gesang und den ruhigen Parts in eine trügerisch friedliche Stimmung. Geschickt demonstrieren sie wie sich Pop/Rockige Parts mit knallhartem Thrash verbinden lassen, ohne aufgesetzt oder typisch für den Nu Metal Brei, zu klingen. Spätestens bei der Frage, die sich im Song stellt, WANT YOU GET OFF, steht dann keiner mehr still.

Die 2. Nummer "MULTILINGUAL" traut sich mit einem Deutschen Refrain an Eure Ohren, der die politische Aussage dahinter klar auf den Punkt bringt. Gefolgt wird Multilingual von

"44", ein Song der CASTAWAY seit Anfang 99 bis zur heutigen ESIRA Zeitrechnung begleitet. Ein zentrales Stück auf dem Album. 44 steht in dem Fall für das Gegenteil von Club ´88, und ist gleichzeitig ein Synonym gegen alles was versuchen würde sie aufzuhalten. Aufreibende Riffs, und mächtig viel Power bringen das an Death erinnernde Stück, ganz weit nach vorne.

"BREAKTHRU", die wohl progressivste Nummer von ESIRA, glänzt zunächst Durch Carcass artige Riffs und fiesen Taktverschiebungen.

Abgeschlossen wird das Album von der Ballade "ZERO CHANGE", bei der deutlich wird was die alten Metallica doch für Einfluss auf junge Bands haben. Melancholisch, beruhigend wird man vom offiziellen Erstlingswerk ESIRA´s entlassen.

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METAL HEART(Juni 2003)

Big metal-magazine Circulation: 40.000 monthly germanwide

und

LEGACY (April/Mai 2003)

Black-Metal/Thrash Metal-Magazine including alternative music pages
Circulation 50.000 bi-monthly germanwide

Ein Redakteur einer großen deutschen Metalzeitschrift sagte mal, alle schlechten Bands kämen aus Hannover...Abgesehen davon, dass der schlecht informierte Herr wohl anscheinend niemals was von den internationalen erfolgreichen Scorpions (auch wenn diese mitlerweile sehr peinlich geworden sind, haben sie deutschen Hard Rock salonfähig gemacht!), Fury In The Slaughterhouse oder Terry Hoax gehört hat, stimmt diese Aussage einfach nicht! Neben den Emo-Corlern Byron, den Alternative Hopefulls KJU oder den Metalheads Coan Teen, gibt es noch eine Reihe weiterer qualitativ hochwertiger, aufstrebender Bands, zu denen man auch eindeutig ESIRA zählen muss.

Das Aushängeschild der Band ist neben der gelungenen musikalischen Fusion aus 80er Jahre Metal und Moderne, der Gesang der beiden Frontfrauen Eve und Enny, der ähnlich wie bei der Frauenband Kittie zwischen Melodie und Wahnsinn hin und her pendelt. Mit dem Unterschied , dass die amerikanischen Kittie auf Dauer langweilen und der teils soulige oder auch von Mike Patton beeinflusste Gesang ESIRAS sich mit jedem Hördurchlauf mehr in den Gehörgängen festsetzt.

Während die Vokalistinnen durchaus auch mal mit poppigen Einflüssen liebäugeln, reagieren bei der Musik metallische Klangstrukturen, die aber oft durch geschickt eingestreute Dynamikparts aufgelockert werden. Man merkt dem Gitarristen Duo ihre Vorlieben für Metallica, Carcass oder auch Pantera durchaus an, ohne dass die Riffs jedoch wie bloße Rip Offs klingen. Die fünf Songs der EP sind voll und ganz gelungen und offenbaren eine große Bandbreite, die sich nach dem Ausstieg der zweiten Sängerin Eve aber live schwer umsetzen lassen dürfte. Man darf gespannt sein!

Oliver "Zappo" Stichweh

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Sellfish Empire

Dem fortwährenden Notstand an einheimischen Bands mit weiblichen Stimmen sind ESIRA mit ihrer Debüt-EP entgegengetreten. Frontfrau Enny weckt dabei hier und da Erinnerungen an Sandra von den GUANO APES oder wick von den BAMBIX, hat mit MIKE PATTON und ERYKAH BADU aber auch die richtigen Vorbilder im Blick. Stilistisch haben sich ESIRA einer modernen Mixtur aus Thrash-Metal und alternativen Einflüssen verschrieben, die zwar nicht bei jedem der fünf Songs zündet, aber zumindest ein großes Potential erkennen lässt. Am überzeugendsten ist das Quintett immer dann, wenn es mit Breaks und derben Elementen arbeitet, wie im mitreißenden "Multilingual" zum Beispiel (indem man passenderweise auch mal zu deutschen Lyrics greift).

Überhaupt finden die Songs für eine Debüt-EP auf bemerkenswert hohem Niveau statt, was sichtlich auch das Interesse der einen oder anderen Plattenfirma nach sich ziehen sollte. sehr gut gefällt darüber hinaus die gelegentlich auftauchende zweite Stimme von einer gewissen Eve Hübener. Das komplett in Eigenregie aufgenommene Werk sollte von all jenen eine Chance bekommen, die sich mit einem energetischen Cocktail aus Crossover und klasse Melodien anfreunden können.

Michael Streitberger, April 2003

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ACCES ALL AREAS (Mai 2003, mit Coverabbildung)

Circulation: 35.000 monthly germanwide. Scene- and event magazine.

Na, die trauen sich ja was zu: So unterschiedliche Sounds wie die von Machine Head, Faith No More und Slayer möchte das Quintet eigenen Angaben zufolge unter einen Hut bringen und dabei noch eigenständig klingen. Und wenn man sich "ARE U BLIND", die aktuelle EP der Hannoveraner (ein Album soll in Kürze folgen) anhört, wird man feststellen, dass ihnen das auch ganz gut gelungen ist. Frontfrau Enny, die ihre ersten Songs mit zwölf schrieb und ursprünglich aus der R&B/Soul/Blues-Ecke kommt, ist daran nicht ganz "unschuldig".
Fazit: Crossover-Metal mit mal souligen, mal geshouteten, mal gerappten Vocals - die haben Potential!

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BOARDSTEIN (April 2003, mit Coverabbildung)

Monthly skateboarder mag. Circulation: 22.000

Aber das Thema Aggression ist diesmal noch nicht wirklich abgeschrieben. ESIRA haben mit ihrer ersten EP "Are U Blind?" mal ein dick produziertes Brett mit einer Handvoll knüppelharter Songs abgeliefert. Der Gesang von der Frontfrau ist ist manchmal einfach nur "off the hook", nur um im nächsten Augenblick mal in eine schöne Gesangslinie zu wechseln. Ist kein "must Have", aber immer noch gehobene Mittelklasse.

Arne Fiehl

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