Naherholung in Yancheng

Der Yancheng Safaripark liegt in Changzhou, genauer gesagt im Stadtteil Wujin, an der Haltestelle Yancheng Gongjiao Zhongxin der BRT-Buslinie B1. Der Eintritt kostet 80,- Yuan, was für Einheimische schon ziemlich bitter ist. Es empfiehlt sich, so gegen 10.00 Uhr zu kommen.




Am Hauptweg eine Ethno-Show undefinierbarer Thematik, erstaunlicher fand ich den kleinen Eisbären im Knut-Alter am südlichen Rundweg.





Die Beschilderung ist fast nur in Chinesisch, am linken Hauptweg sind die Schlangen und Echsen zu finden. Am Abzweig die Halle für Tierdressuren und Artistik.



Ganz im Süden ist die Haltestelle der Bimmelbahn, mit der man durch den nicht zu Fuß zugänglichen Teil der Anlage zuckelt.



Der geheimnisvolle Schlammhirsch auf dem Weg zur Futterstelle.



Antilopen, Löwen, Tiger,



Kormorane, Storche, gut getarnte Strauße,



Zebras, Giraffen, faule Kängurus,



tropische Vögel und jede Menge Affen. Für mich strengen sich die Primaten anscheinend besonders an, erkennen in mir wohl einen Verwandten: ein dicker Langnasenaffe - der letzte seiner Art in Xueyuan.



Tiergärtnerisch ansprechend, an die Landschaft angepasst, der Yancheng Safaripark ist immer ein empfehlenswertes Wochenendziel.



Parkplätze sind auch genügend vorhanden, direkt vor dem Haupteingang.



Die Gastronomie ist ein wenig unterentwickelt, aber wahrscheinlich sind viele Besucher schon vom Eintrittspreis satt. An einer Imbissbude esse ich eine Nudelsuppe, aus den überall eingegrabenen Lautsprechern spielt dazu die Titelmelodie von "Totoro", ganz langsam und mit Glockenspiel - süß!



Hier kann man kleine rote Fische angeln, vielleicht hat es ja einen tieferen Sinn.



Am frühen Nachmittag startet die Dressurshow der Delfine und Seelöwen. Wer gut zu Fuss ist, kann noch die uralte Wehrsiedlung erkunden, auf Karten durch die drei Wassergräben unschwer zu erkennen.



Man verlässt den Safaripark durch den nördlichen Nebeneingang und geht danach gleich links durch das große Tor, über die schwarze Brücke und an den bronzenen Urchinesen vorbei in enger werdenden Kreisen dem Zentrum entgegen.





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Verantw. Dietmar Sievers