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Unterarten

 

Von der Art Laudakia stellio waren bis 2006 sechs Unterarten bekannt:

 

2006 wurde die in Ägypten vorkommende Unterart Laudakia stellio brachydactyla in zwei Unterarten aufgeteilt (Lachmann et al., 2006). Unterschieden werden nun die beiden Unterarten L. s. brachydactyla und:

 

Das generelle Verbreitungsgebiet von Laudakia stellio erstreckt sich über Süd-Ost-Europa bis hin zu Nord-Ost-Afrika und Teile der Arabischen Halbinsel. 

Um zu den Fotos zu gelangen, klicken Sie auf das Bild oder den Text der jeweiligen Unterart:

 

Laudakia stellio brachydactyla

Die Unterart Laudakia stellio brachydactyla wird erst seit 2006 unterschieden von der Unterart Laudakia stellio salehi.

Bereits 1997 stellte Saleh fest, dass sich die Süd-Sinai-Lokalform in einigen Merkmalen von den Hardunen aus dem Norden der Sinai-Halbinsel (Negev) unterscheidet.  Nach umfangreichen Untersuchungen von Werner in Lachmann et al. wurde 2006 die Sinai-Population als eigene Unterart Laudakia stellio salehi neben der bestehenden Unterart Laudakia stellio brachydactyla beschrieben.

 

Laudakia stellio cypriaca
Laudakia stellio daani

Die Fotos wurden von uns im Juli 2005 auf Rhodos gemacht. Dort sind die Tiere auf der ganzen Insel verbreitet. Sie sind sowohl direkt an der Küste aber auch in höheren Regionen zu finden. Ihr Lebensraum besteht jedoch immer aus Felsen oder Legesteinmauern, die direkter ganztägiger Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind.

Nach Erfahrungsberichten einer Halterin von L. s. daani (WF aus Türkei) baden diese Tiere -im Gegensatz zu anderen Unterarten- sehr gerne.

 

Laudakia stellio picea

Diese Unterart ist lt. Nietzke nicht als valide Unterart zu betrachten, sondern L. s. brachydactyla (Stand vor 2006) zuzuordnen.

Laudakia stellio salehi

Die Unterart Laudakia stellio salehi wird erst seit 2006 unterschieden von der Unterart Laudakia stellio brchydactyla.

Bereits 1997 stellte Saleh fest, dass sich die Süd-Sinai-Lokalform in einigen Merkmalen von den Hardunen aus dem Norden der Sinai-Halbinsel (Negev) unterscheidet.  Nach umfangreichen Untersuchungen von Werner in Lachmann et al. wurde 2006 die Sinai-Population als eigene Unterart Laudakia stellio salehi neben der bestehenden Unterart Laudakia stellio brachydactyla beschrieben.

 

Laudakia stellio stellio
Laudakia stellio vulgaris

 

Die verschiedenen Unterarten unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich ihrer Gesamtlänge, Färbung und Zeichnung.

Laudakia stellio picea erreichen als kleinste Unterart eine Maximallänge von bis zu 175 mm, L. s. brachydactyla, L. s. cypriaca und L. s. salehi als die größten Unterarten erreichen eine Maximallänge um 400 mm. Insbesondere bei L. s. cypriaca resultiert die hohe Gesamtlänge der Tiere aus dem im Vergleich zu anderen Unterarten längeren Schwanz. Dieser kann bis zu 200 Prozent der Kopf-Rumpf-Länge betragen.

Die verschiedenen Färbungs- und Zeichnungsmuster sind nicht nur abhängig von der Unterart, sondern können auch auf geographische Variationen zurückzuführen sein.