Moose (Bryophyta) sind Sporenpflanzen. Sie nehmen eine Übergangsstellung
zwischen Höheren Pflanzen (Blütenpflanzen, Farngewächse) und den
Lagerpflanzen (Flechten, Algen u. a.) ein.
Bei den Moosen unterscheiden wir drei Gruppen: Hornmoose, Lebermoose und
Laubmoose. Die beiden letztgenannten Gruppen sind in dieser Flora
berücksichtigt.
Lebermoose sind entweder flach, meist lappig, dem Substrat angeheftet oder
sie sind in Stämmchen und rippenlose Blätter gegliedert. Die Sporenkapseln
besitzen weder Haube noch Deckel. Lebermoose bewohnen überwiegend feuchte
Standorte.
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Standorte im Harz |
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Marchantia polymorpha
(Vielgestaltiges Brunnenlebermoos) |
Nasse, naturnahe Standorte. Sümpfe, Bäche, Gräben,
Quellbereiche. |
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Conocephalum conicum
(Kegelkopfmoos) |
Feuchte bis nasse Standorte. An Bächen, Mauern und
Felsen, seltener auf Waldböden. |
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Preissia quadrata
(Preissmoos) |
Luftfeuchte bis nasse kalkreiche Standorte (z. B.
an Felsen). |
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Plagiochila asplenioides
(Großes Schiefmundmoos) |
Basen- und kalkreiche Standorte. Feuchte,
schattige Stellen auf Erde, Felsen und in Bächen. |
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Plagiochila porelloides
(Kleines Schiefmundmoos) |
Kalkhaltiges Gestein. Meist halbschattige
Gesteinsstandorte. |
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Bazzania trilobata
(Dreilappiges Peitschenmoos) |
Saurer Waldboden, Fichtenwälder, Silikatgestein.
Feuchtschattige Standorte. |
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Scapania nemorea
(Hain-Spatenmoos) |
Kalkfreie Erde, auch Silikatgestein, seltener auf
morschem Holz. Wälder. |
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Lophocolea bidentata
(Zweizahn-Kammkelchmoos) |
Oft zwischen anderen Moosen und Gräsern. Feuchte,
lichte Standorte. An Wegböschungen in Fichtenwäldern. |
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Lophocolea heterophylla
(Verschiedenblättriges Kammkelchmoos) |
An Bäumen, auf morschem Holz und Rinde. |
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Diplophyllum albicans
(Weißliches Doppelblattmoos) |
Kalkfreie Böden und Felsen (Silikatgestein).
Fichtenwälder. |
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Ptilidium ciliare
(Gewimpertes Federchenmoos) |
Auf Erde (kalkfreie Böden), in Calluna-Heiden und
Fichtenwäldern. |