Die Gattung der Schachtelhalme umfasst insgesamt 15 Arten, die fast
weltweit verbreitet sind. Schachtelhalme sind ausdauernde, krautige Gewächse
mit unterirdischen, oft recht tief liegenden Rhizomen.
Die Sprosse dieser Pflanzen sind hohl und aus Gliedern aufgebaut, längs
gerippt und gefurcht. Die Blätter sind klein, einnervig, quirlständig und zu
einer geschlossenen zylindrischen Scheide verwachsen, d. h. sie umschließen
den Stängel. Schachtelhalme haben einen zapfenartigen Sporangienstand
(Strobilus).
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Standorte im Harz |
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Equisetum arvense
(Acker-Schachtelhalm) |
Im gesamten Harz verbreitet an Wegrändern, in
Gräben, auf Wiesen und in Wäldern. Die Art kommt auf feuchten bis mäßig
trockenen Böden vor. |
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Equisetum fluviatile
(Teich-Schachtelhalm) |
Verbreitet in stehenden und fließenden Gewässern
(Teichen, Gräben) und in Quellwiesen. |
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Equisetum hyemale
(Winter-Schachtelhalm) |
Im Harz selten in Bachtälern (Uferbereich), an
Wald- und Wegrändern, auf feuchten bis nassen Böden. |
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Equisetum palustre
(Sumpf-Schachtelhalm) |
In Nasswiesen, Sümpfen, Gräben und an Bachläufen
und feuchten Wegrändern. |
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Equisetum telmateia
(Riesen-Schachtelhalm) |
Sehr selten im Nordwestharz und seinem Randgebiet
(ozeanisch verbreitete Art). In Quell- und Bachauenwäldern, an
sickerfeuchten Waldwegen. |
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Equisetum sylvaticum
(Wald-Schachtelhalm) |
In feuchten bis nassen Wäldern, an Waldwegen und
auf Sumpfwiesen. Im Ober- u. Hochharz häufiger. |
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Equisetum pratense
(Wiesen-Schachtelhalm) |
Im Harz selten in Bachtälern, in der Uferzone, in
Nasswiesen und in Erlen-Eschen-Bachwäldern. |
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Equisetum pratense und Equisetum sylvaticum
(Wiesen-Schachtelhalm und Wald-Schachtelhalm) |
Äste von E. sylvaticum (rechte Bildhälfte) sehr
dünn, hängend, quirlig verzweigt, der grazilste unter den heimischen
Schachtelhalmen. Im Aussehen ähnlich E. pratense (linke Bildhälfte), zu
unterscheiden an den unverzweigten und häufig überhängenden Ästen. |