Oberhof
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Geschichte Stadt Oberhof

1470 1. Urkundliche Erwähnung – „Oberhof die Herberge auffm Schwarzwald“
wird von der Komturei des Johanniterklosters Weißensee an die Grafen von
Gleichen verkauft.

1616 Errichtung eines Jagdschlosses durch die Herzöge von Weimar.
1635 Durch Kroaten wird Oberhof ausgeplündert und verwüstet.
Das Jagdschloß wird durch einen Brand zerstört.
1641 Sieben Männer und eine Frau bewohnen den Ort.
1704 Bau eines Schul- und Kirchenhauses; Errichtung der Kirche: 1783
1830 Die Herzöge von Sachsen – Coburg - Gotha lassen in Oberhof ein
Jagdschloß bauen.
1832 Die Kunststraße von Gotha nach Coburg über Oberhof wird fertiggestellt. 1852 Oberhof hat 231 Einwohner.
1861 Die ersten Feriengäste kommen nach Oberhof.
1884 Fertigstellung des Brandleitetunnels und Eröffnung der Eisenbahnstrecke
Erfurt – Ritschenhausen.
1884 Erste Skiläufer in Oberhof
1888 Bereits 1100 Kurgäste in Oberhof.
Der deutsche Kronprinz stattet Oberhof einen Besuch ab.
1894 - 1914 Bauboom, Oberhof wird zum Höhenluftkurort ausgebaut.
1905 Gründung des Thüringer Wintersportvereins
(Registrierung als e.V. 1907).
1906 Am Wadeberg entstand die erste Bobbahn und Sprungschanze.
1906 - 1921 Die Wintersportfeste des Thüringer Wintersportverbandes in Oberhof.
(Internationale Thüringer Skimeisterschaften)

Johgurt

In Oberhof finden die Deutschen Bobmeisterschaften statt.
Oberhof wird damit die Wiege des deutschen Bobsports.
1912 Das Golfhotel Oberhof entsteht.
1914 - 1918 Bis zu 15.000 Gäste besuchen jährlich Oberhof.
1928 Die „Hindenburgschanze“ wird eingeweiht.
1945 Umbenennung in „Thüringenschanze“; 1986 abgerissen
1931 Oberhof ist Austragungsort der FIS – Rennen (Nordische Skimeisterschaften)
und der Zweierbobweltmeisterschaft.
1938 Fertigstellung der Wandelhalle und des Kurparks
1939 Eintrag in die amtliche Liste der Großdeutschen Heilbäder als Luftkurort 1945 Zerstörung des Herzoglichen Schlosshotels durch die Amerikaner.
1949 Ostzonenmeisterschaften im Wintersport
1951 / 1952 Jugendschanze neben „Thüringenschanze“ erbaut
1951 - 1956 DDR – Wintersportmeisterschaften
1957 Die Christuskirche wird eingeweiht, Abriss der alten Kirche.
1957 Oberhof erhält ein Eisstadion (Spritzeisbahn).
1964 Einweihung der Großschanze am Rennsteig (127m)
1968 - 1978 Touristischer Ausbau Oberhofs auf 4500 Betten
Massentourismus (Sport und FDGB - Urlauber)
1970 Grundsteinlegung im Rennsteiggarten
1971 Die Rennschlittenbahn wird fertiggestellt.
1972 Einweihung der künstlich vereisten Rennschlittenbahn
1973 Rennschlittenweltmeisterschaften in Oberhof
1974 Oberhof wird staatlich anerkannter Erholungsort.
1981 Fertigstellung der Biathlonanlage in Oberhof
1984 - 1987 Erbauung der K90 - Schanze am Rennsteig
1985 Rennschlittenweltmeisterschaften in Oberhof
Oberhof erhält den Status einer Stadt.
1990 Städtepartnerschaft mit Winterberg und Bad Neustadt / Saale
1991 Oberhof hat 2470 Einwohner auf einer bebauten Fläche von 78 ha.
1993 Städtepartnerschaft zwischen Oberhof und Lillehammer
1996 Eröffnung des Erlebnisbades „Rennsteig – Thermen Oberhof“
1999 Eröffnung eines neuen alpinen Skihanges mit Sessellift.
2000 Oberhof wird im neugestalteten Haus des Gastes zum
„staatlich anerkannten Luftkurort“ ernannt.
2001 Oberhof wird Zielort einer Etappe der „Thüringen Rundfahrt“.
2002 5 Jahre Biathlon-Trophy Antholz – Ruhpolding – Oberhof´

Oberhofer Athleten holen 6x Gold, 6x Silber und 2x Bronze für das
Bundesleistungszentrum bei den olympischen Spielen in Salt Lake City.

Das ehemalige Hotel „Rennsteig“ und das „Ernst-Thälmann Haus“ werden abgerissen.
2004 Oberhof ist Austragungsort der Biathlon-Weltmeisterschaft.