13.7.04
Dass Infovis99 ungenau ist, dürfte mittlerweile klar sein,...
...aber folgender Abschnitt scheint mir dennoch erwähnenswert. Um ihn nicht inhaltlich zu verändern, habe ich HTML ein wenig missbraucht: Mit der Maus über die gepunkteten Linien zu fahren, zeigt meine Argumentation.
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Unabhängig vom Anwendungszweck und der Präsentationsform lassen sich vier elementare Aufgaben der Visualisierung formulieren:Quelle: Infovis99.pdf, Seite 2-3, Abschnitt "Was ist Visualisierung?", Abs. 4
- Symbole, Diagramme oder Animationen helfen komplexe Prozeßabläufe und Objektbeziehungen in der Realwelt zu veranschaulichen und gegebenenfalls zu vereinfachen.
- Visualisierung vereinfacht den Zugang zu Massendaten, z.B. durch Klassifikation und Datenstrukturierung.
- Visualisierung hilft bei der Analyse und Interpretation von Daten, bei der Sichtbarmachung verborgener Trends sowie bei der Mustererkennung.
- Visualisierung entspricht der Neigung der menschlichen Spezies und unserer Kultur, visuelle Informationsprozesse und Repräsentationsformen zu bevorzugen. Aus der Gehirnforschung ist darüber hinaus bekannt, daß sich Visualisierung positiv auf die Gedächtnisleistung und auf die menschliche Informationsaufnahme auswirkt.
Die Vorteile von 3D-Benutzeroberflächen sind nach wie vor unklar.
Die Überschrift ist Infovis99 entnommen (Seite 14, Abs. 2, letzter Satz).
Im Zusammenhang mit der Frage, ob neuere Entwicklungen wie Looking Glass wirklich nützlich sind, aber auch in Kenntnis der Doom-Modifikation, die erlaubt, Zombie-Prozesse im Wortsinn abzuschießen, trat mir beim Lesen o.g'en Satzes folgendes Bild vor Augen:
Ein Rudel Widows-Fehlermeldungen verfolgt einen. Oder ein Rudel Figuren, die eine Windos-Fehlermeldung jeweils vor sich her trägt – so wie diese Leute auf dem Flughafen, die eine Tafel hoch halten, auf der ein Name steht.
Die Leute von Google sagten doch, dass sie gelernt hätten, dass eine Lösung wesentlich einfacher zu finden sei, wenn die Lösung einen sucht. Entsprechend könnten diese Figuren – entsprechend Standard-Monstern der 90er Jahre – aus den letzten Löchern hervorquellen und mit ihren Schildern auf den Armen nach einem suchen.
Ich stelle mir gerade ein solches Rudel vor, wie ein Anwender davor flieht, und wie sich dieser Schwarm pfeilförmig verjüngt – wie ein force directed graph, bei dem man sich einen Knoten schnappt und den ganzen Graphen daran durch die Gegend zieht. Schön daran wäre aber, dass diese aufdringlichen Figuren – ehemals modal genannte Fenster – nichts tun dürften, ehe man sich mit ihnen beschäftigt hätte.
Im Gegensatz zu diesen Fehler-Fenster tragenden Figuren stelle ich mir dazu Applikationen vor, die irgendwo (unter X-Window) auf verschiedenen Desktops rumliegen, einfach friedlich darauf wartend, dass sich jemand mit ihnen beschäftigt, die aber auch nicht grollen, wenn man sich nicht mit ihnen beschäftigt. Die könnte ich mir gut als irgendwelche Butler vorstellen, mit viel Understatement, die in irgendwelchen Ecken (dieser virtuellen Umgebung) stehen und mit mir von Raum zu Raum durch diese Katakomben gehen – immer wieselflink und unauffällig hinter mir her kommend, und sich sogleich, mit o.g'en Understatement, fast unhörbar in eine dieser Ecken zurückziehend. Aber sie sind da, wenn man sie braucht.
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Im Zusammenhang mit der Frage, ob neuere Entwicklungen wie Looking Glass wirklich nützlich sind, aber auch in Kenntnis der Doom-Modifikation, die erlaubt, Zombie-Prozesse im Wortsinn abzuschießen, trat mir beim Lesen o.g'en Satzes folgendes Bild vor Augen:
Ein Rudel Widows-Fehlermeldungen verfolgt einen. Oder ein Rudel Figuren, die eine Windos-Fehlermeldung jeweils vor sich her trägt – so wie diese Leute auf dem Flughafen, die eine Tafel hoch halten, auf der ein Name steht.
Die Leute von Google sagten doch, dass sie gelernt hätten, dass eine Lösung wesentlich einfacher zu finden sei, wenn die Lösung einen sucht. Entsprechend könnten diese Figuren – entsprechend Standard-Monstern der 90er Jahre – aus den letzten Löchern hervorquellen und mit ihren Schildern auf den Armen nach einem suchen.
Ich stelle mir gerade ein solches Rudel vor, wie ein Anwender davor flieht, und wie sich dieser Schwarm pfeilförmig verjüngt – wie ein force directed graph, bei dem man sich einen Knoten schnappt und den ganzen Graphen daran durch die Gegend zieht. Schön daran wäre aber, dass diese aufdringlichen Figuren – ehemals modal genannte Fenster – nichts tun dürften, ehe man sich mit ihnen beschäftigt hätte.
Im Gegensatz zu diesen Fehler-Fenster tragenden Figuren stelle ich mir dazu Applikationen vor, die irgendwo (unter X-Window) auf verschiedenen Desktops rumliegen, einfach friedlich darauf wartend, dass sich jemand mit ihnen beschäftigt, die aber auch nicht grollen, wenn man sich nicht mit ihnen beschäftigt. Die könnte ich mir gut als irgendwelche Butler vorstellen, mit viel Understatement, die in irgendwelchen Ecken (dieser virtuellen Umgebung) stehen und mit mir von Raum zu Raum durch diese Katakomben gehen – immer wieselflink und unauffällig hinter mir her kommend, und sich sogleich, mit o.g'en Understatement, fast unhörbar in eine dieser Ecken zurückziehend. Aber sie sind da, wenn man sie braucht.
27.6.04
Prototypen für die Visualisierung abstrakter Informationsstrukturen
Eine Auflistung über Prototypen für die Visualisierung abstrakter Informationsstrukturen habe ich bei der fabdp gefunden.
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22.6.04
Napoleons Russlandfeldzug 1812/1813
Was hat Napoleons Russlandfeldzug mit Informationsvisualisierung zu tun? – Ganz klar, das ist wieder ein Beispiel aus Infovis99: Gleich das erste Bild dort (Seite 2) ist ein Beispiel für Informationsvisualisierung. Dieses Bild zeigt den schon erwähnten Feldzug Napoleons und vereint fünf verschiedene Aspekte in sich.
Das Bild habe ich jetzt auf Edward Tufte's Homepage gefunden. Das Bild ist dort etwas größer als im Infovis99-PDF. Tufte ist einer der Pioniere der Informationsvisualisierung. Er bietet einen Link zu einem Shop, in dem das genannte Bild in (überschlagen) ca. 55 cm x 40 cm bezogen werden kann
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Das Bild habe ich jetzt auf Edward Tufte's Homepage gefunden. Das Bild ist dort etwas größer als im Infovis99-PDF. Tufte ist einer der Pioniere der Informationsvisualisierung. Er bietet einen Link zu einem Shop, in dem das genannte Bild in (überschlagen) ca. 55 cm x 40 cm bezogen werden kann
21.6.04
Visualisierung des ARPANETs, 1986
Noch nicht näher angeschaut: Visualisierung des ARPANETs, ca. 1986.
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11.6.04
Zig Einträge zu Informationsvisualisierung, inkl. Screenshots und Links. Deswegen trotzdem nützlich, obwohl die Seite auf Japanisch ist.
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4.6.04
Link-Notiz: Encyclopaedia of DesignTheory
Encyclopaedia of DesignTheory. Leider lange Response Times. :-|
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Am Rande: Indexierung ohne menschliche Indexer
"The same analysis used to provide relevance-ranked search results could be used to suggest candidate terms for indexing without manual development of a rule base. Already-indexed documents would be used to train the text analysis software, which would then assign candidate index terms to the documents for indexer review. Without human review, of course, the same scenario would produce automatic indexing."
(Quelle @ 20040604-07.05, Abschnitt "Changes in Indexing", Abs. 2, 2.-letzter Satz)
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(Quelle @ 20040604-07.05, Abschnitt "Changes in Indexing", Abs. 2, 2.-letzter Satz)
1.6.04
FB Design / FH Köln
Wer hätte es gedacht: Selbst der Fachbereich Design ;-) – wie auch immer das Insitut aktuell tatsächlich heißen mag – beschäftigt sich mit Informationsvisualisierung.
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etliche Links zu Visualisierung
Etliche Links zu Visualisierung finden sich auf VRML-Scripting is Tekno-Sampling. – Trotz des englichen Seitentitels handelt es sich dabei um eine deutschsprachige Seite oder besser gesagt: um eine Bookmarks-Sammlung mit einleitendem Fünfzeiler.
Gegenwärtig sind dort Links zu den folgenden Themen angegeben. Leider habe ich in einer Stichprobe keine Tags für die jeweiligen Bereiche gesehen, so dass ich hier nicht direkt auf die jeweiligen Sektionen verlinken kann. Die Seite wirft einen dadurch auf die Suchfunktion des Browsers zurück.
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Gegenwärtig sind dort Links zu den folgenden Themen angegeben. Leider habe ich in einer Stichprobe keine Tags für die jeweiligen Bereiche gesehen, so dass ich hier nicht direkt auf die jeweiligen Sektionen verlinken kann. Die Seite wirft einen dadurch auf die Suchfunktion des Browsers zurück.
- "Prototypen für die Visualisierung abstrakter Informationsstrukturen"
Unter den Links sind auch etliche der bereits hier geposteten Hinweise auf in Däßlers Skript aufgeführte Visualisierungstechniken. – Ob die Links auf "VRML-Scripting is Tekno-Sampling" tatsächlich Up-To-Date sind, habe ich nicht geprüft. - "VRML-basierte Informations-Visualisierer"
- "Firmen und Institutionen", die mit Visualisierung zu tun haben
- "Software": Visualisierung-Software und entsprechende Browser-Plugins, aber auch Software, die nichts mit Visualisierung zu tun hat, etwa der Apache-Webserver
- "Online-Dokumentationen" zu Web- vs. Cyberspace, sowie der VRML-Spezifikation der Version 2.0