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Jeep Wrangler YJ 4.0 "Sahara" Automatik Dass ich schon immer einen Jeep wollte, hab ich ja schon erzählt. Nun gut, nach langem Suchen, ausgiebigen Probefahrten, Steuerproblematik beobachten usw. habe ich mich dann 1996 doch nicht für einen CJ, sondern einen YJ entschieden. Er hat einfach das bessere Fahr- und Bremsverhalten, einen geregelten Katalysator und ich habe sogar ein schönes Exemplar mit Automatik gefunden. Ein 91er mußte es sein, wegen des schrägen Überrollbügels. Innen hatte der Vorbesitzer Wurzelholz reingemacht (Armaturenbrett, Lenkrad, Staubox) und insgesamt war der ehemalige Kanada-Import in einem super Zustand, mit knapp über 30.000km auf der Uhr. Als ich dann das erste Mal damit beim Stammtisch vom 4x4 Augsburg war, haben alle nur komisch geschaut.....er war ja noch so klein....Fahrwerk, Bodylift, 35er....das waren die Worte, die ich zu hören bekam! Also gut, ein OME-Fahrwerk (2") wurde über Krüger´s Offroad-Shop bestellt und eingebaut.... optisch nicht überwältigend, aber fahrbar! Denn im Vergleich zu manchen US-Teilen tut das OME das, was ein Fahrwerk auch soll: federn! Die Ernüchterung kam auf der Alpentour: das Auto hat Power, aber AT-Bereifung und mangelnde Verschränkung hemmen den Vortrieb. Was folgte, war Umbaustufe 2:
Und siehe da, entstanden ist ein Fahrzeug, das im Gelände richtig gut geht, ohne Hauruck-Aktionen, ohne Gewalt, sondern in Verbindung mit der Automatik einfach richtig souverän. Zur Optimierung folgten noch Scheelmann-Sportsitze, eine Warn 9000i sowie ein Reserveradträger quer an der hinteren Überrollbügel-Schräge. Und nun? Tja, nach vielen schönen Touren habe ich ihn im Oktober (2001) verkauft, eigentlich schade um dieses Spaßgerät, das mich nie im Stich gelassen hat. |